Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Museumspartner der UNICEF Stiftung

Den Wünschen von Gustav Rau folgend, werden die Hauptwerke seiner Kunstsammlung bis 2026 öffentlich gezeigt. Im Rahmen von Wechselausstellungen präsentiert das Arp Museum die Kunstwerke in der eigens dafür eingerichteten Kunstkammer Rau.

Kunstkammer Rau im Arp Museum

Kunstkammer Rau im Arp Museum

© Mick Vincenz

In der Tradition des Bahnhofs Rolandseck, der seit dem 19. Jahrhundert ein Treffpunkt von Künstlern, Politikern und Persönlichkeiten der Gesellschaft war, ist das 2007 eröffnete Museum einer der herausragenden Kunstorte am Rhein.

Der Architekturkomplex aus dem klassizistischen Bahnhofsgebäude und dem lichtdurchfluteten Neubau des amerikanischen Star-Architekten Richard Meier umfasst vier Ebenen, die mit wechselnden Ausstellungen bespielt werden. Im Zentrum steht die Kunst der beiden Namenspatrone Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp. In Sonderausstellungen werden großformatige Skulpturen, Installationen und Malereien bedeutender zeitgenössischer Künstler gezeigt. Darüber hinaus präsentiert das Arp Museum in der eigens eingerichteten „Kunstkammer Rau“ in wechselnden Ausstellungen herausragende Werke von der Renaissance bis in die Moderne aus der Sammlung Rau für UNICEF.

Aktuelle Ausstellung:

Sprechende Bilder

Meisterwerke von 1400 bis 1800 aus dem Nationalmuseum Luxemburg

27. September – 4. April 2027

30 Meisterwerke aus dem Nationalmuseum für Archäologie, Geschichte und Kunst, Luxemburg (MNAHA) treten in Dialog mit 19 Highlights der Sammlung Rau für UNICEF – und sind in dieser Fülle erstmals außerhalb des europäischen Nachbarlandes zu sehen. Bildgewaltig erzählen sie Geschichten und Geschichte von der Antike bis zum Barock.

Fast filmisch zieht das Leben Christi in szenischen Bildern an uns vorbei - auf kostbaren Elfenbeintafeln und großen Altären. Mit Humanismus und Gegenreformation verdichtet sich das Erzählen auf den entscheidenden Augenblick: Mimik und Gestik der Figuren sprechen unmittelbar unsere Gefühle an, wecken Mitgefühl, Mitleid oder rauschhafte Freude wie im Titelmotiv Bacchus, Venus und Amor von Rosso Fiorentino. Im dramatischen Licht der Barockmalerei gewinnen Götter, Helden und Heilige monumentale Präsenz. Von Troja über Judäa bis zum Olymp entfaltet sich ein vielstimmiger Bilderreigen – voller Leidenschaft, Lust und Leid.

Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts verschiebt sich der Blick: Historien treten zurück,

während Landschaften und Alltagsszenen an Bedeutung gewinnen. Die Natur erscheint kraftvoll und präsent, in der Genremalerei rückt das alltägliche Leben in den Mittelpunkt – mal ernst, mal augenzwinkernd.

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Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1, 53424 Remagen

Information & Tickets

info@arpmuseum.org
www.arpmuseum.org
Tel +49 (0) 2228 9425-0 · Fax -21