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JUMP FOR KIDS 2019

30 Jahre UN-Kinderrechte!


Am 20. November 1989 besiegelten die UN-Mitgliedsstaaten mit der UN-Kinderrechtskonvention das Bestreben, mehr zum Schutze der Kinder und ihrem Umfeld weltweit zu unternehmen. In diesem Jahr feiern die Kinderrechte ihr 30-jähriges Jubiläum und doch wird trotz allem immer noch zu wenig unternommen, um das gesetzte Ziel zu erreichen: Eine friedvolle, angst- und sorgenfreie Kindheit für jedes Kind weltweit! 


Die UN-Kinderrechtskonvention setzt fest, über welche Grundrechte jedes Kind weltweit verfügen sollte und hält die Mitgliedsstaaten dazu an, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Mitgliedsstaaten, die die Konvention ratifiziert haben, müssen in Form eines Staatsberichtes in regelmäßigem Abstand Rechenschaft über ihre bisherigen Unternehmungen vor dem UN- Ausschuss ablegen.

Zu den festgesetzten Kinderrechten zählen beispielsweise:

Das Recht auf Bildung, das hervorhebt, dass jedes Kind eine Chance darauf verdient hat, sein volles Potenzial durch entsprechende Bildung auszuschöpfen. Trotz allem verlässt jedes dritte Kind weltweit die Grundschule, ohne lesen oder schreiben zu können!

Während das Recht auf Gesundheit einen grundliegenden Punkt der UN-Kinderrechtskonvention darstellt, so starben 2017 fast 15.000 Kinder unter 5 Jahren täglich an Krankheiten, deren Ursachen und Folgen durch entsprechende medizinische Behandlung hätten verhindert werden können!

Auch trotz des Ziels, jedem Kind weltweit ein Recht auf Schutz vor Gewalt zu bieten, erleben beinahe ein Dreiviertel aller Kinder zwischen 2 und 4 Jahren körperliche oder verbale Gewalt durch ihre Erziehungsberechtigten.


Um einerseits das Jubiläum der Kinderrechte gebührend zu feiern und trotz allem auf die immer noch geltenden Missstände aufmerksam zu machen, fand am 20.11.2019 vor dem Tübinger Clubhaus die Aktion "Jump for Kids" statt. Dabei haben wir Luftballons mit all den Worten bemalt, die die unserer Meinung nach immer noch problematischsten Konflikte im Kampf um die Kinderrechte darstellen. Diese Luftballons wurden dann von zahlreichen Passanten -und von uns selbst- zertreten, um ein Zeichen gegen die zu lasche Handhabung der Durchsetzung der Kinderrechte zu setzen.



Vielen Dank an alle Freiwilligen und Helfer!