Strahlende Kinder aus der Elfenbeinküste halten ihre blau bemalten Hände in die Luft.

INTERNATIONALER TAG DER KINDERRECHTE

#TurnTheWorldBlue: Farbe bekennen für Kinderrechte!

Am 20. November ist internationaler Tag der Kinderrechte – der Tag, an dem 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde. In Deutschland und auf der ganzen Welt setzen sich deshalb Kinder zusammen mit UNICEF für ihre Rechte ein und feiern diesen Tag groß und laut mit vielen Aktionen.

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes gibt es nun schon mehr als 30 Jahre. Sie sichert jedem Kind – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sozialem Status – das Recht zu, gesund und in Sicherheit aufzuwachsen und sein Potenzial voll entfalten zu können.

Kinder in Jordanien feiern den Tag der Kinderrechte.

Kinder in Jordanien feiern den Tag der Kinderrechte.
© UNICEF/UN0368723/Al-Safadi

Doch trotz zahlreicher Fortschritte in den vergangenen Jahrzehnten fehlen Millionen Kindern noch immer die nötigen Voraussetzungen für ein gutes Aufwachsen. Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, Armut, Hunger oder gewaltsame Konflikte nehmen Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt die Möglichkeit auf eine chancenreiche Kindheit. Die Covid-19-Pandemie hat Ungleichheiten für Kinder und Jugendliche weiter verschärft – auch bei uns in Deutschland.

ALLE gemeinsam für Kinderrechte

Kinder feiern den Tag der Kinderrechte!

Alle Kinder auf der Welt haben dieselben Rechte! 
© UNICEF/UN0258580/Diarassouba

Mädchen und Jungen auf der ganzen Welt kämpfen am 20. November für eine bessere Zukunft und setzen sich für ihre Rechte ein. Auch viele engagierte Erwachsene, Städte, Unternehmen und andere Institutionen unterstützen die Kinder und bekennen mit ihnen am 20.11. Farbe für Kinderrechte. Ob in Australien, der Elfenbeinküste, dem Kongo, den USA, Jordanien oder in Deutschland. Am Internationalen Tag der Kinderrechte wird Blau zum verbindenden Element – als Symbol für die universellen Rechte eines jeden Kindes weltweit und als öffentliches Signal.

Wir haben es gemeinsam in der Hand, jetzt eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft zu gestalten, in der kein Kind zurückgelassen wird. 

Leuchten und Farbe bekennen – ein weltweites Zeichen für Kinderrechte

Überall auf der Welt erstrahlen am Tag der Kinderrechte Gebäude und Wahrzeichen in
blau und bringen die Kinderrechte zum Leuchten. 

Doch das reicht uns noch nicht! Dieses Jahr kann wirklich jede*r bei #TurnTheWorldBlue dabei sein und selbst Farbe für Kinderrechte bekennen.

Wie können Sie mitmachen?

  • Städte, Unternehmen und andere Institutionen illuminieren dafür am 20. November ab 17Uhr ihre Wahrzeichen, Rathäuser, Kirchen, Denkmäler oder Firmenzentralen in Blau. 
  • Privatpersonen und Gruppen können am 20. November zum Beispiel mit ihrem blauen Handabdruck Farbe für Kinderrechte bekennen und so auf die Lage der Kinder weltweit aufmerksam machen. Sich blau zu kleiden oder zu schminken sorgt ebenfalls für die nötige Aufmerksamkeit.
  • Auch Schulen können rund um den Tag der Kinderrechte mit ihrer eigenen #TurnTheWorldBlue-Aktion ein starkes Zeichen für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft setzen. Lesen Sie mehr dazu auf unserer separaten Schulseite.
  • Um möglichst viele Menschen auf die weltweite Lage der Kinder und den Aktionstag aufmerksam zu machen, können Sie natürlich auch digital mitmachen: Unter den Hashtags #TurnTheWorldBlue und #TagDerKinderrechte können Sie Ihren persönlichen Kinderrechte-Moment in den sozialen Netzwerken teilen und Bilder, Botschaften und Videos anderer Unterstützer liken. 
Blaue Hand drauf für Kinderrechte! Farbe bekennen und am 20. November die UN-Kinderrechtskonvention feiern.

© UNICEF/UNI266397/Vielz

Was kann #TurnTheWorldBlue bewegen?

Die Vision einer gerechten und nachhaltigen Welt kann nur dann Wirklichkeit werden, wenn sich Politik, Wirtschaft, Medien und die Zivilgesellschaft stärker als bislang gegen die weltweite Missachtung der Rechte junger und zukünftiger Generationen einsetzen. Die Aktion #TurnTheWorldBlue will dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein aufzubauen, das erforderlich ist, um jeden Einzelnen und allen voran unsere Entscheidungsträger zum gemeinsamen Handeln zu bewegen.

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