BUNDESPRÄSIDENT GAUCK LÄDT ZU KINDERRECHTE-TREFFEN EIN

21. Oktober 2014 von Jennifer Kleeb 2 Kommentare

50 KINDER UND JUGENDLICHE BEREITEN TERMIN MIT BUNDESPRÄSIDENT GAUCK VOR

Eine persönliche Einladung zum Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue erhält man nicht alle Tage. 50 Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland flatterte dieser Tage ein hochoffizielles Schreiben ins Haus, das sie bittet, am 20. November um 11 Uhr in den Amtssitz des ersten Mannes im Staat zu kommen. Anlass und Thema sind die Kinderrechte, die an eben diesem Tag ihren 25. Geburtstag feiern.

Logo 25 Jahre Kinderrechte

Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland dabei

Sie kommen aus Schwerin im Norden Deutschlands, aus Riesa in Sachsen, aus Lörrach ganz im Süden des Landes und aus Nordrhein-Westfalen. Außerdem ist eine bundesweite Gruppe der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland unter den eingeladenen jugendlichen Kinderrechtsexperten. Sie alle setzen sich als engagierte Jungendliche schon seit längerem für die Rechte von Kindern – in Deutschland und weltweit – ein. Die Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt nehmen sie gerne an, um ihnen am 20. November von ihren Aktionen und Projekten für die Kinderrechte zu berichten und anschließend mit ihnen darüber zu diskutieren.

Vielfältiger Einsatz für die Kinderrechte

Jede der fünf Gruppen hat einen anderen Schwerpunkt: Das Schweriner UNICEF-JuniorTeam hat sich die Bekanntmachung der Kinderrechte in ihrer Stadt auf die Fahnen geschrieben. Die Schüler des Rudolf-Stempel-Gymnasiums in Riesa beschäftigen sich mit den Kinderrechten in ihrer Stadt und fordern dort ein Kinderparlament ein. Die Lörracher Kinderrechtsaktivisten setzen sich schon seit 2007 für die Einhaltung der Kinderrechte weltweit ein und machen mit den unterschiedlichsten Aktionen auf Kinderrechtsverletzungen in anderen Ländern aufmerksam.

Den Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen liegen Flüchtlingskinder in Deutschland besonders am Herzen. Mit einer innovativen Plakat-Kampagne machen sie auf deren Situation und ihre Rechte aufmerksam. Einige von ihnen haben selbst Fluchterfahrung, sind als Kleinkinder mit ihren Familien nach Deutschland gekommen.

Die Gruppe der National Coalition beschäftigt sich mit dem Thema Kinderrechte in der „großen Politik“. Sie war schon in Genf, um Politiker des UN-Kinderrechteausschusses zu treffen und ihnen einen Forderungskatalog von Kindern und Jugendlichen aus Deutschland zu überreichen. Darin enthalten: Forderungen, Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Fragen, die der UN-Ausschuss der deutschen Bundesregierung nach Meinung der Kinder und Jugendlichen unbedingt stellen sollte.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

In eintägigen Vorbereitungsworkshops haben sich alle Gruppen in den letzten Wochen noch einmal intensiv mit ihrem jeweiligen Schwerpunktthema auseinandergesetzt und daran gearbeitet, wie sie Bundespräsident Joachim Gauck ihre Aktionen und ihr Engagement für die Kinderrechte vorstellen wollen. Außerdem sammelten sie Fragen und Forderungen, die sie gerne mit dem Bundespräsidenten diskutieren möchten. In gut vier Wochen ist es dann soweit. Aus allen Himmelsrichtungen der Bundesrepublik werden die Kinder und Jugendlichen nach Berlin schwärmen, um die Kinderrechte ins Schloss Bellevue zu bringen.

Bleiben Sie dran, wir halten Sie hier im Blog auf dem Laufenden! Mehr Infos zu Aktionen rund um den 20. November finden Sie auf der Seite Aktionstag Kinderrechte.

KOMMENTARE

  • anonym
    09. November 2015 22:47 Uhr

    Kinderrrechte gelten von Geburt an! Auch Babies und Kleinkinder haben ein Anrecht auf beide Eltern, auf ihre leibliche Familie! In Bremen gibt es mehrere Kinder, die aus ihren Familien gerissen werden und neu beeltert werden. Zunächst könnte man an Zwangsadoptionen denken, aber das ist scheinbar nicht das Ziel. Es verdienen viele Professionen an diesem Kindesentzug: Gutachter, Umgangsträger, Verfahrensbeistand, Rechtsanwälte, Richter und Jugendamtsmitarbeiter (bekommen eine höhere Gehaltsstufe bei Inobhutnahmen). Infos unter www.bremen25.de

  • anonym
    21. Oktober 2014 21:37 Uhr

    Spannend zu lesen, was die verschiedenen Gruppen machen!
    Schöne Fotos, kurzweilig geschrieben. Man darf auf den 20. neugierig sein!

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