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30. April 2021: Tag der gewaltfreien Erziehung

Hamburg, den 30. April 2021

UNICEF-Social-Media Aktion zum Tag der gewaltfreien Erziehung: 

„Wer nicht hören will, muss …?“ 

„Aus dir wird nie etwas“ - ‚„Wer nicht hören will, …!“ - „Ein Klaps auf den Hintern hat noch niemandem geschadet“ – wem sind solche Sätze noch nicht begegnet?

Anlässlich des internationalen Tages der gewaltfreien Erziehung am 30. April macht UNICEF mit einer Social-Media-Aktion auf Einstellungen und Haltungen aufmerksam, die Kinder und ihre Bedürfnisse geringschätzen oder nicht ernst nehmen. 

Die ehrenamtliche UNICEF-Gruppe in Hamburg unterstützt die Aktion: „Unbewusste Haltungen beeinflussen unser aller Handeln“, sagt Michaela Eugen-Albrecht von der UNICEF-Gruppe in Hamburg.

 „Wir müssen uns deshalb bewusstmachen, wie sehr abwertende Aussagen Kinder verletzen können. Mit der Aktion möchten wir auf die verbreiteten Haltungen dahinter aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.“

Eine aktuelle Studie von UNICEF, dem deutschen Kinderschutzbund und der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm vom November 2020 zeigt, dass bis heute jeder zweite Erwachsene in Deutschland tatsächlich der Auffassung ist, dass „ein Klaps auf den Hintern noch niemandem geschadet habe“

Umso wichtiger ist es, solche Haltungen und Einstellungen zu hinterfragen. Denn wenn Erwachsene Kinder zu wenig respektieren und ihre Bedürfnisse nicht ausreichend achten – sei es bewusst oder unbewusst – kann sich das langfristig negativ auf die Entwicklung von Mädchen und Jungen auswirken

Mit der Social-Media-Aktion rund um den 30. April ruft UNICEF auf Instagram, Twitter und Facebook dazu auf, typische Erziehungssprüche zu teilen und zu kommentieren. Wenige Tage später werden diese Sprüche dann gemeinsam spielerisch umformuliert – etwa in „Wer nicht hören, möchte verstehen…“. 

Die Aktion ist Teil der Kampagne #Niemals Gewalt, mit der UNICEF für das Thema alltägliche Gewalt gegen Kinder sensibilisieren möchte. Denn bis heute bleibt Gewalt gegen Kinder viel zu häufig unsichtbar oder unwidersprochen. Insbesondere das Ausmaß und die Folgen psychischer Gewalt gegen Kinder werden bis heute unterschätzt. 

Weitere Informationen: http://www.unicef.de/niemalsgewalt und auf Facebook/Instagram/Twitter 

Detaillierte Infos finden Sie zusammengefasst in dieser Broschüre zum Download.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an info(at)hamburg.unicef.de