Inselstaat Vanuatu: UNICEF-Nothilfe nach Zyklon Pam

ZYKLON PAM: NEUANFANG FÜR DIE KINDER AUS VANUATU

Amy hält ihre Tochter fest auf dem Arm. Damals hatte sie gerade mit ihren beiden kleinen Kindern den schweren Wirbelsturm „Pam“ überstanden, der Anfang 2015 über den Inselstaat Vanuatu im Pazifik hinweggefegt ist. „Die Kinder hatten große Angst. Sie haben geweint, und ich habe auch geweint“, sagt Amy. Dank tatkräftiger Spender konnte UNICEF Amy und Hunderttausenden Menschen helfen. Mit sicherem Trinkwasser, Medikamenten und Toiletten. In Notunterkünften haben wir Kinder betreut und mit Spielsachen versorgt.

Rückblick: „Folgen des Zyklons waren katastrophal“

Das hat UNICEF geleistet

Gesundheit und Entwicklung
Rund 11.000 Kinder erhielten Schutzimpfungen gegen Masern, damit sie trotz schwieriger hygienscher Bedinungen gesund bleiben. 2.300 Menschen hatten Zugang zu sicherem Trinkwasser durch UNICEF. 330 Hygiene-Eimer mit Zubehör wie Seife, Zahnpaste und Binden wurden an Familien verteilt und rund 3.600 Menschen in Notunterkünften erhielten Seifenstücke.

Kinderschutz und Aufklärung
Kinder, die ihre Eltern verloren hatten, wurden in Kinderzentren betreut. 6.400 Mädchen und Jungen konnten so registriert werden. Bei der Verteilung von Nahrungsmitteln klärten UNICEF-Helfer außerdem über Kindesentwicklung und gute Ernährung auf - damit Kinder auch in Krisenzeiten bestmöglich ernährt werden.

Bildung
Vor allem in Shefa und Port Vila richtete UNICEF Notschulen ein. 2.500 Kinder konnten so wieder zur Schule gehen. In einem besonders großen Zelt in Port Vila errichtete UNICEF Schulraum für vier Klassen und rund 800 Schülerinnen und Schüler. Außerdem stattete UNICEF die Mädchen und Jungen mit Schulmaterial aus.

Das Programm in Vanuatu ist abgeschlossen und UNICEF nimmt keine Spenden mehr entgegen. Vielen Dank an alle Helfer!

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