Spenden Sie jetzt für Kinder im Krieg und auf der Flucht

YOUR VOICE FOR CHILDREN - DAS PEACE X PEACE FESTIVAL

Das PEACE x PEACE-Benefizfestival geht in die zweite Runde - am 18. Juni 2017 auf der Berliner Waldbühne. Mit dabei sind Künstler wie Die Fantastischen Vier, Beginner, Freundeskreis, Fritz Kalkbrenner, Andreas Bourani, Johannes Oerding und Yvonne Catterfeld. Unter dem Motto „Your Voice for Children“ geben sie Kindern im Krieg und auf der Flucht eine Stimme.

Initiator des PEACE x PEACE-Festivals ist PxP Embassy e.V. mit dem in Berlin lebenden Sänger und Songwriter Fetsum.

DAS FESTIVAL AUF EINEN BLICK

Peace x Peace Plakat

UNICEF-PROJEKTE

Reinerlös und Spenden des Benefizkonzertes unterstützen UNICEF-Projekte in Syrien und den angrenzenden Nachbarländern sowie afrikanischen Krisenländern wie Südsudan, Nigeria und Somalia.

Zusätzlich werden deutsche und internationale Hilfsprojekte unterstützt, die vom PxP Embassy e.V. ausgewählt werden.

Fetsum in Jordanien

Der Initiator des PxP-Festivals Fetsum ist im März 2017 nach Jordanien gereist, um sich dort UNICEF-Projekte anzuschauen: Vor Ort hat er die Flüchtlingscamps Za’atari und Azraq besucht und in einem Makani-Zentrum in Zarka syrische Flüchtlingskinder getroffen. „Makani“ ist arabisch und heißt übersetzt „Mein Ort“. Die Makani-Zentren sind Lernzentren, in denen die Kinder auch spielen können und psychosozial betreut werden. Das hilft ihnen, ihre schrecklichen Kriegserlebnisse besser zu verarbeiten. UNICEF bildet dort zum Beispiel Sozialarbeiter aus und unterstützt die Lehrerausbildung.

Jordanien: Der Initiator des PxP-Festivals Fetsum beim Besuch eines UNICEF Projekts

Ich habe nicht nur gesehen, wie UNICEF vor Ort arbeitet, sondern gespürt, welchen Unterschied die UNICEF-Hilfe für jedes einzelne Kind macht.

Fetsum

DIESE UNICEF-PROJEKTE WERDEN UNTERSTÜTZT

Syrien und die angrenzenden Nachbarländer

Syrien: Ein kleiner Junge in den Ruinen einer Grundschule

© UNICEF/UN055730

Nach mehr als sechs Jahren Bürgerkrieg in Syrien sind noch immer rund sechs Millionen Kinder und Jugendliche zwischen den Fronten gefangen. Ihre Situation ist dramatisch.

Als eine der wenigen internationalen Hilfsorganisationen ist UNICEF vor Ort und steht ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite.

UNICEF unterstützt zum Beispiel die Wasserversorgung in Aleppo, Damaskus und anderen Teilen Syriens, untersucht und behandelt mangelernährte Mädchen und Jungen, organisiert medizinische Hilfe für Schwangere und Kinder und richtet Notschulen sowie Kinderzentren ein.

Viele Kinder und Familien sind auch in die angrenzenden Nachbarländer geflohen.

In Syrien und den angrenzenden Nachbarländern haben UNICEF und seine Partner mehr als 14 Millionen Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt. Rund 600.000 syrische Flüchtlingskinder können in ihren Gastländern wieder zur Schule gehen. Für Kinder, die keine staatliche Schule besuchen können, hat UNICEF alternative Lernmöglichkeiten geschaffen, wie beispielsweise die Makani-Zentren in Jordanien.

Ihre Spende hilft: Mit 20 Euro kann UNICEF beispielsweise 50 Schulhefte für Flüchtlingskinder bereitstellen, mit denen die Kinder schneller und besser lernen können.

Irak

Irak: Sarah steht vor einem Zelt im Camp Tinah

© UNICEF/UN034975/Anmar

Der Irak kommt nicht zur Ruhe: Millionen Menschen mussten vor dem Krieg aus ihren Städten und Dörfern fliehen, hinzu kommen syrische Flüchtlinge, die im Irak Schutz suchen. Hunderttausende Mädchen und Jungen leiden unter den Folgen von Gewalt und Vertreibung.

UNICEF versorgt die Familien mit dem Nötigsten, wie beispielsweise sauberem Trinkwasser, Spezialnahrung und Medikamenten. Allein im November 2016 haben UNICEF und seine Partner weit über eine Million Vertriebene landesweit mit Wasser und Hygieneartikel unterstützt. Rund 5,6 Millionen Kinder wurden gegen Polio geimpft.

Mit Hilfe von UNICEF wurden zehn provisorische Schulkomplexe in Flüchtlingslagern für die aus Mosul vertriebenen Kinder aufgebaut. Die Mädchen und Jungen werden täglich in mehreren Schichten unterrichtet.

UNICEF richtet dort auch einfache Kinderzentren ein, in denen die Mädchen und Jungen spielen und Abstand von ihren Erlebnissen gewinnen können.

Ihre Spende hilft: Für 202 Euro kann UNICEF eine große Kindergarten-Kiste mit Spielzeug, Stofftieren, Puzzles und Stiften bereitstellen.

Südsudan/Nigeria/Somalia

Ein Kind in Nigeria wird mit Zusatznahrung gefüttert

© UNICEF/UN044644/Commins

Weltweit wachsen heute rund 250 Millionen Kinder in Ländern und Regionen auf, in denen bewaffnete Konflikte an der Tagesordnung sind. Von Menschen gemachte Krisen verschärfen die Folgen von Naturkatastrophen wie zum Beispiel Dürren.
In Südsudan, Somalia und Nigeria sind mehr als eine Millionen Kinder vom Hungertod bedroht. UNICEF versorgt die Kinder mit therapeutischer Spezialnahrung, sauberem Wasser und Medizin.

Im vergangenen Jahr wurden fast 2,5 Millionen Mädchen und Jungen gegen Polio geimpft. Über 180.000 Kinder wurden wegen schwerer Mangelernährung behandelt und 830.000 Mütter darin beraten, wie sie ihre Kinder gesund ernähren können.

Als weitere Folge des anhaltenden Konflikts im Land steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die als Soldaten missbraucht werden. UNICEF verhandelt regelmäßig mit den bewaffneten Gruppen, damit sie Kindersoldaten gehen lassen. Im Oktober 2016 wurden nach Verhandlungen von UNICEF und Partnern 145 Kindersoldaten in Pibor freigelassen. Sie wurden sofort medizinisch versorgt, erhielten Kleidung und wurden in das Reintegrationsprogramm aufgenommen.