FELI UND PEPITA VON EHRENFELD, DEUTSCHLAND

DEUTSCHLAND, SCHWEIZ, SINGAPUR: LOCKDOWN-GEDANKEN

Selbst wenn es „nur“ Hausarrest in einem schön ausgestatteten Kinderzimmer ist: Verlustgefühle, Einsamkeit, Isolation lassen sich auch hier empfinden. Von ihrer „Ohnmacht“ und ihrer Angst, ihren kranken Vater mit dem Corona-Virus zu infizieren, spricht die 17-jährige Fanny, getröstet vielleicht von ihrem Hündchen. „Alles wird anders sein“ nach Corona, fürchtet der 14-jährige Rocco aus Zürich. „Ich vermisse meine Freunde“, sagt die 13-jährige Aisha nach drei Monaten, in denen sie ihr Apartment in Singapur kaum verlassen hat. Sie zähle die Tage des Lockdowns nicht mehr, sagt die zwölfjährige Sophia aus Bochum, weil jeder Tag ohnehin wie der andere sei.

Feli und Pepita von Ehrenfeld sind nicht in die Elendszonen dieser Welt gereist, sondern haben mit Fotos und Kurzinterviews dokumentiert, wie sehr die globale Pandemie auch vermutlich behütete Kinder und Jugendliche verstören kann.

Die Fotografen: Feli und Pepita von Ehrenfeld, Deutschland

Portrait: Feli und Pepita von Ehrenfeld

© privat

Feli und Pepita von Ehrenfeld, geboren in Bergneustadt bzw. Wesseling, sind ein Künstler- und Fotografen-Duo mit vielfältigen Betätigungsfeldern – von Musik und Mode über Werbung bis zu Design. Beide haben an der Universität zu Köln studiert, beide gehören zum Gründungsteam des „Kids Wear Magazin“. Kindheit und Jugend gehören zu ihren großen fotografischen Themen.

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