UNICEF-FOTO DES JAHRES 2017: EHRENVOLLE ERWÄHNUNGEN

Neben den ersten drei Plätzen zeichnete die unabhängige Expertenjury beim UNICEF-Foto des Jahres zehn Fotografen mit Ehrenvollen Erwähnungen aus. Die Reportagen zeigen die Lebenssituation von Kindern aus unterschiedlichen Ländern weltweit.

  

Ehrenvolle Erwähnungen 2017

Ana Palacios (Spanien)

Tansania: Stärker als die Sonne

Ana Palacios thematisiert das Schicksal von Albinos in Afrika. Und damit die Lebensgefahr, die den weißhäutigen Kindern durch einen furchtbaren Aberglauben droht.
  

Andrew Quilty (Australien)

Afghanistan: Bismillahs Gefühl für den Schnee

In Afghanistan gibt es ein Wintervergnügen, das dort nicht unbedingt eine Massenbewegung ist.
  

Anna Boyiazis (USA)

Sansibar: Vom Mädchenrecht, nicht unterzugehen

Boyiazis setzt sich als Fotojournalistin für Frauenrechte ein und ist engagiert in der Kampagne #womenmatter (Frauen zählen).
  

Anush Babajanyan (Armenien)

Elfenbeinküste: Gemeinsam schaffen sie Hoffnung

Anush Babajanyan stieß ganz zufällig auf diese Praxis, in der sich Aberglaube, Armut und Kinderarbeit vereinen.
 

Christian Werner (Deutschland)

Syrien: Nichts ist vorbei

In den Ruinen von Aleppo: Mädchen wie Victoria, mit ihrem Bruder und den Eltern, immerhin lebend zurückgekehrt in ein Haus, das nicht mehr bewohnbar ist.
  

Jacob Ehrbahn (Dänemark)

Bangladesch: Warten mit der letzten Kraft

Ein weiteres Flüchtlingslager der Rohingya in Bangladesch. Auch hier sitzen sie in langen Wartereihen, um notwendige Hilfe zu erhalten.
  

Leona Ohsiek (Deutschland)

Deutschland: Wenn der Papa alles ist

Leona Ohsiek hat ihre Geschichte „über die Höhen und Tiefen einer kleinen Familie ohne Mutter“ einfühlsam und zugewandt fotografiert.
 

Toby Binder (Deutschland)

Großbritannien: Auf der Verliererstraße

Fotograf Toby Binder hat die Lage von Kindern in den klassischen Arbeitervierteln von Belfast und Glasgow, von Edinburgh und Liverpool über Jahre hinweg dokumentiert.
 

Yuliya Skorobogatova (Russland)

Russland: Friedliche Koexistenz

Der gedankenlose Satz eines Freundes animierte Yuliya Skorobogatova zu einem lebendigen Projekt.
 

Zohra Bensemra (Algerien)

Irak: Befreit, aber nicht von der Angst

Bensemra reiste nach Syrien: zum nächsten Vertreibungskampf gegen den IS. Zum nächsten Ort, an dem auch die Kinder sterben.