WIE WIRD EINE SCHULE ZUR KINDERRECHTESCHULE?

UNICEF Deutschland hat für Schulen ein Trainingsmodell entwickelt, das neben der Schulleitung, den Lehrerinnen und Lehrern auch die Fachkräfte der Nachmittagsbetreuung, die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Eltern mit Fachwissen ausstattet und in das Programm Kinderrechteschulen integriert. 

Mit einem obligatorischen „pädagogischen Tag“ macht sich die jeweilige Schule auf den Weg zur Kinderrechteschule. Während des pädagogischen Tages werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Räumen der Schule über die Bedeutung der UN-Kinderrechtskonvention, die Kinderrechtsbildung und die Berücksichtigung der Kinderrechte im täglichen Schulbetrieb anhand praktischer Beispiele informiert. Zudem wird der bisherige Schulalltag auf Aktionen und Praktiken geprüft, die bereits den Inhalten der Kinderrechtskonvention entsprechen. 

Nach der Teilnahme am Pädagogischen Tag erhält die Schule das Siegel „Auf dem Weg zur Kinderrechteschule“. 

Darauf aufbauend folgen im Anschluss vier modulare Schulungen in Form von Online-Angeboten, wie E-Learning (Electronic Learning). Sie beinhalten die Themenbereiche: Beteiligung, Vielfalt und Nicht-Diskriminierung, Gewaltprävention und Kinderrechte global. 

UNICEF Trainerinnen und Trainer begleiten die Schulen auf dem Weg zur Kinderrechteschule. Zudem stellt UNICEF Trainings- und Unterrichtsmaterial bereit. 

Eine einmalige Gebühr zur Teilnahme am Programm richtet sich nach der Größe der Schule und beträgt maximal 400 Euro. 

Die Schule erhält nach erfolgreichem Durchlaufen des Trainings das Siegel „Kinderrechteschule – wir leben Kinderrechte!“. Aktiv beteiligtes Schulpersonal erhält ein Zertifikat.