UNICEF: Krieg und Hunger bedrohen die Kinder im Jemen.

Krieg und Hunger im Jemen: Die Kinder brauchen sofort Hilfe

Erst der Krieg, dann der Hunger. Nach sieben Jahren brutaler Kämpfe spitzt sich die Lage im Jemen immer weiter zu. Das Land steht am Rande eine Hungersnot. Das Leben der Kinder dort gleicht einem Albtraum.

Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist. Mehr und mehr Kinder im Jemen hungern. Schon jetzt sind mehr als 500.000 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren lebensgefährlich unterernährt. Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit die Kinder überleben können.

Diese Hilfsgüter werden jetzt benötigt

Bleiben Sie an der Seite der Kinder

Als UNICEF-Patin oder UNICEF-Pate können Sie sogar noch mehr bewirken: Mit Ihrem regelmäßigen Beitrag ermöglichen Sie schnelle und nachhaltige Hilfe für Kinder auf der ganzen Welt. UNICEF-Patinnen und -Paten sorgen dafür, dass wir in akuten Notsituationen wie etwa jetzt in der Ukraine jederzeit zur Stelle sein können. Und: Wir bleiben solange an der Seite der Kinder, wie Hilfe nötig ist. Kriegstraumatisierte Mädchen und Jungen unterstützen wir zum Beispiel dabei, das Erlebte zu verarbeiten.

Arwa geht es wieder besser

Jemen: Arwa nimmt Erdnusspaste zu sich.

Arwa war schwer mangelernährt, mit Spezialnahrung kommt sie wieder zu Kräften.

© UNICEF/UNI337472

Millionen Menschen sind im Jemen auf der Flucht. Auch Arwas Familie musste ihr Zuhause verlassen. Gleich zweimal sind sie vor brutalen Kämpfen geflohen, bevor sie sich in ein Flüchtlingslager retten konnten. "Wir sind müde und erschöpft", sagt Arwas Vater. Die Familie steht vor dem Nichts. 

Für die 14 Monate alte Arwa waren die Strapazen lebensbedrohlich. Gesundheitshelfer*innen stellten eine schwere Mangelernährung fest. Arwa musste sofort versorgt werden. 

Sie behandelten das Mädchen mit Erdnusspaste. Die Paste enthält etwa 500 Kalorien pro Päckchen und ist mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Dank der Spezialnahrung geht es Arwa nun deutlich besser. 

So helfen wir den Kindern im Jemen

Über elf Millionen Mädchen und Jungen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das sind fast alle Kinder im Jemen. Zu Gewalt und Hunger kommen die Folgen der Coronakrise als weitere Bedrohung für Kinder hinzu. Durch die Pandemie wird das fragile Gesundheitssystem im Jemen noch stärker beansprucht. Die medizinische Versorgung für unzählige Familien hat sich weiter verschlechtert. 

UNICEF ist eine der wenigen Hilfsorganisationen vor Ort. Wir setzen alles daran, die Kinder weiter zu versorgen. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, akut mangelernährte Kinder wie Arwa zu behandeln und ihre Leben zu retten. Außerdem organisieren wir medizinische Hilfe für Mädchen und Jungen. Denn an vielen Orten ist die Gesundheitsversorgung durch den Krieg zusammengebrochen.

Jemen: Ein mangelernährtes Mädchen wird untersucht

Gosson wog nur noch fünf Kilogramm, als ihre Mutter sie ins Krankenhaus brachte. Auf der Flucht vor dem Krieg war das einjährige Mädchen immer schwächer geworden. In einer von UNICEF geförderten Klinik wird Gosson behandelt und regelmäßig untersucht.

© UNICEF/UN0492368/Hayyan

Kindheit in der Katastrophe: Jede Hilfe ist jetzt wichtig

Mädchen und Jungen erleben im Jemen eine Kindheit in der Katastrophe. Jede Spende macht jetzt einen Unterschied, um die dramatische Lage vieler Kinder zu verbessern. 300 Päckchen Erdnusspaste etwa kosten 94 Euro. Hochwirksame Spezialnahrung ist für viele Kinder jetzt überlebenswichtig. 

Helfen Sie den Mädchen und Jungen im Jemen mit Ihrer Spende, damit sie überleben können. Oder werden Sie UNICEF-Pate bzw. UNICEF-Patin und leisten Sie so einen Beitrag zum weltweiten Einsatz für Kinder in Not.

Vielen Dank, dass Sie den Kindern helfen!

UNICEF: Kinder in einem Flüchtlingslager im Jemen.
© UNICEF/UNI343271