SCHULBESUCH TROTZ MENSTRUATION: UNICEF HILFT MÄDCHEN

Für Frauen in Deutschland ist es kaum vorstellbar, dass die monatliche Periode Mädchen vom Schulbesuch ausschließen kann. In Ländern wie Bangladesch oder Tschad aber ist genau das der Fall: Dort ist die Menstruation oft stigmatisiert. 

"Ich möchte Lehrerin werden, und dafür darf ich keinen Unterrichtsstoff verpassen", sagt Faozea Mahmout (14, Bild oben) aus dem Tschad. "Früher war es schwierig für mich, immer zur Schule zu gehen, wenn ich meine Tage hatte. Es war sehr unangenehm."

Toilettenhäuschen: Zwei Mächen gehen zusammen zu den Toilettenhäuschen

Diese Mädchen haben dank der UNICEF-Spender jetzt eigene Sanitärhäuschen, in denen sie ungestört sind und sich waschen können.
© UNICEF/UN0145992/Schermbrucker

Viele Mädchen fehlen Monat für Monat tagelang im Unterricht – aus Angst und Scham. Denn viele haben keinen Zugang zu Binden und müssen sich mit Lumpen behelfen. Sie verpassen so oft den Unterricht, dass sie den Anschluss verlieren und die Schule schließlich ganz aufgeben.

UNICEF macht Mädchen stark

UNICEF hilft Mädchen wie Faozea beispielsweise mit Binden-Sets, mit Aufklärung und flexiblen Bildungsangeboten. Für Faozea bedeutet diese Hilfe, dass sie jetzt wieder regelmäßig zur Schule geht und auf ihren Traumberuf hinarbeitet. "Die Menstruations-Sets halfen sehr. So bleibt meine Kleidung sauber und ich fühle mich sicherer."

           
               
                   
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