Jemen Hungersnot verhindern: Ein mangelernährtes Baby wird mit therapeutischer Spezialmilch gefüttert.

Jemen: Not der Kinder wächst – jetzt spenden

Gewalt eskaliert, Hunger bedroht Kinder

Helfen Sie den Kindern im Jemen

Im Jemen herrscht seit Jahren eine der schwersten humanitären Krisen der Welt. Trotz einer teilweisen Waffenruhe kommt es immer wieder zu Angriffen und Gefechten. Gewalt, Armut und ein in weiten Teilen kollabiertes Gesundheitssystem bringen Kinder in Lebensgefahr. Seit dem Sommer sind die Kämpfe im Jemen neu aufgeflammt, und es kommt zu großen Fluchtwellen. Zehntausende Menschen sind in den letzten Wochen geflohen (Stand: 15. September 2026). Einige versuchen, über das Meer ins gegenüberliegende Dschibuti zu entkommen.

Hinzu kommt der Hunger: Fast 50 Prozent der Bevölkerung hungern (Stand: März 2026). Schätzungsweise 500.000 Kinder haben so wenig zu essen, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Oft haben sie auch kein sauberes Trinkwasser mehr, und viele von ihnen leiden zusätzlich unter gefährlichen Infektionskrankheiten.

Trotz äußerst schwieriger Einsatzbedingungen setzen die UNICEF-Teams ihre Hilfsmaßnahmen für Kinder weiter fort. Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, mehr Kinder im Jemen mit lebensrettender Hilfe zu erreichen. Vielen Dank!

Hunger im Jemen: Tausende Kinder sind mangelernährt und brauchen Spezialnahrung

In einer von UNICEF unterstützten mobilen Klinik im Jemen wird ein Kind auf Mangelernährung untersucht. Zeigt das Armband "Rot", ist die Diagnose eindeutig: schwere Mangelernährung. 

© UNICEF/UNI708790/ALfilastini

Unterstützen Sie Kinder im Jemen mit einer Spende

Langjähriger Konflikt, schwere Hungerkrise

Nach über elf Jahren Gewalt herrscht im Jemen eine der schwersten und langwierigsten humanitären Krisen – und eine der schlimmsten Hungerkrisen der Welt. Mehr als die Hälfte der Menschen im Jemen sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen (Stand: März 2026).

Die Ernährungssituation ist dramatisch. Viele Familien bekommen nahezu nie Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Milch oder Fleisch auf den Tisch. Das Geld reicht nur für einfache und einseitige Nahrungsmittel wie Reis oder Brot. Das ist besonders für Kinder sehr gefährlich, deren Körper eine ausgewogene Ernährung braucht, um sich gesund zu entwickeln. Analysen zufolge leiden mehrere Millionen Kinder im Jemen an akuter Mangelernährung.

Immer wieder brechen ansteckende Krankheiten wie Cholera oder Masern im Jemen aus. Aber das Gesundheitssystem im Land ist größtenteils zusammengebrochen. Nur noch rund die Hälfte der Krankenhäuser sind funktionsfähig, und es fehlt an Medikamenten und medizinischem Equipment. Die Mehrheit der jemenitischen Familien hat keinen Zugang mehr zu medizinischer Versorgung.

Rund 4,8 Millionen Menschen sind innerhalb des Jemen auf der Flucht, um Schutz vor den Kämpfen und Angriffen zu finden, darunter ein großer Teil Kinder (Stand: April 2026). Tausende Kinder sind in den letzten Jahren bei Kämpfen getötet oder verletzt worden.

Ihre Spende schützt Kinder im Jemen vor Hunger und Krankheiten

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit Beginn des Konflikts im Jemen mit Nothilfe vor Ort. Mithilfe Ihrer Spende bleiben unsere Teams an der Seite der Kinder und versorgen sie mit allem, was sie am dringendsten brauchen – zum Beispiel mit stärkender Spezialnahrung, sauberem Wasser, Hygieneartikeln sowie Impfungen und Medikamenten.

Story
Mangelernährung im Jemen: Saba hat es geschafft

 
Die einjährige Saba war in einem dramatischen Gesundheitszustand, als ihre Mutter sie ins von UNICEF unterstützte Ernährungszentrum brachte. Wochenlang hatte sie viel zu wenig gegessen. Sie war stark untergewichtig und geschwächt. 

Umso schöner ist es zu sehen, wie sie dank unserer therapeutischen Spezialnahrung wieder zu Kräften kam.

Per Klick auf die Bildergalerie erfahren Sie mehr über Sabas Entwicklung.

So hilft UNICEF Kindern im Jemen

  • Mangelernährung ist ein Zustand, der qualvoll, lebensbedrohlich und völlig vermeidbar ist. Hunderttausende hungernde Kinder bekommen von uns Spezialnahrung, damit sie überleben. Mit Erdnusspaste und therapeutischer Milch kommen die Babys und Kleinkinder wieder zu Kräften.

  • UNICEF führt große Impfkampagnen für Millionen jemenitische Kinder durch, zum Beispiel gegen Polio und Masern. Dafür sind Tausende Impfhelferinnen und -helfer im ganzen Land unterwegs.

  • Mehrere Millionen Menschen haben dank UNICEF Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir reparieren auch Leitungen und bauen Brunnen. 

  • Mit Durchfallmitteln und anderen Medikamenten sowie mit medizinischen Artikeln für Gesundheitspersonal unterstützen wir die Familien im Jemen gesundheitlich.

  • Viele Mädchen und Jungen sind durch ihre Kriegserlebnisse traumatisiert. Wir begleiten sie mit Spiel-, Gesprächs- und Betreuungsangeboten.

UNICEF-Hilfe für den Jemen kommt an

Helfen Sie den Kindern regelmäßig!

Kinder brauchen verlässliche und nachhaltige Hilfe. UNICEF ist dafür weltweit im Einsatz

Ihre regelmäßige Spende ermöglicht es uns zum Beispiel, akut mangelernährte Kinder schnell zu versorgen und Kinder vor Hunger zu schützen. Vielen Dank!

Sie bleiben flexibel: Sie können Ihr Engagement jederzeit anpassen oder beenden.

Spendenbetrag

Bildung: Wiederaufbau von Schulen im Jemen

Die Bildung der Kinder ist extrem wichtig für die Zukunft des Jemen. Nur wenn die Mädchen und Jungen lernen können, haben sie und damit das Land eine Perspektive. Weit über vier Millionen jemenitische Kinder im schulpflichtigen Alter sind aufgrund von Armut und andauernden Konflikten derzeit nicht in der Schule (Stand: April 2026).

Viele Schulen sind während des langwierigen Konflikts zerstört worden oder werden als Flüchtlingsunterkünfte genutzt. Damit die Kinder im Jemen trotz schwierigster Bedingungen weiterhin lernen können, repariert UNICEF Schulen und bildet Lehrpersonal aus. Zudem richten wir vorübergehende Lernräume für die Kinder ein, damit sie nicht zu viel Lernstoff verpassen.

Bildung: Millionen Kinder im Jemen gehen aktuell nicht zur Schule.

Maram (9) lebt in einem Camp für Geflüchtete und kann dort endlich wieder zur Schule gehen. Sie sagt: "Ich habe die Schule vermisst, und es hat mir gefehlt, mit meinen Klassenkameraden zu spielen. Ich bin froh, wieder in der Schule zu sein."

© UNICEF/UNI530325/Alhamdani

Unterstützen Sie Kinder im Krisengebiet Jemen mit Ihrer Spende

Wir brauchen engagierte Menschen wie Sie. Gemeinsam lassen wir die Mädchen und Jungen im Jemen nicht im Stich. Helfen Sie mit Ihrer Spende den notleidenden Kindern.

Info
Jemen: Ein Land mit vielen Krisen

Gewalt, Krankheiten & Armut im Jemen

Im Jemen herrscht seit 2015 ein blutiger Konflikt, und ein Ende ist nicht in Sicht. Doch die Gewalt ist nur ein Faktor der Katastrophe. Der Jemen leidet unter mehreren Krisen gleichzeitig – jede von ihnen würde ein Land in die Knie zwingen.

  • Die Wirtschaft liegt in Trümmern. Ein großer Teil der Zivilbevölkerung im Jemen hat kein Geld mehr für Lebensmittel. 
  • Viele Kinder unter fünf Jahren sind akut mangelernährt. Mehrere UN-Organisationen warnen vor einer Hungersnot. 
  • Millionen Jemenitinnen und Jemeniten haben kein sauberes Wasser.
  • Der Großteil der Menschen im Jemen sind auf Hilfslieferungen von humanitären Hilfsorganisationen wie UNICEF angewiesen. 
  • Die Gesundheitsversorgung im Land ist in weiten Teilen zusammengebrochen. Nur noch wenige Krankenhäuser sind voll funktionsfähig.
  • Durch die Kämpfe und Angriffe gibt es seit 2015 viele Todesopfer, darunter Tausende Kinder. Viele andere Kinder werden bei den Angriffen verletzt oder verstümmelt. Andere werden zwangsrekrutiert und zum Kämpfen gezwungen. 
  • Tausende Schulen im Land sind zerstört. Millionen Kinder können nicht zur Schule gehen. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer bekommen schon seit mehreren Jahren kein Gehalt mehr. 
  • Strategisch wichtige Hafenstädte wie Hudaida und Aden werden immer wieder von den Milizen umkämpft. Die Versorgungswege für Hilfslieferungen sind dadurch zeitweilig extrem eingeschränkt. 
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