
Sicherer Start ins Leben: Geburtshilfe in Burundi
Das Wichtigste in Kürze
- Nicht immer laufen Geburten in Burundi sicher ab – das ostafrikanische Land hat eine hohe Sterblichkeitsrate bei Müttern und Neugeborenen.
- Viele Frauen haben keine Gesundheitsstation in ihrer Nähe – so können Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt oft nicht rechtzeitig behandelt werden.
- UNICEF unterstützt den Ausbau von Gesundheitsstationen und die Ausbildung von Hebammen in Burundi, um mehr Müttern und ihren Babys eine sichere Entbindung zu ermöglichen.
Aktuelle Situation: Geburten in Burundi
Im Krankenhaus von Ngozi in Burundi liegt ein frühgeborenes Baby, fest in Decken gewickelt, auf der Brust seiner Mutter (Bild oben). Die „Känguru-Methode“, die überall auf der Welt angewendet wird, fördert die Entwicklung von Frühchen und gibt ihnen ein Gefühl von Geborgenheit. UNICEF hat die Modernisierung der Neugeborenen-Station in dem Krankenhaus unterstützt, sodass mehr Frauen in der Region ihre Babys sicher entbinden können.
Nicht für alle Mütter und ihre Babys in Burundi geht die Geburt gut aus. Das kleine ostafrikanische Land hat eine der höchsten Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen und Müttern weltweit. Besonders in ländlichen Regionen haben viele Frauen keinen Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung. Schwangere sind oft stundenlang unterwegs, um eine Klinik zu erreichen. Viele entbinden ihre Kinder allein zuhause und ohne ausreichende Hygieneversorgung. Kommen die Kinder zu früh auf die Welt oder gibt es Komplikationen bei der Geburt, ist oft keine Hilfe verfügbar.
UNICEF setzt sich seit Jahren dafür ein, dass mehr Frauen in Burundi ihre Babys sicher zur Welt bringen können und dass Mütter und ihre Kinder die medizinische Versorgung bekommen, die sie benötigen. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende!

Auf der Frühgeborenenstation im Krankenhaus von Ngozi, das UNICEF unterstützt, werden die kleinsten Frühgeborenen intensiv gepflegt und medizinisch überwacht. Die Station ist für die Versorgung von Frühchen ausgestattet, die ab der 23. Schwangerschaftswoche geboren werden.
© UNICEF/UNI901948/MucoSo unterstützen Sie mit einer Spende Mütter und Babys in Burundi
So helfen wir Müttern und Neugeborenen in Burundi
UNICEF ist vor Ort, um mehr Babys einen sicheren Start ins Leben zu ermöglichen. Wir unterstützen den Ausbau lokaler Gesundheitseinrichtungen und die Ausbildung von Gesundheitshelfer*innen. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende, die Kindersterblichkeit und die Müttersterblichkeit in Burundi nachhaltig zu reduzieren!
Wir statten Gesundheitseinrichtungen mit den wichtigsten Dingen für die Versorgung von Schwangeren, Müttern und Babys aus. Zudem unterstützen wir die Ausbildung von Hebammen und Krankenschwestern, damit mehr Frauen ihre Babys sicher entbinden können.
Wir versorgen die lokalen Gesundheitseinrichtungen mit Impfstoffen, damit die Gesundheitshelfer*innen Kinder gegen lebensbedrohliche Krankheiten wie Masern, Polio und Diphterie impfen können.
Wir klären Eltern rund um Hygiene, Stillen und Ernährung auf, damit sie ihre Kinder auch mit knappen Ressourcen gut versorgen können.
Wir liefern Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel an lokale Gesundheitszentren, damit Schwangere und Mütter mit allem versorgt sind, was sie für eine sicherere Schwangerschaft und Geburt brauchen.
Hintergrundinfos: Häufige Fragen und Antworten zu Geburten in Burundi
Burundi zählt zu den Ländern mit der höchsten Müttersterblichkeitsrate weltweit. Laut WHO liegt die Zahl der Todesfälle bei Müttern bei 392 pro 100.000 Lebendgeburten (Stand: 2023).
Viele Frauen in Burundi haben keinen Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung, z. B. weil sie in abgelegenen Regionen leben oder weil sie kein Geld für eine Behandlung haben. Daher können in der Schwangerschaft oder bei der Geburt auftretende Komplikationen oft nicht rechtzeitig behandelt werden. Zu den Todesursachen zählen z. B. Infektionen als Folge mangelnder Hygiene, etwa wenn eine Frau ihr Baby allein zuhause zur Welt bringen muss. Sind die Mütter mangelernährt, werden ihre Kinder häufig zu früh geboren oder sie sind bei der Geburt zu klein und zu schwach. Ohne medizinische Helfer*innen und Medikamente ist ihr Leben in Gefahr.
Weltweit ist die Sterblichkeit von Müttern, Neugeborenen und Säuglingen nach wie vor viel zu hoch. Laut WHO sterben jedes Jahr 290.000 Frauen während der Geburt (Stand: 2023). Jeden Tag sterben weltweit 6.200 Säuglinge im ersten Lebensmonat – das sind rund 2,3 Millionen Babys im Jahr (Stand: 2026). Das höchste Risiko haben Neugeborene in Subsahara-Afrika. Die höchsten Sterblichkeitsraten haben pro 1.000 Lebendgeburten haben Niger (115), Nigeria (105), Somalia (104), Tschad (101), Südsudan (99), Sierra Leone (94), die Zentralafrikanische Republik (92) und Mali (91) (Stand: 2025).
UNICEF unterstützt Gesundheitseinrichtungen in Burundi, damit mehr Frauen während der Schwangerschaft und Geburt medizinisch versorgt werden. Die UNICEF-Mitarbeiter*innen vor Ort versorgen Kinder, Mütter und Schwangere mit Medikamenten, Impfstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln und setzen sich für die Aufklärung von Eltern und die Ausbildung von Gesundheitshelfer*innen ein.
Warum UNICEF?
Sie fragen sich, warum Sie für UNICEF spenden sollten? Ganz einfach:
Ihre Spende ermöglicht uns, Kinderleben zu verändern – mit Impfungen und Medikamenten gegen lebensbedrohliche Krankheiten, mit therapeutischer Nahrung, mit Zugang zu sauberem Trinkwasser, Bildung und weiteren Angeboten, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen. Sie spenden, damit Kinder wie Noor und Ashadia in Bangladesch dringend benötigte Impfungen bekommen, sauberes Trinkwasser haben und regelmäßig zur Schule gehen können.
Seit 1946 setzen sich die Helfer*innen von UNICEF für Kinder in Not ein – mittlerweile in mehr als 190 Ländern auf der ganzen Welt. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion setzen wir uns für die Rechte von Kindern ein und unterstützen Kinder in Not. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Organisationen erreichen wir die Kinder schnell und können nachhaltig helfen.
UNICEF gibt es seit 80 Jahren. Im Laufe unserer Arbeit als Hilfsorganisation haben wir große logistische Erfahrung und ein weltumspannendes Hilfsnetzwerk aufgebaut. Dazu zählen nicht nur unsere Warenlager mit Hilfsgütern in Kopenhagen und anderen Ländern, sondern auch weit über tausend Mitarbeitende weltweit, die sicherstellen, dass Kinder in Not innerhalb von 72 Stunden Hilfe bekommen – in jedem Winkel der Erde.
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In unserem jährlichen Geschäftsbericht dokumentieren wir genau, wie viele Spenden wir bei UNICEF Deutschland erhalten haben und wie diese eingesetzt worden sind, um notleidenden Kindern weltweit zu helfen. Neben den Ausgaben für unsere Hilfsprojekte können Sie dort auch unsere internen Kosten detailliert nachvollziehen. Unser verantwortungsvoller Umgang mit Spenden wird seit vielen Jahren durch das DZI-Spendensiegel bestätigt.
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