DAS STUDIUM UNICEFALE
Mittwoch, 5. März 2014, 14:27 Uhr
von Kirsten Leyendecker | 0 Kommentare

Wohnen Sie in Köln oder Umgebung? Was machen Sie mittwochs zwischen halb acht und neun Uhr abends? Da haben Sie noch nichts vor? Ich gehe wieder zur Uni. Unsere UNICEF-Hochschulgruppe hat eine Ringvorlesung zum Thema Globale Armut auf die Beine gestellt. 13 Termine mit spannenden Dozenten. Und wenn Sie noch Student sind, können Sie sich das sogar im Studium Integrale anrechnen lassen. Hier finden Sie die aktuellen Termine.

Markus Lanz in Äthiopien. ©UNICEF/Berger

Projektreise im Jahr 2005 nach Äthiopien mit Markus Lanz.
© UNICEF/Berger

Heute geht es um Klimawandel und Armut – ein brandaktuelles Thema. Ich werde am 14. Dezember dabei sein, dann geht es um Entwicklung und Demokratie! Sehen wir uns dann um 19.30 Uhr im Hörsaal II im Hauptgebäude der Kölner Uni?

Ich finde es klasse, auf welche Ideen Menschen kommen, die sich für UNICEF engagieren. Wie ticken die eigentlich? Das finde ich heraus bei Sandra Kascha. Sie leitet die UNICEF-Hochschulgruppe in Köln, hier mein kurzes Interview:

Sandra, was studierst Du und wofür?

Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Soziologie. Am liebsten möchte ich im Ausland arbeiten, in der Entwicklungszusammenarbeit.

Wie bist Du zu UNICEF gekommen?Die UNICEF-Hochschulgruppe war an der Universität in Köln sehr aktiv mit ihrer Vortragsreihe „Uni meets UNICEF“. Da hat der UNICEF-Pate Markus Lanz 2006 über seine Reise in UNICEF-Projekte in Äthiopien berichtet. Das Thema „Wasser ist Leben“ hat mich sehr berührt. An UNICEF besonders gut fand ich, dass es bei der Organisation und ihrer Arbeit um die Kinder geht, egal aus welchem Land sie kommen und welche Regierung dort herrscht.

Bist Du mit Deinem Studium nicht genug ausgelastet?Die Uni und das Studium sind zu großen Teilen eine Pflichtveranstaltung. Das Engagement ist für mich eine Art, das Pflichtprogramm zu kompensieren. Ich kann Dinge ins Rollen bringen und Themen ansprechen, die oftmals in der Uni zu kurz kommen. Und natürlich kann ich auch Erfahrungen im Projektmanagement und in Kooperation mit anderen Organisationen sammeln.

Was macht die Hochschulgruppe und wer arbeitet da mit?Wir sind ein Kernteam von zehn Leuten, greifen aber über die Yahoo-Group auf ein Netzwerk von 30 bis 40 Personen zurück. Die unterstützen uns bei Aktionen, wie zum Beispiel beim Afro-Euro-Festival im Sommer. Da machen Musiker einmal im Jahr ein Konzert zugunsten von UNICEF-Malaria-Projekten. Wir als UNICEF-Hochschulgruppe kümmern uns um das Marketing und Sponsoring. Außerdem sind wir bei der Nacht der Solidarität dabei. Da werben wir gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen Aids zum Beispiel mit einer Aktion vor dem Kölner Hauptbahnhof. Wir sind eher auf Events oder Informationsveranstaltungen in der Uni spezialisiert. Unterricht in Schulen, den Verkauf von Grußkarten, darum kümmern sich die Kölner UNICEF-Arbeitsgruppe und ihr Schulteam.

Wer kann bei der Hochschulgruppe in Köln mitmachen?Die Gruppe ist offen für jeden. Wir hatten schon Abiturienten, Studenten, Absolventen und Berufstätige. Wir freuen uns auf junge motivierte Menschen. Wir treffen uns alle zwei Wochen und planen unsere Aktivitäten. Dazu ist jeder herzlich eingeladen. Wer vorbeischauen will, schickt einfach kurz eine E-Mail an unicef-koeln@gmx.de.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mitmachen und hoffe, dass ich den ein oder anderen am 14. Dezember um 19.30 im Hörsaal II im Hauptgebäude sehen werde.

KOMMENTAR SCHREIBEN

Herzlich Willkommen im UNICEF-Blog! Für ein faires Miteinander beachten Sie bitte die Verhaltensregeln.
Wir verarbeiten Ihre Daten mit Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 f DSGVO, damit Sie einen Kommentar hinterlassen können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
*Pflichtfeld