MEIN UNICEF: ROLAND BOEKHOUT
Donnerstag, 12. September 2013, 16:31 Uhr
von Karina Hövener | 0 Kommentare

60 JAHRE – 60 FRAGEN UND 10 X 6 PERSÖNLICHE ANTWORTEN ZUM EINSATZ FÜR UNICEF

Wie passen Unternehmen und UNICEF zusammen? Sehr gut! – wenn es glaubwürdige Partner sind, die mit uns für das gleiche Ziel brennen. Seit 2005 engagiert sich zum Beispiel die ING-DiBa schon für UNICEF und seit drei Jahren darf ich diese Kooperation betreuen. Warum „dürfen“? Weil es unglaublich viel Spaß macht, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, dessen Engagement so vielfältig und dessen Mitarbeiter so flexibel, engagiert und hilfsbereit sind.

Wie die Bank sich für Kinder einsetzt und warum vor allem die eigenen Mitarbeiter dabei eine wichtige Rolle spielen, hat uns Roland Boekhout, der Vorstandsvorsitzende der ING-DiBa, im Interview erzählt.

Roland Boekhout, der Vorstandsvorsitzende der ING-DiBa (© ING-DiBa)

Roland Boekhout, der Vorstandsvorsitzende der ING-DiBa (© ING-DiBa)
© ING-DiBa

Was tut die ING-DiBa konkret für UNICEF?

Wir engagieren uns seit 2005 auf vielfältige Weise für das UNICEF Projekt “Schulen für Afrika”, z. B. mit Kundenaktionen oder mit internen Spendenaufrufen. Auf diese Weise konnten wir dem Kinderhilfswerk schon über 1 Millionen Euro für die Bildung von Kindern in Afrika zur Verfügung stellen.

Warum engagiert sich die ING-DiBa gemeinsam mit ihren Mitarbeitern für UNICEF? Sie könnten ja auch als Unternehmen einfach einen höheren Scheck ausstellen.

Für uns ist es ganz selbstverständlich und Teil unserer Kultur, dass wir uns gemeinsam mit unseren Mitarbeitern für UNICEF engagieren. Die Mitarbeiter können entweder über eine Weihnachtstombola “Schulen für Afrika” finanziell unterstützen oder sich im Rahmen unseres Corporate Volunteering Programms beim weihnachtlichen Grußkarten-Verkauf von UNICEF beteiligen. Weiterhin versuchen wir unsere Mitarbeiter direkt mit UNICEF in Kontakt zu bringen, sei es bei einem Besuch der Zentrale in Köln oder auch auf Projektreisen nach Burkina Faso oder Madagaskar.

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, was für Kinder weltweit in den nächsten zehn Jahren erreicht werden sollte?

Ich denke, dass Kinder weltweit ein Grundrecht auf Schulbildung brauchen und die dafür notwendige Infrastruktur geschaffen werden muss. Denn Bildung ist die Grundlage und der Schlüssel für ein gesundes Leben.

Wären Sie für einen Tag nicht Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa, sondern Chef von UNICEF – was würden Sie als Erstes tun?

Ich würde diesen Tag nutzen, um noch mehr über die Arbeit des Kinderhilfswerks zu erfahren und mich vor Ort mit den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen auszutauschen.

Was war Ihr schönstes UNICEF-Erlebnis? Gab es ein Highlight?

Ganz aktuell hat mich die Verleihung des UNICEF Juniorbotschafters in der Frankfurter Paulskirche Mitte Juni sehr beeindruckt. Das Engagement und den Einsatz der Kinder und Jugendlichen für benachteiligte Kinder und deren Rechte zu sehen und zu erleben, war ein tolles Erlebnis!

Roland Boekhout mit einem UNICEF-JuniorBotschafter (© SchokoFair AG Düsseldorf)

Roland Boekhout mit einem UNICEF-JuniorBotschafter
© SchokoFair AG Düsseldorf

Wie würden Sie Unternehmen überzeugen, sich für UNICEF zu engagieren?

UNICEF hat nicht nur in Deutschland seit 60 Jahren gezeigt, wie nachhaltig sie sich für die Kinder weltweit einsetzt. Und dass sie nicht nur auf Spendenbasis, sondern auch auf politischer Ebene für die Kinderrechte einen guten Job macht. Und dass wir schon seit 8 Jahren mit UNICEF zusammenarbeiten, beweist, dass wir von der Arbeit unseres Partners vollkommen überzeugt sind.

Genau wie Herr Boekhout und die ING-DiBa können Sie als Unternehmen die Arbeit von UNICEF unterstützen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, z. B. ein Spendenaufruf über ihren Newsletter, der Kauf von UNICEF-Grußkarten oder eine enge Kooperationspartnerschaft. Wir zeigen Ihnen, wie Sie als Unternehmen helfen können.

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