UNICEF-FOTO DES JAHRES 2012: EHRENVOLLE ERWÄHNUNGEN

Neben den ersten drei Plätzen zeichnete die unabhängige Expertenjury beim UNICEF-Foto des Jahres acht Fotografen mit Ehrenvollen Erwähnungen aus. Die Reportagen zeigen die Lebenssituation von Kindern aus unterschiedlichen Ländern weltweit.

  

Ehrenvolle Erwähnungen 2012

Alex Masi (Italien)

Indien: Die Katastrophe von gestern ist das Drama von heute

Fotograf Alex Masi zeigt die Folgen von Giftmüllentsorgung im indischen Bhopal. Niemand fühlt sich für die Geschädigten zuständig.
  

Andrea Diefenbach (Deutschland)

Republik Moldau: Kinder allein Zuhaus

Fast jedes dritte Kind in Moldau wächst ohne Vater oder Mutter auf.
 

Åsa Sjöström (Schweden)

Ghana: Kinder der Hexen

Fotografin Åsa Sjöström zeigt das Leben von als Hexen stigmatisierten Frauen, die mit ihren fliehen mussten.
 

Christian Werner (Deutschland)

Türkei: Beschneidungsriten

Das Beschneidungsritual, auf türkisch „Sünnet“, ist eines der größten gesellschaftlichen Ereignisse im Leben eines türkischen Mannes. 
 

Daniel Berehulak (Australien)

Indien: Die dunkle Seite der Armut

Die Fotos der Situationen im Kohlebergbau vermitteln eine Ahnung von den jammervollen Bedingungen, die für Kinderarbeiter in den Jaintia-Bergen im Bundesstaat von Meghalaya gelten.
  

Diana Markosian (Russland)

Tschetschenien: Zurück zur Religion

Die russische Fotografin Diana Markosian versucht  in ihren Bildern den Einfluss der islamischen Religion auf heranwachsende Mädchen festzuhalten.
  

Hossein Fatemi (Iran)

Somalia: Immer wieder Krieg, Hunger und Tod

Hossein Fatemi dokumentiert die Kriegsfolgen für Kinder in Somalia mit ihrem Kampf ums Überleben.
 

Michelle Sank (Großbritannien)

Großbritannien: Mein Körper gehört mir

Die Fotografin Michelle Sank urteilt nicht über die jungen Menschen, die vor der Kamera ihre Sehnsüchte nach einem perfektionierten Körper offenbaren.