
Übergabe der Red Hands im Alten Rathaus in Göttingen
Blutrote Handabdrücke sind als Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten zu verstehen: Auch in diesem Jahr ruft am 12. Februar UNICEF zur Beteiligung auf, um solidarisch bei Vertretern aus der Politik Gerechtigkeit einzufordern. Aus diesem Anlass war die Fassade des Einkaufzentrum Kauf Park Göttingen in Rot beleuchtet.
Diese Schulen beteiligen sich in Göttingen
in Kooperation mit der Göttinger UNICEF-Arbeitsgruppe, der UNICEF Hochschulgruppe und dem UNICEF Juniorteam:
» Felix-Klein-Gymnasium
» Geschwister-Scholl-Gesamtschule
» Max-Planck-Gymnasium
Montag 16 Uhr: Übergabe im Alten Rathaus
Der Göttinger Politiker und Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler empfängt am Montag, 12.02.24, im Alten Rathaus die Roten Handabdrücke, überreicht von Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit UNICEF Göttingen. Ursprünglich war die Aktion draußen am Gänseliesel geplant, bei der regnerischen Witterung wurde dann die historische Rathaushalle im Alten Rathaus eine schöne Alternative als Ort der Übergabe.

Bild 1 von 5 | Der Göttinger Politiker und Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler empfängt im Alten Rathaus die Roten Handabdrücke. Sie werden in Berlin von einem hohen Vertreter der Bundesregierung in Empfang genommen, 2023 war das der » Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
© UNICEF Göttingen
Bild 2 von 5 | RED HAND DAY 2024: Mitglieder von UNICEF Göttingen erklären die Red-Hand-Day-Aktion zum Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der jährlich am 12. Februar begangen wird.
© Geschwister-Scholl-Gesamtschule
Bild 3 von 5 | Eine der Red Hands in Aktion: Drei Göttinger Schulen, Felix-Klein-Gymnasium (FKG), Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG), Max-Planck-Gymnasium (MPG), beteiligten sich in diesem Jahr.
© Geschwister-Scholl-Gesamtschule
Bild 4 von 5 | Red Hand Day 2024: Aktion und Präsentation in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule
© Geschwister-Scholl-Gesamtschule
Bild 5 von 5 | Anfertigung der Red-Hand-Tücher und die Übergabe der Red Hands am 12. Februar 2024, um sie auf den Weg zur Bundesregierung nach Berlin zu schicken.
© Geschwister-Scholl-Gesamtschule und UNICEF Göttingen
Die Red Hands gehen nach Berlin
Alle Tücher mit roten Handabdrücken werden von Göttingen nach Berlin zum Bundespräsidenten gehen.
DENN DIESE SCHWERE KINDERRECHTSVERLETZUNG MUSS ENDLICH EIN ENDE HABEN
Die Rekrutierung von Kindern unter 15 Jahren gilt als Kriegsverbrechen laut dem Fakultativprotokoll zur Kinderrechtskonvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern und Jugendlichen als Soldatinnen und Soldaten, das am 12.02.2002 in Kraft trat als Teil der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN).
Das heißt: Minderjährige dürfen nicht gegen ihren Willen eingezogen werden oder an Kampfhandlungen teilnehmen. Allein in Nigeria wurden im Jahr 2018 1.596 Jungen und 351 Mädchen rekrutiert. Jedoch nur wenig Informationen und Daten sind bekannt und die Dunkelziffer bei diesen schweren Kinderrechtsverletzungen ist hoch.
Jeder kann mitmachen
Die Aktion »Red Hand Day« entstand 2003 in Deutschland und breitete sich schnell international aus. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden bereits gesammelt und an Politikerinnen und Politiker übergeben.
» Informationen und Berichte zum Red Hand Day im Blog von unicef.de
______________________
– Wir sind ehrenamtlich unterwegs – für UNICEF –
» Zurück zur Startseite der UNICEF-Arbeitsgruppe Göttingen
UNICEF-Arbeitsgruppe Göttingen; der Inhalt dieser Seite wurde am 15.02.2024 aktualisiert.