Humanitäre Hilfe: UNICEF ist an der Seite der Mädchen und Jungen im Jemen.

KINDER IM JEMEN AUF NOTHILFE ANGEWIESEN – JETZT SPENDEN

CHOLERA, HUNGER UND GEWALT – FÜR KINDER IM JEMEN ZÄHLT JEDE SPENDE

"Jemen ist momentan einer der schlimmsten Orte auf der Welt, um ein Kind zu sein", sagt Geert Cappelaere, UNICEF-Regionaldirektor im Jemen und den benachbarten Ländern. Die anhaltenden Konflikte haben mittlerweile dazu geführt, dass nahezu jedes einzelne Kind im Land dringend humanitäre Hilfe benötigt. Fünf Kinder werden im Jemen durchschnittlich jeden Tag getötet oder verletzt – seit Ausbruch der Gewalt im März 2015 sind Tausende unschuldige Kinder gestorben. Bitte unterstützen Sie jetzt unsere Hilfe im Jemen mit Ihrer Spende!

NOTHILFE IM JEMEN

Die Kinder im Jemen leiden am meisten unter dem Krieg. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir vor Ort, leisten Nothilfe und kümmern uns um lebenswichtige Hilfslieferungen und Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung. Doch es reicht noch nicht für alle Kinder in Not.

Cholera und Diphtherie gefährden die Kinder

Mehr als eine Million Menschen sind im Jemen an Cholera erkrankt, davon rund 250.000 Kleinkinder. Die aktuellen Cholera-Ausbrüche werden im Rahmen unserer Nothilfe medizinisch aufgefangen mit Durchfallmitteln, Cholera-Betten, Betreuung und Beratung für Millionen Menschen im ganzen Land.

Auch die gefährliche Diphtherie hat sich neuerdings wieder ausgebreitet. Für ungeimpfte Kinder kann die Infektionskrankheit tödlich enden. UNICEF hat deshalb eine große Impfkampagne durchgeführt: Im ganzen Land waren 6.000 Impfhelfer unterwegs. Sie erreichen auch die Kinder, die kein Krankenhaus in der Nähe haben oder die in abgelegeneren Gebieten leben.

Hudaida: Hilfsgüter-Lieferungen in Gefahr

UNICEF-Hilfsgüter erreichen den Hafen in Hudaida.

Ein UNICEF-Boot mit Hilfsgütern erreicht den Hafen der Stadt Hudaida. Täglich kommen in diesem Hafen lebenswichtige Hilfsgüter an – zum Beispiel Medikamente, Spezialnahrung gegen Unterernährung und Hygiene-Sets.
© UNICEF/UN0216981/Ayyashi

Der Großteil der UNICEF-Hilfsgüter wird über Hudaida in den Jemen gebracht. Mindestens 300.000 Kinder leben in Hudaida und dem direkten Umkreis. Und Millionen von Kindern im gesamten Land sind auf diese Lieferungen angewiesen, um zu überleben. Seit Anfang Juni steht Hudaida unter Beschuss. Die Versorgung über diesen Hafen wird durch die Gefechte extrem erschwert. 

Drohende Hungersnot

1,8 Millionen Kinder im Jemen leiden an Mangelernährung (auch Unterernährung genannt) und hungern. 400.000 von ihnen sind sogar schwer mangelernährt – diese Mädchen und Jungen kämpfen um ihr Leben. Es droht eine Hungersnot. In den vergangenen drei Jahren wurden 167.000 Kleinkinder mit schwerer akuter Mangelernährung in therapeutischen Ernährungszentren mit speziellen Nahrungsmitteln behandelt. Durch diese Spezialnahrung kommen die Kinder schnell wieder zu Kräften.

Sauberes Trinkwasser

In vielen Regionen des Jemen ist die Trinkwasserversorgung völlig zusammengebrochen. Aber dank der UNICEF-Nothilfe im Jemen haben mittlerweile sechs Millionen Jemeniter wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir reparieren Leitungen, bauen Brunnen und warten Wasserwerke, um die Wasserversorgung für die Bevölkerung sicherzustellen. Dennoch hat noch immer die Hälfte aller Kinder im Jemen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser oder sanitären Anlagen.

Kinder im Jemen: Große psychische Belastung

Viele Mädchen und Jungen im Jemen sind schwer traumatisiert. Krieg, Gewalt und Hunger belasten die Kinder psychisch enorm. Unsere Nothilfe hat bisher rund 300.000 Kinder und Jugendliche mit Spiel-, Gesprächs- und Betreuungsangeboten erreichen können.

Krieg im Jemen: Dieses Kind konnte nur sein Kuscheltier mit sich nehmen, als sein Zuhause zerstört wurde.

Ein Bild der Verwüstung: Zahllose Häuser im Jemen sind kompett zerstört. Immer mehr Menschen werden Opfer des Terrorismus im Jemen. Viele müssen ihr Zuhause verlassen und leben als Flüchtlinge im eigenen Land.
© UNICEF/UN018344/Omar Ba Rashid

SPENDEN FÜR DEN JEMEN

Drei Millionen Kinder im Jemen kennen nichts anderes als Krieg. Sie wurden in ihm geboren und wachsen unter widrigsten Umständen auf. Ein normales Leben ist nicht möglich. Es fehlt den Mädchen und Jungen an allem – medizinischer Versorgung, Nahrung, Schulunterricht. Eine ganze Generation droht, verloren zu gehen. Diese Kinder benötigen dringend Ihre Hilfe durch Spenden.

Nahrhafte Erdnusspaste für ein Kind für einen Monat
Drei Erste-Hilfe-Sets mit Medikamenten, Impfstoffen und Verbänden
50 Kanister für je 20 Liter Trinkwasser

Mit UNICEF gegen den Hunger im Jemen

Die zweijährige Ruba ist in einer der ärmsten Regionen Jemens geboren. Sie kam während des brutalen Kriegs im Jemen schwach und mangelernährt zur Welt. Die ersten zwei Lebensjahre liegen nun hinter ihr. Aber noch immer kämpft sie um ihr Überleben. Ruba hat es verdient, gesund zu sein und genug zu essen zu haben – so wie jedes Kind dieser Welt!

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, Kinderleben wie das von Ruba zu retten.

Krieg im Jemen: Die Kinder leiden unter der anhaltenden Gewalt

Ruba ist eins der vielen Kinder, die während des brutalen Kriegs im Jemen zur Welt kamen. In ihrem Leben hat sie bisher nichts anderes kennengelernt als Gewalt, Krankheit und Hunger.
© UNICEF/Jemen/2018

Ihre Spende rettet Leben!

Die meisten Kinder im Jemen überleben mittlerweile nur noch durch Hilfsgüter und humanitäre Hilfe von Organisationen wie UNICEF. Wir bringen die Hilfe dank der Spenden direkt zu den Kindern im Jemen. Bitte helfen Sie jetzt und unterstützen Sie uns, möglichst viele Kinder im Jemen schnell zu erreichen! Vielen Dank!

MEHR ZUR LAGE DER KINDER IM JEMEN

Porträt Meritxell Relano, Leiterin UNICEF Jemen

Leiterin von UNICEF Jemen im Interview

Meritxell Relano ist als Leiterin von UNICEF Jemen ganz nah dran an der Tragödie, die sich aktuell dort abspielt. Wir hatten die Chance, ihr einige Fragen zu ihrer Arbeit und der Situation der Kinder im Jemen zu stellen. Weiterlesen


Jemen: Ein Schüler steht in den Ruinen eines Klassenzimmers

Krieg im Jemen: Dem Tod entkommen

Wie lebt man als Kind, wo jeden Tag geschossen wird, wohin man auch geht? Wie sollen Mädchen und Jungen gesund bleiben, wenn es keine Nahrung gibt? UNICEF-Kollege Lachlan Forsyth berichtet aus dem Jemen. Weiterlesen


Jemen im Mai 2017: Dieses an Cholera erkrankte Kind leidet unter starkem Durchfall.

Jemen: Drei Millionen Kinder im Krieg geboren

Über drei Millionen Kinder sind laut UNICEF im Jemen seit der Eskalation der Gewalt im März 2015 geboren worden. Ihre Lebenschancen zählen zu den schlechtesten weltweit – so der neue UNICEF-Bericht “Born into War” („Im Krieg geboren”). Weiterlesen


Flüchtlingen helfen, mit einer Spende an UNICEF.

FLÜCHTLINGEN HELFEN

Der Syrien-Konflikt hat tausenden Mädchen und Jungen das Leben gekostet. Über fünf Millionen Menschen haben ihr Zuhause verloren. Sie wurden zu heimatlosen Flüchtlingen – rund die Hälfte sind Kinder.

Jetzt spenden für Flüchtlinge

UNICEF-Pate werden und dauerhaft spenden

WERDEN SIE UNICEF-PATE

Als UNICEF-Pate machen Sie verlässliche Hilfe möglich. Mit Ihrer monatlichen Spende hat unsere gemeinsame Hilfe eine große Wirkung.

UNICEF-Pate werden