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FILMPREMIERE IM KINO ARSENAL: „SLAVE TRADE“

Am 24. November 2018 um 17 Uhr wurde "Slave Trade*, der Film unserer Mitarbeiterin Jil Wende, im Kino Arsenal uraufgeführt. Der Kurzfilm beschäftigt sich mit der Thematik des Menschenhandels, von dem weltweit circa 40 Millionen Menschen - davon 1/3 Kinder und Jugendliche - betroffen sind.

Zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder war es doch kein Zufall, sondern alles geplant? Der Kurzfilm „Slave Trade“, der sich mit dem Thema Menschenhandel befasst, feierte am 24.11.2018 im Kino Arsenal in Berlin seine Premiere.

Menschenhandel klingt nach nach einem Relikt der vergangenen Zeit und den frühen Anfängen der Sklaverei. Doch das Thema ist aktueller denn je. So werden heute in 164 von 173 Ländern dieser Erde immer noch Menschen versklavt und weltweit sind rund 40 Millionen Menschen von Menschenhandel betroffen. Ein Drittel der betroffenen Opfer sind hierbei Kinder.

Diese erschreckenden Erkenntnis nahm Jil Wende, Regisseurin des Films und ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der UNICEF-AG Berlin, zum Anlass, um mit dem Kurzfilm „Slave Trade“ auf das Thema des Menschenhandels aufmerksam zu machen. Der 16-minütige Kurzfilm erzählt hierbei die spannende Geschichte zweier Freundinnen welche Opfer vom Menschenhandel werden und lässt den/die Zuschauer/in nach Ende des Films nachdenklich zurück.

Im Arsenal Kino am Potsdamer Platz wurde der Film am 24.11.2018 das erste mal vor Publikum vorgeführt und gab somit den Auftakt für das kommende Jahr, in dem der Film im Rahmen von Filmfestivals auf internationale Film Tour gehen wird.

Im Anschluss an die Filmvorführung fand die Podiumsdiskussion mit der Regisseurin, einer Augenzeugin eines aktuellen Beispiels von Menschenhandel, einem ehrenamtlichen Mitglied der UNICEF-AG Berlin sowie einer IJM Botschafterin statt. Aufbauend auf den Film bezog sich der Themenschwerpunkt der Diskussion auf den internationalen und ins besondere den europäischen Menschenhandel, sowie auf die Kinder unter den Opfern. Hierbei wurde über aktuelle Fälle von Menschenhandel sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung diskutiert und sich die Frage gestellt, welche Rolle gerade das Darkweb bei dieser Thematik einnimmt.