UNICEF hilft Kindern in Burkina Faso

Der Hammer ist schwer und riesig, mit dem die 14-jährige Aissatou Steinbrocken zerkleinert –  immer auf der Suche nach winzigen Körnchen Gold, die sie in den gemahlenen Steinen findet. Sie arbeitet in einer extrem armen Gegend Burkina Fasos in der Mine Gorol Kadje. "Ich arbeite hier, um meiner Familie zu helfen und ein bisschen Geld zu verdienen", erzählt Aissatou. Statt zur Schule zu gehen, schuftet sie für einen winzigen Lohn im Bergbau. UNICEF bringt die Kinder in die Schule und setzt sich für alternative Einkommensmöglichkeiten ein.

In Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, ist gefährliche Kinderarbeit keine Seltenheit. Häufige Dürreperioden bringen große Not über das westafrikanische Land am Rand der Sahara. UNICEF hilft, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und benachteiligten Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Schule statt Arbeit ist ein Anfang. Auch medizinische Grundversorgung und sauberes Trinkwasser gehören dazu.

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Ausbeuterische Kinderarbeit ist verboten. UNICEF fördert breit angelegte Bildungsprogramme, damit die Kinder Alternativen haben und die Eltern auf ihre Mitarbeit verzichten können.

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