Die Zuständigkeit für das Schulwesen liegt bei den 16 Bundesländern („Föderalismus“). Das heißt, dass jedes Land selbst darüber entscheiden kann, wie sein Bildungssystem gestaltet werden soll. So gibt es überall in Deutschland verschiedene Schulformen (Stadtteilschule, Gesamtschule etc.) und Kinder gehen unterschiedlich lange in die Grundschule (vier oder sechs Jahre). Das hat zwar den Vorteil, dass jede Landesregierung sich immer bemüht, das beste Schulsystem in Deutschland anzubieten. Allerdings wird es dadurch zum Beispiel schwerer, zwischen den Bundesländern die Schule zu wechseln. Auch die Abiturprüfungen sind unterschiedlich, sodass sich einige Schülerinnen und Schüler ungerecht behandelt fühlen. 

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In diesem Portal des deutschen Bundestages diskutieren zwei Jugendliche über das einheitliche Bildungssystem.