TAG 5: ABSCHIED VON BANGLADESCH

Nach einer knappen Woche in Bangladesch heißt es Abschied nehmen – von den UNICEF-Kollegen, die uns begleitet haben, von den Frauen und Kindern und von UNICEFs vielen Partnern.

Sandra Thier beim Abschied in Bangladesch. © Steven Pan/UNICEF/RTLII

© Steven Pan/UNICEF/RTLII

Am meisten hat mich die Stärke der Kinder und Frauen beeindruckt, die Opfer von Säureattacken wurden. Sie verkriechen sich nicht, sondern sie haben gelernt, ihren Körper anzunehmen, so wie er jetzt ist. Sie haben sich ihr Selbstbewusstsein wieder aufgebaut. Und sie kämpfen für ihre Rechte, für die Rechte der Frauen und Mädchen in Bangladesch. Mir ist auch dadurch bewusst geworden, wie viel die Deutschen jammern – über jede Kleinigkeit wird sich hier beschwert. In Bangladesch jammert keiner. Da wird die Situation akzeptiert, damit umgegangen und vorwärts geschaut. Daran könnten sich viele von uns ein Beispiel nehmen.