STATT HUNGERNDER KINDER ZEIGEN WIR IHNEN HIER DIE LÖSUNG
Montag, 14. Oktober 2013, 15:37 Uhr
von Daniel Adolph | 3 Kommentare

Als wir von UNICEF Deutschland gefragt wurden, ob wir Interesse an einer Zusammenarbeit hätten, haben wir sofort ja gesagt. Nicht der einzige, aber ein wichtiger Grund: Die 32 (bald 38) Kinder unserer Agentur-Mitarbeiter. Als Mütter und Väter können wir uns – zumindest ein Stück weit – in die Not der Betroffenen hineinversetzen. Darum unterstützen wir voll und ganz die Ziele von UNICEF.

Daniel Adolph und Dirk Nowitzki © UNICEF DT/2013/Langenstrassen

Daniel Adolph mit dem neuen UNICEF-Botschafter Dirk Nowitzki bei der Präsentation der Spendenkampagne für UNICEF Deutschland.
© UNICEF DT/2013/Langenstrassen

Es geht uns nicht darum, nur kurz ein bisschen Reklame zu machen. Wir wollen uns ernsthaft einbringen und dauerhaft engagieren. Darum war es uns wichtig, nach einer Schnupperphase pro bono die Funktion als Leadagentur für UNICEF Deutschland zu übernehmen.

Jetzt ist es soweit. Die erste gemeinsame Kampagne von Jung von Matt/Spree und UNICEF Deutschland startet. Und sie geht einen gänzlich neuen Weg. Weil es eine Spendenkampagne ist, die nicht aussieht wie eine Spendenkampagne. Sie zeigt nicht das Elend der hungernden Kinder. Sondern stellt eine der Lösungen in den Mittelpunkt: Die Erdnuss.

Hungernde Kinder erhalten eine nahrhafte Paste aus Erdnüssen. Im Kampf gegen Mangelernährung ist sie also ein effektiver Teil der Therapie. Schon 5 Euro sichern den Bedarf an lebensrettender Erdnusspaste für mehrere Tage. Gelingt es, Kleinkinder rechtzeitig mit Erdnusspaste zu versorgen, wird ihr Leben gerettet.

Darum war uns schnell klar, dass die Erdnuss zum Helden der neuen UNICEF-Kampagne gemacht werden muss. Weil ihre Symbolhaftigkeit die Lösung für jeden greifbar macht. Sie werden die Erdnuss in der kommenden Zeit in den verschiedensten Medien wiederfinden: in Zeitungen, auf Plakaten und im Internet.

Und weil sie nun schon bis hierhin gelesenen haben, können Sie auch den nächsten Schritt machen und selbst spenden: Spendenkonto 300 000, BLZ 370 205 00. Für nur 36 Euro kann UNICEF ein Kind für einen Monat mit Erdnusspaste versorgen.

Ich freue mich auf Ihre Meinung zur neuen Kampagne: daniel.adolph@jvm.de.

KOMMENTARE

  • anonym
    14. Januar 2014 15:45 Uhr

    Hallo Carmina,

    um die Wirtschaft im Land zu unterstützen und kürzere Lieferwege zu haben, unterstützt UNICEF wo immer möglich die lokale Produktion von Erdnusspaste. So hat UNICEF in den letzten Jahren gezielt Hersteller unterstützt und aufgebaut. Noch 2006 wurde die Erdnusspaste nur von einer Firma in Frankreich hergestellt. Inzwischen sind es bereits 20 Firmen – elf davon in Ländern mit besonders hohen Raten von Mangelernährung. Etwa die Hälfte des weltweiten Bedarfs von UNICEF an Erdnusspaste kommt aktuell aus Afrika.

    Viele Grüße vom
    UNICEF-Online-Team

  • anonym
    11. Januar 2014 11:54 Uhr

    Gute Kampagne, macht das Spenden (hoffentlich) leichter! Selbst unsere zweijährige Tochter findet die Plakate klasse: "Guck mal, Mama, wieder eine Nuss!"
    Allerdings - wie geht es weiter? Wird die Paste dort hergestellt und verarbeitet, so wie benötigt wird? Hilfe zur Selbsthilfe oder immer Abhängigkeit?

  • anonym
    06. November 2013 08:01 Uhr

    Wir kennen alle die Problemen in unsere Welt. Ein Hilfeorganisation wie Unicef sollte nicht mehr die Problemen ausschildern, aber zeigen wie mit mein Geld das Problem geloesst wird. Danke fur die Erdnuss Kampagne.

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