JOACHIM ADRIAN, DÄNEMARK

DÄNEMARK: WENN DIE FAMILIE GESCHLOSSEN WIRD

Was kann man tun, wenn man mit 14 Jahren erkennt, dass die eigene Familie das Unglück ist? Mikkel Hartwich entschied freiwillig, dass er in einem Heim für auffällig gewordene Jugendliche besser aufgehoben wäre. Sein neues Zuhause war wie eine Wohngemeinschaft organisiert, in der Mikkel zum ersten Mal ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit empfand.

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In den Erziehern sah er Vertraute, seine Mitbewohner waren wie Geschwister. Leider gehen die vier guten Jahre für Mikkel zu Ende. Auch Dänemark beginnt, an Sozialeinrichtungen zu sparen: Das Heim wird geschlossen. Den letzten Tag in seinem geliebten Zufluchtsort verbrachte der dänische Fotograf Jochen Adrian mit Mikkel, der den Abschied wie die Vertreibung aus dem Paradies empfand.

Wie Mikkel, allein auf sich gestellt, sein Leben meistern wird? Er weiß es nicht. Er weiß nur, dass er Angst davor hat.

Biografie: Joachim Adrian (Danish School of Photojournalism)

UNICEF-Foto des Jahres Joachim Adrian. © Rune Pedersen

1997: High School graduate
1997-2002: Sailor and traveller
2002: Basic course of photography. K.U.B.A.
2003: Student at Fatamorgana, danish art school of photography
2004-2008: Photostudent at Danish School of Journalism
2006-2007: Trainee at danish national newspaper Politiken
2009: Teacher at Fatamorgana, danish art school of photography
2009-2014: Staff photographer at danish national newspaper Politiken

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