CORONAVIRUS: DAS SOLLTEN ELTERN UND SCHWANGERE WISSEN
Dienstag, 24. März 2020, 11:52 Uhr
von Yvonne Laudien | 7 Kommentare

SO SCHÜTZEN SIE IHRE KINDER UND SICH SELBST

Was bedeutet ‚neuartiges‘ Coronavirus?

Ein neuartiges Coronavirus (CoV) ist ein neuer Stamm des Coronavirus.

Die durch das Coronavirus verursachte Krankheit wurde zuerst in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert. Sie trägt den Namen Coronavirus 2019 (COVID-19) – ‚CO‘ steht für Corona, ‚VI‘ für Virus und ‚D‘ für Krankheit (engl. disease).

Das Virus stammt aus derselben Virenfamilie, zu der auch das ‚Schwere Akute Respiratorische Syndrom‘ (SARS) sowie weitere verbreitete Arten von Erkältungskrankheiten zählen.

COVID-19 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Pandemie erklärt. Was bedeutet das?

Die Bezeichnung als Pandemie bedeutet nicht, dass das Coronavirus tödlicher geworden ist. Vielmehr bezeichnet Pandemie die größere geografische Ausbreitung der Krankheit.

Seit dem ersten Auftreten des Virus haben wir damit gerechnet, dass Kinder und Familien in jedem Land der Erde sich damit infizieren können. Deswegen hat UNICEF sich auf eine weltweite Epidemie von COVID-19 vorbereitet. UNICEF arbeitet mit Regierungen und vielen Partnern zusammen, um die Übertragung des Virus zu stoppen und Sie, Ihre Kinder und andere Familien vor einer Infektion zu schützen.

Im Netz gibt es viele unterschiedliche Informationen. Was ist richtig?

Online werden viele Falschinformationen über das Coronavirus verbreitet.

Um sich richtig zu informieren, sollten nur vertrauenswürdige Quellen zu Rate gezogen werden. In diesem Beitrag finden Sie Antworten auf häufige Fragen sowie Empfehlungen, wie Sie sich und Ihre Familie vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen können. Darüber hinaus finden Sie auf den Seiten des Robert Koch Instituts oder des Bundesgesundheitsministeriums verlässliche und wissenschaftlich belegte Antworten auf Ihre Fragen.

Wir empfehlen: Halten Sie sich anhand verlässlicher Quellen auf dem Laufenden und beachten Sie Empfehlungen, Nachrichten und Hinweise Ihrer lokalen und nationalen Behörden. Bei Symptomen fragen Sie direkt bei einer Ärztin, einem Arzt oder dem Gesundheitsamt Ihrer Stadt um Rat (zunächst telefonisch oder über aktuelle Hotlines). 

Ein Mädchen wäscht sich die Hände.

Praktische Hygienetipps helfen sich vor Ansteckung zu schützen. 
© UNICEF/UN0157971/Helin

Wie breitet sich das Coronavirus aus?

Die Coronaviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen – also zum Beispiel durch Husten und Niesen. Aber auch durch das Berühren von verunreinigten Gegenständen kann es übertragen werden. Das COVID-19-Virus kann mehrere Stunden auf Oberflächen überleben; einfaches Desinfizieren kann es aber abtöten.

Was sind die Symptome des Coronavirus?

Zu den Symptomen des Coronavirus können Fieber, Husten und Atemnot gehören. In schwereren Fällen kann eine Infektion zu Lungenentzündung oder Atembeschwerden führen. In seltenen Fällen kann die Krankheit tödlich verlaufen.

Die Symptome ähneln der Grippe- (Influenza) oder einer Erkältung, wobei letztere wesentlich häufiger auftritt als COVID-19. Deswegen sind Tests erforderlich, um eine Erkrankung an COVID-19 nachzuweisen. Die primären Schutzmaßnahmen sind die gleichen wie bei Grippe- oder Erkältungskrankheiten. Dazu gehören:

  • Häufiges Händewaschen
  • Husten oder Niesen in den gebeugten Ellenbogen oder das Taschentuch
  • Entsorgung benutzter Taschentücher in einen geschlossenen Mülleimer.

Außerdem gibt es einen Impfstoff gegen Grippe. Informieren Sie und Ihre Familie sich regelmäßig über Schutzimpfungen und erneuern Sie ggf. den Impfschutz.

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

Mit folgenden Vorsichtsmaßnahmen können Sie und Ihre Familie eine Infektion vermeiden:

  1. Waschen Sie die Hände häufig mit Wasser und Seife oder einem alkoholischen Desinfektionsmittel.
  2. Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit dem gebeugten Ellenbogen oder einem Taschentuch. Entsorgen Sie benutzte Taschentücher in einen geschlossenen Behälter.
  3. Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die Erkältungs- oder grippeähnliche Symptome haben.
  4. Informieren Sie sich frühzeitig bei Ihrem Hausarzt oder unter aktuellen Hotlines, wenn Sie oder Ihr Kind Fieber, Husten oder Atembeschwerden haben. 

Gemeinsam gegen das Coronavirus

In unseren Projektländern klären UNICEF-Helfer Familien über den richtigen Schutz vor dem Coronavirus auf und verteilen Hilfsgüter wie Handseife. Sie können mithelfen, noch mehr Menschen zu erreichen und zu schützen. Vielen Dank!

Euro
Gemeinsam gegen das Coronavirus

Wie wasche ich meine Hände richtig?

  1. Hände unter fließendem Wasser anfeuchten
  2. Ausreichend Seife auf die nassen Hände auftragen
  3. Für 20 bis 30 Sekunden: Alle Flächen und Zwischenräume der Hände schrubben – auch Handrücken, Finger-Zwischenräume und unter den Nägeln
  4. Gründlich mit fließendem Wasser spülen
  5. Hände mit einem sauberen Handtuch oder Einwegtuch trocknen.

Waschen Sie sich häufig die Hände, vor allem vor dem Essen, nach dem Schnäuzen, Husten oder Niesen sowie nach dem Toiletten-Gang.

Wenn Seife und Wasser nicht vorhanden sind, verwenden Sie alkoholisches Hand-Desinfektionsmittel mit mindestens 60% Alkohol. Waschen Sie Ihre Hände immer mit Wasser und Seife, wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind.

>> Weitere hilfreiche Tipps zum richtigen Händewaschen lesen Sie in unserem Beitrag "Einfacher Schutz vor dem Coronavirus: So waschen Sie Ihre Hände richtig" <<

Coronavirus: Händewaschen gegen Ansteckung.

Häufiges und sorgfältiges Händewaschen kann Ansteckung verhindern. 
© UNICEF/UNI287422/Wallace/AFP-Services

Sollte ich eine Atemschutzmaske tragen?

Leiden Sie unter Atembeschwerden, müssen Sie häufig husten oder niesen? Dann wird zur Verwendung einer Atemschutzmaske geraten, um Personen in Ihrem Umfeld zu schützen. Wenn Sie keine Symptome haben, ist es nicht nötig, eine solche zu tragen.

Wenn Atemschutzmasken getragen werden, müssen diese ordnungsgemäß verwendet und entsorgt werden. Nur so sind sie wirksam; und nur so kann die Ansteckungsgefahr verringert werden.

Das Tragen einer Atemschutzmaske allein kann eine Ansteckung nicht verhindern. Es muss kombiniert werden mit regelmäßigem Händewaschen, bedecktem Husten oder Niesen sowie der Vermeidung von engem Kontakt mit Personen mit Erkältungs- und Grippesymptomen (Husten, Niesen, Fieber).

Wie kann COVID-19 behandelt werden?

Es gibt derzeit noch keinen Impfstoff gegen COVID-19. Viele der Symptome können jedoch behandelt werden. Eine frühzeitige medizinische Behandlung kann helfen schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden.

Aktuell gibt es mehrere vielversprechende klinische Studien, die durchgeführt werden, um potenzielle Therapeutika für COVID-19 zu testen.

Welche Folgen hat COVID-19 für Kinder?

Da es sich um ein neuartiges Virus handelt, können wir noch nicht sagen, welche Folgen es für schwangere Frauen, Neugeborene und Kinder hat. Wir wissen, dass sich Menschen jeden Alters mit dem Virus infizieren können. Bis heute wurden jedoch relativ wenig Fälle von COVID-19 bei Kindern gemeldet. Tödlich ist das Virus nur in seltenen Fällen – bisher vor allem bei älteren Menschen mit bereits bestehenden Vorerkrankungen. 

Schwangerschaft: Können schwangere Frauen das Virus an das ungeborene Kind weitergeben?

Zurzeit gibt es noch nicht genügend Erkenntnisse darüber, ob das Coronavirus bereits vor der Geburt Folgen für ungeborene Babys im Mutterleib haben kann. Dies wird zurzeit untersucht. Frauen in der Schwangerschaft sollten weiterhin Vorsichtsmaßnahmen treffen, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten Frauen in der Schwangerschaft frühzeitig ihren Arzt um Rat fragen.

Kann eine Mutter ihr Baby stillen, wenn sie an dem Coronavirus erkrankt ist?

Alle Mütter, die sich in betroffenen Regionen aufhalten und die Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden haben, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben und die Anweisungen der Mediziner befolgen.

Das Stillen bietet viele Vorteile für die Mutter und das Neugeborene. Da über die Muttermilch keine Atemwegsviren übertragen werden, kann eine an COVID-19 erkrankte Mutter unter Anwendung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen weiter stillen.

Wenn Mütter mit den genannten Symptomen stark genug sind um zu stillen, sollten sie Folgendes berücksichtigen, um ihr Neugeborenes vor einer Infektion zu schützen:

  • In der Nähe des Kindes sollten sie eine Atemschutzmaske tragen - auch während des Stillens.
  • Vor und nach dem Kontakt mit dem Kind sollten sie sich die Hände waschen - auch während des Stillens.
  • Kontaminierte Oberflächen sollten gereinigt und desinfiziert werden – so wie es immer geschehen sollte, wenn jemand mit bestätigtem oder vermutetem COVID-19 mit anderen Personen, auch mit Kindern, zusammenlebt. 

Wenn eine Mutter zum Stillen zu krank ist, sollte sie, falls möglich, Milch abpumpen und sie dem Neugeborenen über einen sauberen Becher und/oder Löffel füttern - alles unter Anwendung der gleichen Methoden zur Infektions-Vorbeugung.

Wuhan: Ein Mädchen trinkt aus einer Tasse im Flur eines Krankenhauses.

Wuhan/China 2020: Die 5-jährige Yuanyuan ist als einzige in ihrer Familie nicht an dem Coronavirus erkrankt. 
© UNICEF/UNI304652/Cui

Was soll ich tun, wenn mein Kind COVID-19-Symptome hat?

Fragen Sie bei einer Ärztin oder einem Arzt oder dem Gesundheitsamt Ihrer Stadt um Rat (zunächst telefonisch oder über aktuelle Hotlines) - aber bedenken Sie, dass derzeit Grippezeit ist. Denn die Symptome von COVID-19 – z.B. Husten und Fieber – ähneln der weitaus verbreiteteren Grippe oder Erkältung.

Befolgen Sie weiterhin die Hygienetipps für Hände und Atemwege, wie regelmäßiges Händewaschen, und überprüfen Sie den Impfschutz Ihres Kindes, um es vor anderen Viren und Bakterien, die Krankheiten verursachen, zu schützen.

Wenn Symptome auftreten, sollten Sie - wie auch bei anderen Atemwegs-Erkrankungen - frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Vermeiden Sie es in diesem Fall, öffentliche Einrichtungen (Arbeitsplatz, Schulen, öffentlicher Verkehrsmittel) zu besuchen, um nicht andere, noch nicht infizierte Personen anzustecken.

Was soll ich tun, wenn eines meiner Familienmitglieder Symptome zeigt?

Wenn Sie oder Ihr Kind Fieber, Husten oder Atembeschwerden haben, sollten Sie sich frühzeitig in ärztliche Behandlung begeben. Rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt vorher an und teilen Sie ihr oder ihm mit, ob:

  • Sie zuvor in einem von COVID-19 betroffenen Gebiet waren
  • oder ob Sie in engem Kontakt mit jemandem waren, der zuvor in einem dieser Gebiete war und unter den Symptomen leidet.

Wie können wir in der Familie Quarantäne, Kontaktverbot und Homeoffice meistern?

Generell gilt: Bleiben Sie zuhause! Wenn wir in den nächsten Wochen unsere sozialen Kontakte verringern, können wir die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland begrenzen. Dadurch können  wir nicht nur uns und unsere Familie, sondern auch alte und kranke Menschen vor einer Ansteckung schützen. Ganz klar: Die aktuelle Situation stellt eine Herausforderung für uns alle da. Aber wir sind nicht allein! 

Hilfreiche Informationen und Tipps finden Sie hier:

» Informationen zu finanziellen Unterstützungsangeboten, Kinderbetreuung & Hilfsangeboten (BMFSJ)

» Coronavirus: Wie soll man mit Kindern darüber sprechen?

» Wenn der Unterricht ausfällt: Tipps für Kinder gegen Langeweile zuhause

Ich mache mir Sorgen um Mobbing, Diskriminierung und Stigmatisierung. Wie können wir am besten darüber sprechen, was gerade passiert?

Es ist verständlich, wenn das Coronavirus Ihnen Sorgen bereitet. Aber Angst und Ausgrenzung machen die Situation nicht besser, sondern verschlimmern sie. Es gibt leider Berichte darüber, dass Personen - insbesondere asiatischer Abstammung - verbaler und sogar körperlicher Gewalt ausgesetzt sind.

Epidemien und Pandemien sind belastend für alle Betroffenen. Es ist wichtig, richtig informiert zu sein und sich freundlich und unterstützend gegenüber anderen zu verhalten. Die richtige Sprache ist dabei wichtig! Stereotype oder eine abwertende und diskriminierende Sprache, können Menschen davon abhalten sich zu testen. Das wiederum kann sie davon abhalten notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um sich und ihre Umwelt vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.

Für den Umgang mit dem Thema sollte gelten:

+ Sprechen Sie über das Coronavirus.

- Verbinden Sie keine Orte oder ethnischen Gruppen mit der Krankheit. Viren unterscheiden nicht zwischen Menschen bestimmter Bevölkerungsgruppen, sie gefährden uns alle.

+ Sprechen Sie über „Menschen, die COVID-19 haben“, „Menschen, die wegen COVID-19 behandelt werden“, „Menschen, die sich von COVID-19 erholen“ oder „Menschen, die nach der Ansteckung mit COVID-19 gestorben sind“.

- Bezeichnen Sie erkrankte Menschen nicht als „COVID-19-Fälle“ oder „Opfer“.

+ Sprechen Sie über Menschen, die COVID-19 „bekommen“ oder die sich „angesteckt haben“.

- Sprechen Sie nicht über Menschen, die „COVID-19 übertragen“, „andere infizieren“ oder „das Virus verbreiten“, da dies eine absichtliche Übertragung impliziert und Schuldzuweisungen enthält.

+ Sprechen Sie korrekt über das Risiko von COVID-19. Beziehen Sie sich dabei auf seriöse wissenschaftliche Fakten und aktuelle, offizielle Empfehlungen der Gesundheitsbehörden.

- Wiederholen und teilen Sie keine unbestätigten Gerüchte. Vermeiden Sie Übertreibungen, die darauf abzielen, Angst zu erzeugen.

+ Sprechen Sie positiv und betonen Sie die Bedeutung wirksamer Präventionsmaßnahmen, wie z.B. unsere Hygienetipps. Es gibt einfache Maßnahmen, die wir alle ergreifen können, um uns selbst, unsere Familien und Freunde und die gefährdeten Menschen in unserer Gesellschaft zu schützen. 

Ein UNICEF-Hilfspaket in einer Lagerhalle.

Am 28. Januar 2020 wird Schutzausrüstung am globalen UNICEF-Versorgungszentrum in Kopenhagen verladen. 
© UNICEF/UNI281226/Hildelbrandt

Wie hilft UNICEF?

Zur Bekämpfung des Coronavirus unterstützt UNICEF die Regierungen, in denen Erkrankungen gemeldet wurden. Seit dem 29. Januar hat UNICEF 13 Tonnen Hilfsgüter – darunter Schutzanzüge, Atemschutzmasken, Brillen und Handschuhe für Gesundheitspersonal – in die betroffenen Länder, insbesondere nach Asien, gebracht. Weitere Lieferungen und die Bereitstellung von Hilfsgütern werden vorbereitet.

Aufgrund der Unvorhersehbarkeit und der weiteren Ausbreitung des Coronavirus arbeitet UNICEF mit Regierungen, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Partnern zusammen, um Notfallpläne zu entwickeln. Länder mit schwächeren Gesundheitssystemen und begrenzten Kapazitäten zur Bewältigung größerer Krankheitsausbrüche sollen unterstützt werden.

Am 17. Februar rief UNICEF zur Unterstützung von Programmen und Vorsorgemaßnahmen gegen eine mögliche Verbreitung des Coronavirus in Risikoländern auf. Insgesamt benötigt UNICEF hierfür 42.3 Millionen US-Dollar. Mit den geplanten Mitteln soll die UNICEF-Arbeit zur Eindämmung des Virus unterstützt werden. In diesem Zusammenhang wird zum Beispiel die Risikokommunikation gestärkt, damit Fehlinformationen verhindert werden können. Es ist wichtig, dass Kinder, Schwangere und Familien wissen, wie sie die Verbreitung von COVID-19 verhindern können und wo sie Hilfe bekommen.

Hier lesen Sie mehr darüber, wie UNICEF weltweit gegen die Ausbreitung des Coronavirus hilft.

GEMEINSAM GEGEN DAS CORONAVIRUS

Um das Coronavirus zu stoppen, müssen wir alle zusammenarbeiten. Das gilt nicht nur hier in Deutschland, es gilt weltweit. 

Wir von UNICEF tun in unseren Programmländern alles, um vor allem Kinder und Familien vor einer Ansteckung zu schützen. Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung. Jeder Beitrag hilft.

150 Stück Handseife, um eine Gemeinde / ein Dorf auszustatten
240 Paar Einmalhandschuhe für Mitarbeiter in Gesundheitszentren & Kliniken
für Aufklärungsarbeit zum Schutz vor Ansteckung z. B. über Radio, Plakate, Social Media

Wo finde ich aktuelle Informationen zur Situation in Deutschland?

Das Robert Koch Institut informiert auf seiner Website laufend über aktuelle Entwicklungen und empfohlene Schutzmaßnahmen. Bei Symptomen wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder an aktuelle Hotlines, die über das Coronavirus informieren.


Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.unicef.org/appeals/covid-2019.html

https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-201

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.htm

** Dieser Blogbeitrag wurde für Sie übersetzt und mehrfach aktualisiert.

KOMMENTARE

  • 26. März 2020 08:24 Uhr

    Es sollte jede(r) Scülerin(er) vor den kommenden Abiturklausuren , auf
    den Coronavirus getestet werden.

  • 17. März 2020 15:36 Uhr

    Liebe Familie Kreuzweiher,

    Ganz klar: Die jetzige Situation verlangt viel von uns allen. Wir müssen jetzt alle lernen, so gut wie möglich unseren Alltag zu verändern.
    Zum Händewaschen unterwegs: Sollten Sie die Hände nicht waschen können und auch kein Desinfektionsmittel haben, achten Sie darauf: Waschen Sie Ihre Hände sobald es Ihnen möglich ist. Vermeiden Sie in der Zwischenzeit sich ins Gesicht zu fassen, den nahen Kontakt mit Menschen und versuchen Sie Oberflächen nicht zu berühren.
    Zur Ansteckung innerhalb der Familie: Ganz klar, Sie können die Ansteckungsgefahr innerhalb eines Haushaltes nur schwer ausschließen. Durch das Einhalten von Distanz zu anderen Kindern und deren Familien kann aber ggf. eine weitere Übertragung des Virus von Familie zu Familie vermieden werden. Streng genommen bedeutet das: Kontakt zu anderen vermeiden, wo es eben möglich ist. Wir müssen uns klarmachen: es ist möglich, COVID-19 zu begrenzen. Das zeigen die Fortschritte in China. Die aktuelle Situation fordert von uns allen Geduld, Disziplin, Verständnis und Hilfsbereitschaft. Wenn wir heute im Alltag voneinander Abstand halten, können wir uns morgen umso näher sein.

    Besten Gruß
    Yvonne Laudien

  • 13. März 2020 23:02 Uhr

    Leider gibt es keine desinfektionsmittel mehr. Jedenfalls keine,die diese Viren abtöten. Also ist der Ratschlag zwar gut gemeint aber nicht umsetzbar. Zum Hände waschen hat man oft keine Möglichkeit wenn man unterwegs ist (Einkauf) da gibt's nicht mal Toiletten, händewaschmöglichkeiten Seife etc. In Restaurants ist es kein Problem. Zu hause macht man das sowieso.. auch ohne Corona. Empfehlungen mancher so genannter Experten sind komplett realitätsfremd: wie soll ich im Falle eines Falles mein Kind zu Hause isolieren nur damit ich mich nicht anstecke? Im Keller einsperren? 5 Wochen sind Kitas und Schulen nun geschlossen. Das ist auch gut so. Trotzdem werde ich ab und an einen Spielplatz aufsuchen und auch den Einzelkontakt mit Kindern zulassen. Hier geht's nicht nur um 2 Wochen sondern um 5, das ist mit Kind und sicher auch ohne, eine lange Zeit, und wer weiss was danach ist?! Das Leben muss auch irgendwie ein bisschen weitergehen. Sollen wir uns monatelang isolieren? Das wird nicht funktionieren. Ein paar Wochen sind ok und sicher auch nötig. Allerdings stellt sich die Frage: nach all den Massnahmen gegen die Infektionen zurück, das normale Leben geht weiter, die Infektionen nehmen erneut zu. Müssen wir uns alle paar Wochen/ Monate erneut in Isolation begeben? Wie soll das normale Leben dann aussehen, keine Schule keine Arbeit kein Geld Wirtschaft am Boden.. die Konsequenzen kann sich jeder selbst ausmalen..

  • 13. März 2020 10:41 Uhr

    Wo Fälle aufgetreten sind, sollte man natürlich entsprechend mit Schließungen etc. reagieren. Aber man darf nicht vergessen, dass ein Zeitraum von einmal zwei Wochen sicher viel zu kurz gedacht ist. Und wie lange soll das also dann dauern - vor allem, wenn auch die Betreuung über einen längeren Zeitraum problematisch wird? Man sollte nicht in Hysterie verfallen und alles mit gesundem Menschenverstand angehen.

  • 08. März 2020 18:04 Uhr

    Ich kann nicht nachvollziehen,warum in NRW die Schulen,Kitas und Universitäten nicht schließen. Eltern müssen ihre Kinder besorgt dorthin schicken, da Kinder oft keine Symthome zeigen können sie die Krankheit an ältere oder kranke Familienmitglieder weiterverbreiten. Worauf sollen wir denn warten. Jeder der nur ein bisschen Hausverstand hat und die Nachrichten verfolgt, kann nicht verstehen warum Politiker nicht reagieren. die Kinder werden nicht dümmer, wenn sie mal 2 Wochen daheim lernen und Eltern sind durchaus in der Lage sich zu organisieren. Sie sollten zumindest selbst entscheiden dürfen, was für ihre Kinder jetzt sinnvoll ist.

KOMMENTAR SCHREIBEN

Herzlich Willkommen im UNICEF-Blog! Für ein faires Miteinander beachten Sie bitte die Verhaltensregeln.
Wir verarbeiten Ihre Daten mit Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 f DSGVO, damit Sie einen Kommentar hinterlassen können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
*Pflichtfeld