Bildung für Südafrika: Ein Mädchen macht ihre Hausaufgaben

SÜDAFRIKA: GUTE SCHULEN GEGEN HOFFNUNGSLOSIGKEIT UND GEWALT

SÜDAFRIKAS SCHULEN WERDEN KINDERFREUNDLICH

Hausaufgaben können glücklich machen, wenn Lernen das Tor zu einem guten Leben öffnet. Und eine gute Schule kann ein Zufluchtsort sein, vor allem dann, wenn vor ihren Toren Armut und Gewalt den Alltag der Kinder prägen. Denn bis heute ist Südafrika ein Land extremer sozialer Gegensätze. Gerade Mädchen und benachteiligte Kinder haben häufig kaum Bildungschancen.

Mit Ihrer Unterstützung macht UNICEF gezielt in der Region KwaZulu-Natal Schulen „kinderfreundlich“. Das bedeutet gutes Lernen – aber auch, Werte wie Respekt und Toleranz zu fördern. UNICEF schult Lehrer und Schulleiter und fördert die Gründung von Schulclubs. Dort können sich die Schüler nachmittags treffen, gemeinsam lernen, über Probleme diskutieren oder auch einfach spielen. So verbessert sich das Klima an den Schulen und Gewalt geht zurück. 

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Kinderfreundliche UNICEF-Modellschulen strahlen Hoffnung aus

Jeder kann etwas verändern: Davon ist Schulleiter Zulu von der H. Mantshinga Schule überzeugt. Südafrika ist ein Land extremer sozialer Gegensätze: Nach dem Ende der Apartheid leben viele Südafrikaner noch immer in großer Armut. Rund 189.000 Kinder gehen bisher gar nicht zur Schule, ein Viertel aller Schulkinder bricht die Grundschule ab.

Die H. Mantshinga Schule ist ein Beweis dafür, dass wir trotz widriger Umstände viel erreichen können. Die Schule liegt in Paulpietersburg in KwaZulu-Natal – eine der am meisten benachteiligten Regionen Südafrikas. Armut und Arbeitslosigkeit, aber auch HIV-Infektionen, Alkoholismus und Drogenmissbrauch sind hier besonders verbreitet.

Der Schlüssel für Veränderungen ist die Partnerschaft von Eltern, Schülern, der Gemeinde und der Regierung – unterstützt von UNICEF. Die Schüler der H. Mantshinga Schule sorgen zum Beispiel dafür, dass Gebäude und Schulgelände sauber sind. Sie achten darauf, dass alle Klassenräume und das Tor am Ende des Tages abgeschlossen sind. Die Gemeinde wacht darüber, dass es in den Ferien keine Fälle von Vandalismus und Diebstahl gibt und dass Lehrer und Schüler sich sicher fühlen.

Ein aktiver Mädchenclub kümmert sich um die Probleme von Mitschülerinnen und Mitschülern. In der H. Mantshinga Schule ist jeder stolz auf das Erreichte. Schüler und Lehrer gehen respektvoll miteinander um – und haben gemeinsam Erfolg: Alle Schulabgänger haben ihre Prüfungen bestanden, viele sogar mit Auszeichnung.

Was UNICEF mit Ihren Spenden bewirkt

UNICEF setzt in Südafrika darauf, die Qualität des Unterrichts zu verbessern und Mädchen vor Gewalt im Klassenzimmer zu schützen.

  • Schutz von Mädchen vor Gewalt und Diskriminierung
    UNICEF fördert in Südafrika besonders den Schulbesuch von Mädchen und stattet sie mit Lernmaterial aus. UNICEF unterstützt auch die Gründung von Schulclubs, in denen sich Mädchen oder Jungen nachmittags treffen. So werden Solidarität und Hilfsbereitschaft untereinander gestärkt – ein wichtiger Schritt, um Gewalt gemeinsam entgegenzutreten. Über das in Südafrika populäre Netzwerk Mxit können Schülerinnen über ihr Handy Gewalttaten anzeigen und erfahren, wo sie Hilfe erhalten.
  • Virtuelle Schule „ukuFUNda“
    „Ukufunda“ bedeutet „Wir lernen“ auf Zulu. Über Mxit können Schüler mit ihrem Handy auf Lernmaterialien zugreifen und bei Fragen mit Tutoren Kontakt aufnehmen. Gemeinsam mit dem Bildungsministerium entwickelt UNICEF Übungen und Wissensspiele, die den Unterrichtsstoff vertiefen. 2,5 Millionen Schüler werden so erreicht.
  • Vernetzung von Lehrern
    Auch Lehrer nutzen das Netzwerk MXIT. So haben sie die Möglichkeit, sich über Lehrmethoden untereinander auszutauschen. Auch gute Unterrichtsideen lassen sich so einfach und schnell verbreiten.

Unterstützen Sie weitere Bildungsprojekte

Möchten Sie Projekte wie dieses fördern? Spenden Sie jetzt und stellen Sie sicher, dass jeden Tag mehr Mädchen und Jungen eine gute Grundbildung erhalten.

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