Tag der Kinderrechte 2026
Am 20.11. ist Internationaler Tag der Kinderrechte – der Tag, an dem vor über 35 Jahren am 20. November 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde. Weltweit treten Kinder und Jugendliche an diesem Tag zusammen mit UNICEF für die Rechte und Anliegen ihrer Generation ein. Denn obwohl sich fast alle Staaten dazu verpflichtet haben, die Rechte von Kindern anzuerkennen und umzusetzen, ist die Realität für Millionen Mädchen und Jungen oft eine ganz andere.

Zukunft ist kein Zufall
Zukunft entsteht aus Entscheidungen – jeden Tag, überall auf der Welt. In Haushalten und Parlamenten. In Klassenzimmern, Unternehmen und Gemeinden.
Viele dieser Entscheidungen betreffen Kinder unmittelbar: ob sie in Sicherheit leben können, wenn Krieg und Gewalt ihr Leben bedrohen. Ob sie Chancen auf Bildung und Teilhabe haben. Ob sie Gehör finden, wenn über ihre Zukunft entschieden wird.
Doch gerade in Krisenzeiten werden die Rechte und das Wohlergehen von Kindern oft als erstes preisgegeben: Weltweit steht die lebensrettende Hilfe für Kinder in Kriegen und Krisen zurzeit massiv unter Druck. Auch in Deutschland werden die Interessen von Kindern und Jugendlichen noch immer zu leichtfertig hintenangestellt, sobald Spielräume enger und Prioritäten neu verhandelt werden. Aber Kinderrechte sind nicht verhandelbar.
Vor 80 Jahren wurde UNICEF gegründet, um Kindern im vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Europa zu helfen. Aus dieser Erfahrung entstand ein Versprechen: das Wohl und der Schutz von Kindern dürfen niemals dem Zufall überlassen sein. Dieses Versprechen gilt bis heute: Wenn über Gegenwart und Zukunft entschieden wird, müssen das Wohlergehen und die Rechte von Kindern Vorrang haben. Immer. Und ihre Stimmen müssen gehört werden.
Am 20.11. erstrahlt die Welt in Blau
Farbe bekennen für Kinderrechte
Darum setzen Fürsprecher*innen aus allen Teilen der Welt am 20.11. mit der Beleuchtung von Wahrzeichen und Gebäuden in der Farbe der Kinderrechte ein weltumspannendes Zeichen der Unterstützung. Ob in Australien, in Indien oder in den USA – auf Initiative von UNICEF erstrahlen jedes Jahr hunderte ikonische Bauwerke am Internationalen Tag der Kinderrechte in blauem Licht. Auch bei uns in Deutschland werden wieder etliche Wahrzeichen und Denkmäler blau leuchten.

Bild 1 von 6 | Bonn: Der Post Tower erstrahlte blau zum Tag der Kinderrechte.
© Deutsche Post DHL Group
Bild 2 von 6 | München: Blau erstrahlt ragt der Olympia Turm in den Abendhimmel und bekennt Farbe für Kinderrechte.,
© Martin Hangen
Bild 3 von 6 | Freiburg: Engagierte von UNICEF demonstrieren für die Kinderrechte vor dem blau erleuchteten Theater.
© Petra Tröndle
Bild 4 von 6 | Griechenland: Auch in Athen gilt #TurnTheWorldBlue für Kinderrechte! Und so erstrahlte das Zappeion blau.
© UNICEF/UN0560516/Athanatos
Bild 5 von 6 | Venezuela: Die Lichter des Brunnens auf der Plaza Venezuela leuchten blau am Tag der Kinderrechte.
© UNICEF/UN0556583/Fernandez
Bild 6 von 6 | Indien: Chhatrapati Shivaji Terminus ist ein historischer Bahnhof in Mumbai, Maharashtra. Am Tag der Kinderrechte 2021 war er blau.
© UNICEF/UN0554045/Son
- Aachen: Theater Aachen
- Arnsberg: Klosterbrücke, Sauerlandtheater
- Bad Godesberg: Redoute
- Bielefeld: Rathaus, Sparrenburg
- Bochum: Exzenterhaus, Rathaus, Schauspielhaus
- Bonn: Bundeskunsthalle, LVR Landesmuseum, Poppelsdorfer Schloss
- Darmstadt: Kongresszentrum
- Dortmund: Dortmunder U, Florianturm
- Duisburg: Rathaus
- Düsseldorf: Capitol Theater, GEA Headquarter, Landtag NRW
- Essen: Universitätsklinikum, UNESCO-Welterbe Zollverein
- Hallenberg: Petrusbrunnen auf dem Marktplatz
- Hamm: Glaselefant im Maxipark
- Kleve: Hochschule Rhein-Waal, Rathaus
- Koblenz: Adaccio
- Köln: Lanxess Arena, RheinEnergieSTADION
- Mainz: LED Giant Mainz, Obelisk am Neubrunnenplatz
- Medebach: Rathaus
- Münster: Agravis Raiffeisen AG, Heilig Kreuz Kirche, Alexianer Café 1648, Messe- und Kongress Zentrum, Brillux, Stadtwerke, Uniklinik
- Paderborn: Historisches Rathaus
- Schmallenberg: Stadthalle
- Trier: Porta Nigra
- Wiesbaden: Rathaus
- Braunschweig: Rathaus, Braunschweiger Landessparkasse
- Göttingen: Altes Rathaus, Kreishaus, Kaufpark, Universitätsmedizin
- Hannover: Rathaus, Heinz von Heiden Arena
- Wilhelmshaven: Landesbühne Niedersachsen Nord
- Kiel: Hafen Kiel, Hochhaus der Uni, Küstenkraftwerk der Stadtwerke
- Rellingen: Barockkirche
- Berlin: Rathaus Neukölln
- Burg (bei Magdeburg): Schwimmhalle
- Dresden: Kulturpalast, Staatschauspiel, Kunstakademie (Hochschule für Bildende Künste Dresden), SAP
- Leipzig: Neues Rathaus, Kirche St. Trinitatis
- Magdeburg: Opernhaus
- Erlenbach: Rathaus
- Freiburg: Theater
- Landshut: Rathaus
- München: BMW Welt, UMADUM Riesenrad
- Nürnberg: Caritas-Pirckheimer-Haus
- Saarbrücken: Staatstheater
- Ulm: Kienlesbergbrücke (Straßenbahnbrücke), SchapfenMühle
- Vöhringen: Evangelische Kirche Vöhringen
- Wüstenrot: Rathaus
Setze mit UNICEF ein Zeichen für Kinderrechte
Kinderrechte gehen uns alle an! Am Internationalen Tag der Kinderrechte kann deshalb jede*r daran mitwirken, ein starkes Zeichen für die Belange von Kindern weltweit zu setzen:
- Städte, Unternehmen, Vereine und andere Institutionen schaffen die größte Aufmerksamkeit, indem sie Rathäuser, Denkmäler oder andere zentrale Gebäude am 20.11. blau beleuchten. Viele Partner hissen auch blaue Fahnen, installieren blaue Transparente oder gestalten andere Farb-Aktionen, um ihrer Unterstützung öffentlich Ausdruck zu verleihen.
- Schulen und andere pädagogische Einrichtungen können sich zudem hier für die UNICEF-Schulaktion „YES-Day: JA zu Beteiligung. JA zu Mitbestimmung. JA zu Kinderrechten. “ anmelden. Die bundesweite Mitmachaktion macht Kinderrechte im Schulalltag erlebbar – mit einem besonderen Fokus auf das Recht auf Beteiligung. Beim YES-Day entscheiden Schüler*innen mit: über Ideen, Vorhaben und Themen, die ihren Schulalltag betreffen. So wird Mitbestimmung konkret, kreativ und demokratisch.
- Alle Unterstützer*innen können am 20.11. natürlich auch in den sozialen Medien Farbe für Kinderrechte bekennen. Mit unseren Aktionsmaterialen kann jeder ein Zeichen der Unterstützung setzen und so unterstreichen, dass die Rechte von Kindern nicht verhandelbar sind.
