Am 21. Dezember 1965 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Anti-Rassismus-Konvention verabschiedet. In dieser verpflichten sich die Vertragsstaaten, darunter auch Deutschland, unter anderem dazu, „insbesondere auf dem Gebiet des Unterrichts“ Maßnahmen zu treffen „um Vorurteile zu bekämpfen, die zu Rassendiskriminierung führen“ und die Völkerverständigung zu fördern.

In der Schule und im Unterricht werden die Themen Rassismus und Nationalismus nicht immer behandelt. Auf dem Schulhof und im Klassenzimmer kann es zu diskriminierenden und fremdenfeindlichen Beleidigungen und Vorurteilen kommen.

Zwar gibt es Initiativen wie das Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, bei dem sich das Personal und die Schüler selbst dazu verpflichten, sich gegen Diskriminierung einzusetzen und Unterrichtsmaterial von der Initiative gestellt bekommen. Aber vielleicht fehlen immer noch „Praxistipps“, um im Alltag mit rechtsextremen und fremdenfeindlichen Äußerungen umzugehen? Was denkst du? Hast du das Gefühl, dass an deiner Schule ausreichend über diese Themen gesprochen wird?  

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat Unterrichtsmaterial zum Thema Rassismus zusammengestellt.

Unterlagen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.