UNICEF-Statement zu den Auswirkungen der militärischen Eskalation auf Kinder im Nahen Osten
New York / Amman / Köln •
„Die militärische Eskalation im Nahen Osten an diesem Wochenende markiert einen gefährlichen Moment für Millionen von Kindern in der Region.
UNICEF ist zutiefst besorgt über Berichte von Angriffen im Iran und in der Region, die die große Gefahr für Kinder verdeutlichen. Es gibt Berichte über Angriffe auf Schulen im Iran, darunter eine Mädchenschule in Minab in der Provinz Hormozgan im Süden des Iran. Berichten zufolge wurden Dutzende Schülerinnen getötet und viele weitere verletzt.
UNICEF schließt sich dem Aufruf des Generalsekretärs zur sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen und zur Deeskalation an. UNICEF appelliert zudem an alle Konfliktparteien, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und ihren Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten nachzukommen. Dazu gehört insbesondere der Schutz der Zivilbevölkerung und der lebensnotwendigen Dienstleistungen, auf die Kinder zum Überleben angewiesen sind. Angriffe auf Zivilpersonen und zivile Objekte, einschließlich Schulen, stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.
UNICEF prüft und bewertet gemeinsam mit anderen UN-Organisationen und humanitären Partnern aktiv die Lage und steht bereit, die Hilfe für betroffene Kinder und ihre Familien auszuweiten, so wie sie benötigt und angefordert wird.“