ANN KATHRIN LINSENHOFF

Die erfolgreiche Dressurreiterin Ann Kathrin Linsenhoff gründete 2002 eine eigene Stiftung unter dem Dach der UNICEF-Stiftung. Ihre Spitzenpferde tragen den Beinamen „-UNICEF“; bis zur Beendigung ihrer sportlichen Laufbahn im Frühjahr 2007 kamen alle Preis- und Sponsorengelder dem guten Zweck zugute.

Ann Kathrin Linsenhoff möchte möglichst viele Menschen dazu motivieren, benachteiligten Kindern zu helfen: Seit 2003 öffnet sie während des „Schafhof-Festivals“ ihr Anwesen für Tausende Besucher. Mit den Erlösen der Benefizveranstaltungen konnten bereits UNICEF-Projekte im Irak, in Ägypten und im südlichen Sudan realisiert werden. Seit April 2008 ist Ann Kathrin Linsenhoff ehrenamtliche stellvertretende Vorstandsvorsitzende beim Deutschen Komitee für UNICEF. 

Ann Kathrin Linsenhoff im Sudan

Ann Kathrin Linsenhoff im Südsudan | Foto: UNICEF/2010/Christian Schneider

© UNICEF/2010/Christian Schneider

Im Juni 2010 reiste Ann Kathrin Linsenhoff zum zweiten Mal in den Süd-Sudan. Bereits 2005 konnte sie sich vor Ort ein Bild über die Lage nach dem langen Bürgerkrieg machen. In den letzten fünf Jahren hat sich vieles verbessert, auch wenn die Situation – vor allem die politische – weiterhin instabil ist. UNICEF hat Schulen gebaut und sich insbesondere für die Förderung von Mädchen eingesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Trinkwasserversorgung und der Bau sanitärer Einrichtungen: Noch immer ist fast jeder dritte Einwohner im Sudan nicht mit sauberem Trinkwasser versorgt, zwei von drei Menschen haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursachen bei Kindern zahlreiche Krankheiten, wie Durchfall, Malaria, Wurmerkrankungen, Haut- und Augenentzündungen. 40 Prozent der Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren sind im Sudan auf Durchfallerkrankungen zurückzuführen.

Fünf Jahre nach ihrem ersten Besuch, war Ann Kathrin Linsenhoff wieder vor Ort, um die Fortschritte zu sehen und mit den UNICEF-Mitarbeitern über neue Projekte im Süd-Sudan zu sprechen.

UNICEF möchte bald eine Geburtsstation in Yambio bauen – mit einem Kreißsaal, einem einfachen Operationsraum für Notfälle, mit Sanitäranlagen. Wir wollen stabile Motorrad-Taxis bereitstellen, damit Schwangere im Notfall schnell abgeholt und versorgt werden können. Außerdem soll die Station mit einigen medizinischen Geräten, Medikamenten und Seife ausgestattet und weitere Geburtshelferinnen ausgebildet werden. Denn auch die traditionellen Hausgeburten müssen für die Frauen und ihre Neugeborenen sicherer werden.

Gemeinsam wollen wir es so schaffen, rund 10.000 schwangere Frauen in der gesamten Region West-Äquatorien endlich gut zu versorgen – und so vielen das Leben zu retten.

Bitte unterstützen Sie die Mütter und Kinder im Süd-Sudan mit Ihrer Spende. Ihre Hilfe rettet Leben – vielen Dank! 

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Schulkinder im Irak

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