HUNDERTTAUSENDE KINDER KÖNNTEN AN CORONA-FOLGEN STERBEN

[28.April 2020]  Hunderttausende Kinder könnten dieses Jahr weltweit infolge der Corona-Krise und globaler Rezession sterben. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UNICEF-Gruppe Ostfriesland in Leer warnen, dass die Pandemie zu einer existentiellen Bedrohung für die Gesundheitsversorgung, die Bildung und den Schutz der ärmsten Kinder der Erde wird. Während praktisch überall auf der Welt Regierungen drastische Maßnahmen ergriffen haben, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, treffen Schulschließungen, Ausgangs- und
Kontaktbeschränkungen sowie der Wegfall von Einkommensmöglichkeiten Kinder in Entwicklungsländern und in Krisenregionen besonders hart. Steigende Infektionszahlen in Ländern des Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika, Asien und Lateinamerika überfordern nicht nur die dortigen schwachen Gesundheitssysteme. Die Krise gefährdet auch die fragile Grundversorgung der ärmsten Kinder und setzt sie großen
Risiken aus, wenn die Eltern ihre Arbeit als Tagelöhner verlieren, Schulspeisungen ausfallen oder Impfkampagnen gestoppt werden.
„Es wird uns nur dann gelingen, Leben zu retten, wenn Regierungen, Unternehmen und private Spender alles tun, um die Kinder zu schützen“, sagt Gerd Bartinger von der UNICEF-Gruppe Ostfriesland in Leer. „Je länger die Situation andauert, desto gravierender werden die Folgen für Kinder sein. Deshalb müssen wir jetzt Zusammenhalt demonstrieren und dürfen den globalen Blick nicht verlieren.“ Die UNICEF-Engagierten in Leer legen ihre Arbeit nicht nieder, sie arbeiten von zu Hause weiter: Sie informieren zur UNICEF-Hilfe weltweit , zeigen ihre Solidarität und rufen zu Spenden auf.
Alle Infos darüber, wie UNICEF Kinder weltweit schützt und Tipps für Eltern in Deutschland finden Sie unter https://www.unicef.de/corona.