Franziska Knuppe
Franziska Knuppe ist Model, Moderatorin und Schauspielerin. 2015 wurde sie UNICEF-Patin und auf ihrer Reise nach Kenia im Jahr 2022 zur Botschafterin für UNICEF in Deutschland ernannt.
Als unsere Tochter geboren wurde, ist meinem Mann und mir noch einmal mehr bewusst geworden, wie gut es uns geht. Da ist man einfach nur dankbar und will etwas zurückgeben.
Franziska Knuppe für UNICEF
Seit über zehn Jahren engagiert sich Franziska Knuppe für die Arbeit von UNICEF und unterstützt dabei immer wieder besondere Kampagnen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen.
So warb sie beispielsweise 2023 gemeinsam mit Riccardo Simonetti für die UNICEF-Grußkarten zum Selbstgestalten. Durch das Angebot ist es möglich, jeden persönlichen Anlass mit einer individuellen Karte zu begleiten und dabei gleichzeitig Gutes zu tun. „Neben der Verbindung mit unseren Liebsten gilt es aber vor allem, Kindern in Not weltweit zu helfen. Die Erlöse aus dem Verkauf von UNICEF-Grußkarten sind seit Jahrzehnten ein wichtiger Beitrag dazu“, sagte Franziska Knuppe.
2024 war sie Teil der großen UNICEF-Kampagne "Kinderrechte leben. Demokratie stärken". In der bundesweiten Kampagne riefen prominente UNICEF-Unterstützer*innen wie Katja Riemann oder Julian Draxler dazu auf, die Kinderrechte in Deutschland konsequenter als bislang umzusetzen und so auch einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie zu leisten.
Und auch ihre Tochter Mathilda war schon für das "Team UNICEF" engagiert: Im Dezember 2025 war sie mit ihrer Mutter im Quizduell-Olymp zu Gast. Sie gewannen 13.000 Euro für UNICEF. Gemeinsam mit Barbara Meier sammelte sie bei einer Next-Gen-Veranstaltung in Wien im selben Jahr 35.000 Euro für Kinder in Dschibuti.
Unterwegs für UNICEF – Projektreisen von Franziska Knuppe
Ihre erste Reise mit UNICEF führte Franziska Knuppe 2015 nach Tacloban auf die Philippinen. Dort hatte im November 2013 der Taifun Haiyan verheerende Schäden angerichtet und etwa 1,7 Millionen Kinder in Gefahr gebracht. Viele Kinder verloren Angehörige, wurden obdachlos und waren dem Risiko von Mangelernährung sowie weiteren Krankheiten ausgesetzt. Auch 2015 waren die Folgen noch deutlich zu spüren: Armut, mangelnde Hygiene sowie große Auswirkungen auf das Gesundheitssystem erschwerten den Alltag vieler Menschen. So war beispielsweise Tetanus bei Neugeborenen und Müttern ein verbreitetes Problem. Gemeinsam mit UNICEF und Pampers rief Franziska Knuppe zu weiteren Spenden für die Region auf.
2019 reiste Franziska Knuppe nach Bangladesch, um auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam zu machen. Denn immer noch sind weltweit rund 138 Millionen Kinder (Stand 2025) von Kinderarbeit betroffen und müssen unter Bedingungen arbeiten, die ihnen teils elementare Rechte rauben. In Dhaka lernte sie Sumon und Mohamed (Namen geändert) kennen, die unter gefährlichen Verhältnissen in einer Aluminium- beziehungsweise Ziegelfabrik arbeiten.
Im Jahr 2022 führte sie ihr Weg nach Kenia im Osten des afrikanischen Kontinents. Das Land am Horn von Afrika hatte zu dieser Zeit mit der schlimmsten Dürre seit 40 Jahren zu kämpfen. In Äthiopien, Kenia und Somalia waren infolgedessen über 20 Millionen Kinder von schwerem Hunger, Durst und Krankheiten bedroht. Knuppe erlebte auf ihrer Reise, wie UNICEF mangelernährten Kindern hilft und die Wasserversorgung klimaresilienter macht.

Bild 1 von 9 | Seit 2015 engagiert Franziska Knuppe sich für UNICEF. Ihre erste Reise als UNICEF-Patin führte sie im selben Jahr auf die Philippinen, die auch zwei Jahre nach dem schweren Taifun Haiyan noch immer mit den Folgen zu kämpfen hatten.
© UNICEF/UNI266758/Berger
Bild 2 von 9 | 2019 reist Franziska Knuppe nach Bangladesch, um auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam zu machen. Dort trifft sie unter anderem den 14-jährigen Mohamed (Name geändert), der in einer Ziegelfabrik arbeitet.
© UNICEF/UNI277624/Berger
Bild 3 von 9 | In Dhaka trifft Franziska Knuppe auch auf Raju (14, Name geändert), der sich mit dem Sammeln und Wiederverkaufen von Wasserflaschen durchschlägt. Zuhause wurde er misshandelt und lebt daher auf der Straße.
© UNICEF/UNI277419/Berger
Bild 4 von 9 | Sumon (Name geändert) hingegen arbeitet in einer Aluminiumfabrik. An sechs Tagen die Woche arbeitet er bis zu zehn Stunden unter gefährlichen Bedingungen. Die Silberrückstände lassen sich oft nur mit einer leichten Säure von seiner Haut entfernen.
© UNICEF/UNI277648/Berger
Bild 5 von 9 | Franziska Knuppe in einem Kinderschutzzentrum in Bangladesch, das Kindern wie Sumon und Mohamed die Chance gibt zu lernen und Kind zu sein.
© UNICEF/UNI277366/Berger
Bild 6 von 9 | 2022 reist Franziska Knuppe nach Kenia, um sich ein Bild der katastrophalen Dürre im Bezirk Garissa zu machen. Auf der Reise wird sie zur UNICEF-Botschafterin ernannt.
© UNICEF/UN0722304/Berger
Bild 7 von 9 | 2022 herrscht am Horn von Afrika die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. Eine schwere Hungerkrise und ein massiver Anstieg der Mangelernährung bei Kindern waren die Folgen.
© UNICEF/UN0722535/von Wilmsdorff
Bild 8 von 9 | Franziska Knuppe in einem Krankenhaus in Garissa. Dort werden Kinder behandelt, die schwer an Mangelernährung erkrankt sind, wie der einjährige Sohn von Mary. Die schwere Dürre verschärft die Ernährungssituation drastisch.
© UNICEF/UN0722296/Berger
Bild 9 von 9 | Gemeinsam mit UNICEF-Botschafter Riccardo Simonetti wirbt Franziska Knuppe für die UNICEF-Grußkarten zum Selbstgestalten.
© UNICEF/UN0822509/Lindenthal-Lazhar
Kurz-Biografie von Franziska Knuppe
Franziska Knuppe ist ein deutsches Model, Moderatorin und Schauspielerin.
Sie wurde 1974 in Rostock geboren und wuchs in Potsdam auf. Nach dem Abitur absolvierte sie in München eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Danach kehrte sie nach Potsdam zurück, um Betriebswirtschaft zu studieren. 1997 entdeckte sie Wolfgang Joop und seither ist sie international erfolgreich als Model tätig.
Seit 1999 ist Knuppe mit Christian Möstl verheiratet. Die gemeinsame Tochter kam 2007 zur Welt.
