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BUCHPREMIERE: KATJA RIEMANN AM 9. MÄRZ

Schauspielerin Katja Riemann setzt sich seit 20 Jahren für Menschenrechte ein, die Rechte von Mädchen und Frauen sind ihr dabei besonders wichtig.

Aus ihren Projektreisen mit UNICEF und anderen Organisationen ist nun das Buch "Jeder hat. Niemand darf." entstanden, das Ende Februar im S. Fischer Verlag erschienen ist.

Am 9. März war Katja Riemann im Literaturhaus München zu Gast, um ihr Werk vorzustellen und von Anekdoten und Begegnungen auf ihren Reisen zu erzählen. Moderiert von Olga Mannheimer, die selbst unter anderem als Journalistin und Autorin tätig ist, gestalteten sie einen nachdenklichen, eindrücklichen aber auch lustigen Abend.

Katja Riemann geht die oftmals schwierigen Themen dabei mit einer ganz besonderen Offenheit an und begeistert mit einer einzigartigen Sicht auf die Dinge. Gleichzeitig hat sie sich ihre positive Einstellung beibehalten und will tatkräftig etwas bewegen.

Ob sie von ihrer Begegnung mit Doktor Mukwege im Kongo oder ihren Erlebnissen im Senegal berichtet, die Menschen liegen ihr am Herz. Und obwohl sie sich selbst als schüchtern beschreibt, gelingt es ihr, Nähe und Verstehen auf ihren Reisen zu finden. Denn Begegnungen brauchen nicht immer eine gemeinsame Sprache, sondern Respekt, Empathie und Augenhöhe.

Dass ihr vor allem auch die Frauenrechte ein besonderes Anliegen sind, zeigte nicht zuletzt ihre Gastrednerin des Abends: Fadumo Korn von Nale e.V. setzt sich gegen Mädchenbeschneidung, FGM oder FGC genannt, ein. Die gebürtige Somalierin musste diese prägende Erfahrung selbst erdulden - unter den Folgen leidet sie bis heute. Als junge Frau kam sie nach München und kämpft bis heute für das Recht von Frauen auf körperliche Unversehrtheit.

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Katja Riemann (links) im Gespräch mit Fadumo Korn von Nale e.V. (Mitte) und Olga Mannheimer (rechts).
© Tina Pickert