Niger: Spielende Schulkinder

NIGER: MÄDCHEN AN DIE SCHULEN!

BRINGEN SIE MIT UNICEF „SCHULEN FÜR AFRIKA“ WEITER VORAN

Dazugehören: Das ist für Mädchen in Niger nicht selbstverständlich. Traditionell bleiben die Mädchen zu Hause, viele werden früh verheiratet. Dabei hat jedes Kind ein Recht auf Bildung. Und: Jedes Mädchen mehr, das zur Schule geht, ist eine Chance für die Entwicklung des Landes. Mit Hilfe Ihrer Spenden hat UNICEF schon viel erreicht: 4.000 Mädchen können in neuen Klassenräumen lernen, die UNICEF gebaut hat. Wir sorgen für Trinkwasser und getrennte Latrinen für Jungen und Mädchen.

Lehrer werden darin geschult, Mädchen gleichberechtigt zu behandeln. Das alles ist wichtig, damit Mädchen sich an der Schule wohlfühlen und regelmäßig zum Unterricht kommen. Seit Beginn des Programms gehen schon 20 Prozent mehr Kinder zur Schule. UNICEF hat auch erreicht, dass es im Bildungsministerium jetzt eine eigene Abteilung für Mädchenbildung gibt. Jetzt heißt es: Dranbleiben!

Mit Ihrer Spende bringt UNICEF Mädchen in die Schule

Hefte, Stifte, Lexikon für ein Mädchen
Schulung für einen Lehrer
Kosten für zwei Latrinen für Jungen und Mädchen mit Handwaschgelegenheit

Bildung für Mädchen zahlt sich für alle aus

In Niger gehen rund eine Million Kinder nicht zur Schule. Jedes zweite Kind wird gar nicht erst eingeschult. Für Mädchen stehen die Chancen auf eine Grundbildung sogar noch schlechter. Sie werden häufig früh verheiratet und müssen tun, was ihr Bräutigam und die Familie von ihnen verlangen.

Auch in Tanalhers Dorf war zunächst niemand begeistert von der Idee, auch Mädchen in die Schule zu schicken. "Viele waren überzeugt, dass aus gebildeten Mädchen aufsässige Frauen werden, die ihrem Ehemann nicht gehorchen", sagt Atti Ali, die Mutter der Elfjährigen.

Doch das Aufklärungs- und Bildungsprogramm, das UNICEF gemeinsam mit den lokalen Behörden und den Dorfbewohnern selbst umsetzt, verändert diese Einstellungen. Tanalher ist eine gute Schülerin und will später selbst Lehrerin werden. Ihre traditionellen Pflichten nimmt sie weiter ernst: Das Wasser für die Familie holt Tanalher jetzt vom Brunnen, wenn ihre Schule Mittagspause hat.

„Ich möchte meiner Gemeinde etwas zurückgeben“

„Ich bin so froh, dass ich meiner Gemeinde etwas zurückgeben kann“, sagt Hadjara. Sie leitet in ihrem Dorf in der Region Zinder eine Vorschulgruppe. Jeden Tag betreut sie die Drei- bis Fünfjährigen und bereitet sie spielerisch auf den anstehenden Schulbesuch vor. Mit Spenden aus der Kampagne „Schulen für Afrika“ bildet UNICEF auch Erzieher für die Vorschule aus – besonders in entlegenen, ländlichen Gebieten. UNICEF stellt auch Unterrichtsmaterialien und Spielzeug bereit.

Hadjara absolvierte ihre Ausbildung mit Bravour und liebt ihren Beruf. „Ich habe den Kindern zum Beispiel beigebracht, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen und die Latrine zu benutzen. Das machen sie jetzt ganz automatisch. Und sie erzählen ihren Eltern davon, so dass die ganze Familie profitiert.“

Was UNICEF in Niger erreicht

Mit Ihrer Hilfe kann UNICEF in Niger vor allem Mädchen die Chance auf eine gute Grundbildung geben und sie vor Gewalt und Diskriminierung schützen.

  • Förderung engagierter Mütter: UNICEF unterstützt in den Dörfern die Gründung von Müttergruppen. In den Kursen lernen die Frauen, wie sie ihre Kinder fördern und sich für den Schulbetrieb engagieren können. Sie lernen auch selbst lesen und schreiben. Viele haben diese Chance zum ersten Mal im Leben. Die Frauen achten auch darauf, dass alle Kinder aus dem Dorf zur Schule gehen – besonders die Mädchen. Wenn benachteiligte Familien sich den Schulbesuch nicht leisten können, gehen die engagierten Mütter auf sie zu und suchen gemeinsam nach einer Lösung.
  • Schulungen für Lehrer: UNICEF hilft mit Ihrer Spende, Lehrer besser auszubilden. Noch immer haben fast ein Viertel der Lehrer in Niger keine angemessene Ausbildung, wenn sie zum ersten Mal ins Klassenzimmer kommen.
  • Stipendien für Mädchen: UNICEF hat ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das Mädchen aus besonders armen Familien unterstützt. Zunächst 500 Mädchen erhalten so die Möglichkeit, eine weiterführende Schule zu besuchen.

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