Viele Schülerinnen und Schüler wünschen sich im Unterricht mehr Tipps für den späteren Alltag als Erwachsene. Probleme wie Mieten, ein eigenes Konto bei der Bank, Versicherungen, Steuererklärungen oder ein sicherer Umgang im Internet werden häufig wenig besprochen. Zwar gibt es durch Schülerpraktika oder Ausflüge in Berufsinformationszentren schon während der Schulzeit Hilfe bei der Berufswahl. Trotzdem fühlen sich viele durch die Schule nicht ausreichend auf eventuelle Alltagsprobleme vorbereitet. Aber wer muss oder soll denn eigentlich Alltagswissen vermitteln? Schule, Eltern, Freunde, Vereine? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen: 

Hier ist ein Interview mit Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, der ein „Fach Alltagswissen“ für weniger wichtig hält.

Die Bildungsministerin Johanna Wanka unterstützt mehr Alltagstipps in der Schule.