Sudan: Ein Kind schaut ernst in die Kamera, während es von einer Frau auf dem Arm gehalten wird.

Sie können so viel bewirken: Helfen Sie hungernden Kindern mit Ihrer Spende.

Spenden gegen Hunger: Nothilfe für hungernde Kinder ermöglichen

Auf einen Blick

Für weniger Hunger. Für mehr Kindheit.

Als Halimah aus dem Sudan mit ihrer Tochter Asyaa schwanger war, musste sie vor dem Krieg fliehen. Monatelang hatte sie nichts außer Tierfutter zu essen. "Asyaa kam schon krank auf die Welt und ist nun mangelernährt", sagt Halimah. 

Kein Kind müsste heute mehr an Hunger sterben. Doch Kriege und Krisen sorgen dafür, dass Millionen hungernde Kinder in diesem Moment um ihr Leben ringen. Besonders betroffen sind Kinder in Ländern wie dem Sudan, Somalia, Afghanistan oder im Gazastreifen.

UNICEF erreicht Kinder mit lebensrettender Hilfe: Wir untersuchen sie auf Mangelernährung, liefern therapeutische Nahrung und behandeln betroffene Kinder wie Asyaa. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende und schützen Sie gemeinsam mit uns Kinder vor Hunger. Herzlichen Dank!

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Weltweit hungern Kinder: Jetzt helfen und gegen Hunger spenden!

Mehr als zehn Millionen Kinder weltweit schweben aufgrund von Hunger in Lebensgefahr. In einigen Regionen hat sich die Situation in den letzten Monaten dramatisch verschärft – vor allem durch Kriege und Konflikte, aber auch Wetterextreme und Armut.

Im Sudan hat der Krieg die schwerste Hungerkrise der Welt ausgelöst. In mehreren Teilen des Landes droht eine Hungersnot, ebenso wie in Somalia. Der dortige Konflikt, Vertreibung und eine anhaltende Dürre machen Eltern teils so verzweifelt, dass sie ihren Kindern Gras zu essen geben.

Spenden Hunger: Satayeshs Oberarm wird gemessen

In Afghanistan wird Satayeshs (acht Monate alt) gemessen, um festzustellen, ob sie mangelernährt ist. Rot bedeutet schwere akute Mangelernährung.

© UNICEF/UN0877180/

Auch in Afghanistan ist die Hungerkrise dramatisch: In keinem anderen Land weltweit gibt es so viele schwer akut mangelernährte Kinder. Im Gazastreifen wurde die Hungersnot zurückgedrängt, aber weiterhin sind zahlreiche Kinder mangelernährt.

Jetzt spenden und unterernährten Kindern helfen

Millionen mangelernährten Kindern fehlt eine lebensrettende Behandlung. UNICEF hilft den Kindern mit therapeutischer Nahrung. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende!

Wenn Kinder nicht genug gesunde Nahrung bekommen oder ihre Körper durch Krankheiten geschwächt sind, kann das zu schwerer akuter Mangelernährung führen – der tödlichsten Form von Hunger.

Schwer akut mangelernährte Kinder haben ein zwölfmal höheres Risiko zu sterben als gesunde Kinder. Sie sind oft völlig entkräftet und lethargisch. Sie magern ab, ihre Haut wird dünner, Haare können sich verfärben und ausfallen. Durch Wassereinlagerungen können schmerzhafte Schwellungen an Füßen, Beinen oder im Gesicht entstehen, während der Bauch aufgebläht wirkt. Dieses Leid ist kaum vorstellbar – doch das Wichtigste: Es ist vermeidbar.

So hilft Ihre Spende hungernden Kindern

Unsere UNICEF-Teams sind rund um die Uhr im Einsatz, um Kinder vor Hunger zu schützen und ihnen die Chance auf ein gesundes Aufwachsen zu geben.

Seit 80 Jahren setzt sich UNICEF dafür ein, Kinder vor Hunger zu schützen. Was 1946 als Hilfe für die Kinder im kriegszerstörten Europa begann, geht heute als Hilfe für Kinder in aktuellen Kriegs- und Krisengebieten weiter. Dank Ihrer Spenden können wir mit einfachen Mitteln Leben retten.

  • Schnell diagnostizieren: Um den Zustand eines Kindes schnell zu erfassen, setzt UNICEF einfache, kostengünstige Maßbänder ein, mit denen der Oberarm gemessen wird. Grün bedeutet keine akute Mangelernährung, Gelb weist auf eine mögliche Mangelernährung hin, Rot auf eine schwere akute Mangelernährung. UNICEF stellt jedes Jahr mehr als 30 Millionen Maßbänder bereit. 

  • Wirksam behandeln: Wir sind der weltweit größte Beschaffer von therapeutischer Spezialnahrung. Erdnusspaste enthält pro Päckchen 500 Kalorien sowie lebenswichtige Vitamine und Spurenelemente. Damit ein mangelernährtes Kind zu Kräften kommt, braucht es etwa sechs bis acht Wochen lang drei Päckchen pro Tag. Eltern können ihren Kindern die Erdnusspaste meist zuhause geben. Sehr junge Kinder und Kinder, die zusätzlich krank sind, müssen in einer Gesundheitseinrichtung behandelt werden. Sie bekommen spezielle Milch in kleinen Portionen – mit einem Löffel oder über eine Sonde durch die Nase.

  • Vorbeugen: Wir setzen alles daran, dass ein Kind gar nicht erst schwer mangelernährt wird. Wir versorgen Familien mit sauberem Wasser, Hygieneartikeln und medizinischer Hilfe. Wir unterstützen auch schwangere Frauen mit wichtigen Vitaminen und Mikronährstoffen, damit ihre Babys möglichst gesund ins Leben starten können. Jedes Jahr stellt UNICEF entsprechende Präparate für mehr als zehn Millionen Schwangere bereit. 

So setzen wir Ihre Spende gegen Mangelernährung ein

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