Jemen spenden: Ein Arzt untersucht ein von Mangelernährung bedrohtes jemenitisches Kleinkind

Sie können so viel bewirken: Helfen Sie Kindern im Jemen mit Ihrer Spende.

UNICEF hilft Kindern im Jemen

Konzentriert lauscht Dr. Abdullah Zuhair dem Herzschlag des Mädchens. Die Kleine ist mit ihrer Mutter in einem von UNICEF unterstützten Ernährungszentrum angekommen und wird jetzt gründlich medizinisch durchgecheckt. Der Ernährungsexperte Dr. Zuhair untersucht die Kinder dort unter anderem auf Mangelernährung, denn Millionen Kinder im Jemen leiden Hunger und sind gefährlich unterernährt. Noch dazu sind die Kinder von lebensbedrohlichen Krankheiten wie Cholera bedroht.

Der seit Jahren anhaltende Bürgerkrieg im Jemen hat die ohnehin schwierige Lage der Jemenit*innen – vor allem der Kinder – in einem der ärmsten Länder der Welt noch deutlich verschärft. Immer wieder werden Kinder verletzt und getötet. Und statt zur Schule zu gehen und zu lernen, sind Hunderttausende Kinder auf der Flucht, werden schon als Kind verheiratet oder werden selbst als Soldat*innen missbraucht. Die Gesundheitsversorgung ist durch die Kämpfe vielerorts zusammengebrochen, und nur noch wenige Krankenhäuser sind voll funktionsfähig. Millionen Familien überall im Land brauchen dringend Nothilfe und eine Grundversorgung. Es fehlt an Medikamenten, Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser. UNICEF leistet humanitäre Hilfe und fordert endlich eine Lösung des Konflikts – damit die Kinder im Jemen gesund und sicher groß werden können.

UNICEF-Hilfsprojekte im Jemen

Weltweite Hungerkrise droht zu eskalieren
In vielen Ländern der Welt stehen wir vor einem nie dagewesenen Ausmaß an Hunger. Dürren, Kriege und die Corona-Pandemie haben den globalen Hunger massiv verschärft.
Jemen: Hunger gefährdet Hunderttausende Kinder
Nach neun Jahren Krieg ist die Lage für Kinder im Jemen weiterhin katastrophal. Hunderttausende Kinder sind lebensbedrohlich mangelernährt. Wir müssen jetzt handeln. Helfen Sie mit Ihrer Spende, Kinderleben zu retten.

So hilft Ihre Spende Kindern im Jemen

Wir setzen Ihre Spenden in vielen Regionen im Jemen ein, damit unsere humanitäre Hilfe möglichst viele Kinder und Familien erreicht. Im Rahmen unserer Nothilfe unterstützen wir mangelernährte Kinder mit Spezialnahrung. Unzählige Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen im Jemen sind durch den Bürgerkrieg zerstört oder beschädigt worden. Deshalb kümmern sich unsere Mitarbeiter*innen auch darum, das Gesundheitssystem vor Ort zu unterstützen – etwa mit Medikamenten, Impfungen und auch mit Trinkwasser.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir noch mehr Mädchen und Jungen im Jemen mit unserer Nothilfe erreichen können.

Jemen spenden: Ein Baby sitzt in einem Krankenhaus auf einer Waage.

Kampf gegen Mangelernährung: Die neun Monate alte Nour wird in einer Gesundheitseinrichtung gewogen.

© UNICEF/UNI366578/Abaidi

Ihre Spende für UNICEF-Projekte im Jemen

Ihre Spende für UNICEF kommt an und hilft den Kindern direkt vor Ort. Sie legen dabei individuell fest, ob Sie als UNICEF-Patin / UNICEF-Pate mit einem monatlichen Geldbetrag helfen möchten oder ob Sie uns eine einmalige Spende zukommen lassen.

Genauso bestimmen Sie persönlich auch den Spendenzweck. Für jedes von uns unterstützte Projekt haben wir jeweils ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Wenn Ihnen ein ganz bestimmtes UNICEF-Projekt besonders am Herzen liegt, können Sie dieses mit Ihrer zweckgebundenen Spende ganz gezielt unterstützen. Sie können aber auch ganz einfach uns die Entscheidung überlassen, wie und in welchem Land wir Ihre Spende einsetzen. Dank einer solchen zweckungebundenen Spende bringen wir unsere Hilfe dann genau dorthin, wo die Kinder sie aktuell am dringendsten brauchen.

Übrigens: Ihre Spende können Sie steuerlich geltend machen. Bei einem Jahresspendenbetrag von mindestens 25 Euro bekommen Sie von uns im Februar des Folgejahres automatisch eine Spendenbescheinigung.
Weitere Informationen zum Einsatz Ihrer Spende.

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Hungersnot, Ernährungskrise, Mangelernährung – Was ist das?
Im 21. Jahrhundert sollten Kinder nicht mehr an Mangelernährung sterben. Und doch hungern weltweit Hundertausende Jungen und Mädchen. Zurzeit ist die Lage vor allem im Gazastreifen dramatisch. Warum gibt es immer noch Hunger auf der Welt? Wann spricht man von einer Hungersnot? Diese und weitere Fragen beantworten wir hier.

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Hier nur gute Nachrichten aus 2024
Sie tun gut und deshalb sind sie wichtig: gute Nachrichten! Hier sammeln wir die besten Nachrichten für Sie, die das Leben von Kindern weltweit betreffen. Jeden Monat kommen neue hinzu.

Pressemitteilung
Jemen: Die Tragödie der Kinder stoppen
In einem heute veröffentlichten Situationsbericht legt das UN-Kinderhilfswerk UNICEF dar, dass im Jemen zwar bisher offiziell keine Hungersnot erklärt wurde, aber in der Realität täglich Kinder hungern oder sogar verhungern.

So können Sie auch helfen
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