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1.444 ROTE HÄNDE MIT MDB MICHAEL THEWS AUF DEM WEG NACH BERLIN

Gegen den Einsatz von Kindersoldaten*innen und als Aufforderung, sich gegen die Rekrutierung von Kindersoldaten*innen einzusetzen, wurden am Freitag, den 11.02.2022, im Beisein von Oberbürgermeister Marc Herter und Vertretern vom Stadtbezirk Herringen, vom Deutschen Roten Kreuz, von der Konrad-Adenauer-Realschule und der UNICEF-AG Hamm gemeinsam mit  Schüler*innen sowie Lehrer*innen der Arnold-Freymuth-Schule 1.444 rote Hände übergeben. Vier Schulen, die Arnold-Freymuth-Gesamtschule, die Konrad-Adenauer-Realschule, die Lessingschule und die Kappenbuschschule, die Jugendrotkreuz-Kids in Herringen, die Engagierten der UNICEF-AG haben rote Handabdrücke für den Red-Hand-Day gesammelt, um sie unserem Bundestagsabgeordneten zu übergeben. Michael Thews hat berichtet, dass seit ein paar Jahren am Red-Hand-Day im Deutschen Bundestag rote Hände ausgelegt würden. Unsere werden dabei sein.

Kurzinformation

Größtenteils werden Jungen als Kindersoldaten für bewaffnete Konflikte und Kriege rekrutiert. Aber auch Mädchen werden von bewaffneten Gruppen rekrutiert. Aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Stellung in der Gesellschaft sind sie besonders verwundbar und werden Opfer von unter anderem Vergewaltigung und sexueller Gewalt, Schwangerschaft sowie Stigmatisierung und Ablehnung durch Familien und Gemeinden. In Nigeria werden verhältnismäßig viele Mädchen rekrutiert – im Jahr 2018 wurden 1.596 Jungs und 351 Mädchen rekrutiert.

So hilft UNICEF

UNICEF als Kinderhilfswerk setzt sich unermüdlich dafür ein, dass Kindersoldaten und -soldatinnen befreit werden und dass Regierungen Aktionspläne verabschieden und umsetzen, um neue Rekrutierungen zu verhindern. Die Kinder und Jugendlichen sind häufig traumatisiert. Viele haben jahrelang große Brutalität erlebt, aber nie eine Schule besucht. Neben medizinischer und psychologischer Hilfe sind Schul- und Ausbildungsprogramme für ehemalige Kindersoldaten und -soldatinnen daher besonders wichtig. UNICEF unterstützt zum Beispiel Programme in Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik.

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