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COVID-19: UNICEF KRITISIERT TREND ZU ERNEUTEN SCHULSCHLIESSUNGEN
New York/Köln
Dienstag, 8. Dezember 2020, 10:10 Uhr

WELTWEIT KANN IM MOMENT EINES VON FÜNF KINDERN WEGEN CORONA-BEDINGTER SCHLIESSUNGEN NICHT ZUR SCHULE / DATEN VON UNESCO

Seit Anfang November ist die Anzahl Kinder, die von Schulschließungen wegen Covid-19 betroffen sind, um 38 Prozent auf 320 Millionen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von fast 90 Millionen Kindern innerhalb eines Monats.

Covid-19: Zwei Mädchen aus Mauretanien mit Schild "Ich liebe Schule" auf Arabisch

Mauretanien 2020: Die junge Fatimetou trägt eine Schiefertafel mit dem Satz «Ich liebe Schule» in arabischer Sprache.
© UNICEF/UNI372358/Pouget

Wegen steigender Infektionszahlen beschließen viele Regierungen erneut teils landesweite Schulschließungen. Dies obwohl Schulen nachweislich nicht als Haupttreiber der Pandemie gelten. Kinder verlieren somit vorübergehend einen Ort, wo sie lernen, unterstützt werden, Schulmahlzeiten erhalten und geschützt sind. Für die ärmsten Kinder ist das Risiko am größten, dass sie ganz aus dem Schulsystem fallen.

UNICEF fordert Regierungen nachdrücklich auf, auf die Wiedereröffnung von Schulen zu setzen und alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um sie so sicher wie möglich zu machen. „Eines haben wir während der Corona-Krise über Schulbildung gelernt: Die Vorteile, die sich ergeben, wenn Schulen geöffnet bleiben, überwiegen bei weitem die Kosten für ihre Schließung. Und landesweite Schließungen von Schulen sollten um jeden Preis vermieden werden“, sagt Robert Jenkins, UNICEF-Bildungsdirektor.

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» Hier steht die englischsprachige Pressemitteilung zur Verfügung.

Chrisitine Kahmann, UNICEF Deutschland

CHRISTINE KAHMANN

Pressesprecherin - Aktuelle Themen, Nothilfe
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