UNICEF-Aktionen

Making of: Premiere für den JuniorBotschafter-Spot


von Jennifer Kleeb

Er ist im Kasten. Startklar für seine große Premiere: der UNICEF-JuniorBotschafter-Spot. Drehtermin war zwar schon im Frühjahr, auf seine Veröffentlichung musste der Spot trotzdem bis zum Start des neuen JuniorBotschafter-Wettbewerbs warten. Jetzt ist es soweit. Wo gedreht wurde, wer dabei war und um was es in dem Spot eigentlich geht – all das erfahren Sie in unserem „Making of“.

UNICEF-JuniorBotschafter

Drehort Schule: Die Crew verwandelte die Schulflure in ein richtiges Filmset.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger

Kinder und Jugendliche für Kinderrechte begeistern

Die Idee für einen JuniorBotschafter-Spot gab es schon lange. Wir wollten mehr Kinder und Jugendliche dafür begeistern, sich als UNICEF-JuniorBotschafter für die Kinderrechte einzusetzen, aktiv zu werden und gemeinsam mit anderen etwas zu bewegen. Ein Spot schien uns dabei ein guter Weg zu sein, um auch die Jungen und Mädchen zu erreichen, die sich nicht sowieso schon für Kinderrechtsthemen interessieren und engagieren.

Um Darsteller zu finden, starteten wir Ende letzten Jahres einen Aufruf auf unserer Website für Kinder und Jugendliche. Gedreht wurde dann im April in einer Kölner Schule mit zehn Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 16 Jahren. Manche von ihnen waren erfahrene „alte Film-Hasen“, andere standen zum ersten Mal vor einer professionellen Kamera. Spaß hatten sie alle – auch wenn es am Ende doch ein ziemlich langer Drehtag wurde.

Annika und Emilia erzählen vom Dreh

Emilia (14) zur selben Frage: „Ich fand den ganzen Tag total aufregend und spannend. Aber ich habe nie damit gerechnet, dass so viel Arbeit dahinter steckt. Ich dachte vor dem Dreh, dass man einfach aufgenommen wird und das war es. Aber es erfordert lange Zeit bis erst mal alles richtig platziert ist – Kamera, Schauspieler, Scheinwerfer usw. – und dann beginnt es gerade erst mal.“

Trotzdem wollten beide Mädchen unbedingt mitmachen. Warum sie sich überhaupt als Darstellerinnen für den Spot beworben haben, erklären sie so:

Annika: „Weil ich wissen wollte, wie ein Dreh funktioniert und abläuft. Weil UNICEF eine gute Hilfsorganisation ist und weil es mir Spaß macht zu schauspielern. Außerdem fand ich es eine tolle Idee mitzumachen, weil ich UNICEF cool finde und dafür Werbung machen wollte.“
Emilia: „Ich habe mich für den JuniorBotschafter-Spot beworben, weil ich gerne schauspielere und immer schon einmal einen Spot drehen wollte. Ich wollte unbedingt mitmachen, da ich vor allem die Idee gut fand, mich dadurch für UNICEF einsetzen zu können.“

Ein Blick hinter die Kulissen:

UNICEF-JuniorBotschafter

Bild 1 von 7 | Klappe, die erste! Anfang April 2014 war es soweit: In einer Kölner Schule wurde der UNICEF-JuniorBotschafter-Spot gedreht.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger
UNICEF-JuniorBotschafter

Bild 2 von 7 | Lara Jo (15) und Justus (14), zwei der jugendlichen Hauptdarsteller, am Set.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger
UNICEF-JuniorBotschafter

Bild 3 von 7 | Regisseur Christian Rau erklärt Justus (14), wie er sich die Szene vorstellt.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger
UNICEF-JuniorBotschafter

Bild 4 von 7 | Kameramann Benjamin F. Wieg sorgt mit professionellem Equipment und Know-How für gute Bildqualität.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger
UNICEF-JuniorBotschafter

Bild 5 von 7 | Hinter den Kulissen: In den Dreh-Pausen ist Zeit für ein gutes Buch, Gespräche oder ein Tischfußball-Match.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger
UNICEF-JuniorBotschafter

Bild 6 von 7 | Drehort Schule: Die Crew verwandelte die Schulflure in ein richtiges Filmset.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger
UNICEF-JuniorBotschafter

Bild 7 von 7 | Für die Schlussszene kommen alle jugendlichen Darsteller zusammen.

© UNICEF/DT 2014/Claudia Berger

Den Spot als Regisseur umgesetzt hat Filmdirektor Christian Rau. Von ihm wollten wir wissen, was die besondere Herausforderung beim Dreh war: „Darsteller zu finden, die den Funken überspringen lassen, die authentisch sind, die die Idee rüberbringen und tatsächlich zum Umdenken, zum sich Engagieren animieren. Und natürlich den Spot so zu gestalten, dass er zielgruppengerecht rüberkommt. Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne peinlich oder zu anbiedernd zu sein. Sich zu engagieren ist attraktiv, seine Zeit für andere zu investieren, ist eine gute Entscheidung. Das wollten wir vermitteln, ohne erzieherisch zu wirken.“

Das Ergebnis: Der Spot „Du kannst was bewegen!"

Ob uns das geglückt ist? Was meinen Sie? Film ab!

Mehr zu den UNICEF-JuniorBotschaftern und der Anmeldung zum Wettbewerb gibt es auf www.juniorbotschafter.de

Jennifer Kleeb
Autor*in Jennifer Kleeb

Jennifer Kleeb bloggt über die UNICEF-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.