© UNICEF/UNI949424/AndriantsoaranaWasserknappheit weltweit: Kinder drängen sich um eine Wasserstelle
Gut zu wissen

Weltwassertag 2026: 10 Fakten zur Wasserknappheit

Wasserknappheit, Dürren, Überflutungen – die Welt befindet sich in einer Wasser- und Hygienekrise, die maßgeblich durch den Klimawandel getrieben wird. Kriege verschärfen vielerorts die Not. Kinder weltweit leiden unter den Folgen des Wassermangels. Zum Weltwassertag am 22. März 2026 sollten wir uns darum zehn wichtige Fakten zum Thema Wasser bewusst machen. 

Wasserknappheit weltweit: Ein Junge trinkt Wasser aus einem Becher.

Gesicherter Zugang zu Trinkwasser kann das Leben von Kindern verändern. Im Dorf Brahmangarh in Indien wurde ein klimaresistentes Wassersystem gebaut, das den Familien vor Ort neue Chancen für ihre Gesundheit und ihre Zukunft bietet.

© UNICEF/UNI953100/

Warum gibt es den Weltwassertag?

Jeder Tropfen zählt

Wasser ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft für Kinder.  Unterstützen Sie UNICEF mit Ihrer Spende dabei, sicheres Wasser für jedes Kind bereitzustellen.

Wasser ist ein Menschenrecht und elementarer Bestandteil des Lebens. Und doch haben mehr als zwei Milliarden Menschen auf der Welt nicht ausreichend sauberes Wasser zum Trinken oder um sich zu waschen. Durch den Klimawandel nehmen Wetterextreme zu – mit intensiveren Dürreperioden und Wassermangel auf der einen, Starkregen und Überschwemmungen auf der anderen Seite. Weltweit sind in den letzten 50 Jahren mehr als 400 Millionen Hektar natürlicher Feuchtgebiete verlorengegangen – eine Fläche, die beinahe der EU entspricht.

Für die betroffenen Menschen bedeutet der Klimawandel eine dreifache Bedrohung: Neben der unzureichenden Wasser- und Hygieneversorgung nehmen ihnen die Extremwetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen die Existenzgrundlage.

Insbesondere für Kinder ist der Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene essenziell für Überleben und Entwicklung. "Wasser und Sanitärversorgung für alle" lautet demnach das sechste der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Doch davon sind wir noch weit entfernt. Der Weltwassertag am 22. März jeden Jahres soll uns daran erinnern, dass unzählige Menschen weltweit unter Wasserknappheit, den Folgen des Klimawandels und mangelnder Sanitärversorgung leiden.

10 Fakten über Wasserknappheit und die weltweite Wasserkrise

Für uns in Deutschland ist es selbstverständlich, dass jederzeit frisches Wasser aus dem Hahn kommt. Dieses Glück haben bei weitem nicht alle Menschen: Fast drei Viertel der Weltbevölkerung leben in Ländern mit einer unsicheren oder kritischen Trinkwasserversorgung. Grund genug, sich zehn Fakten über Wasserknappheit vor Augen zu führen.

Fakt 1: Wasserkrise und Wasserknappheit geschehen jetzt!

Die globale Wasserkrise ist kein Zukunfts-Szenario – sie geschieht jetzt, überall auf der Welt. Zwar sind mehr als zwei Drittel der Erde von Wasser bedeckt, davon sind aber weniger als drei Prozent trinkbar. Und dieses Trinkwasser ist sehr ungleich verteilt: Insbesondere in vielen Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien ist die Wasserkrise deutlich spürbar.

  • 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sicherem Wasser.

  • 3,5 Milliarden Menschen auf der Welt fehlt eine grundlegende Sanitärversorgung.

  • Rund vier Milliarden Menschen erleben mindestens einen Monat im Jahr ernsthafte Wasserknappheit.

  • Jedes dritte Kind weltweit – das sind 739 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren – lebt in Regionen mit hoher oder sehr hoher Wasserknappheit.

Wir sehen zwar Fortschritte in der weltweiten Wasserversorgung und Wasserverfügbarkeit – in den letzten zwei Jahrzehnten haben mehr als zwei Milliarden Menschen Zugang zu sicherem Trinkwasser erhalten. Aber für Milliarden von Menschen bedeutet die Wasserknappheit nach wie vor eine tägliche Herausforderung und eine Gefahr für Leben und Zukunft.

Wasserknappheit weltweit: Zwei Jungen holen Wasser an einem Fluss.

Millionen von Menschen können nicht einfach den Wasserhahn aufdrehen, um Trinkwasser zu bekommen. Diese zwei Jungen holen Wasser aus einem Fluss, um den täglichen Bedarf ihrer Familien zu decken.

© UNICEF/UNI890653/Agyemang

Fakt 2: Menschen weltweit brauchen „sicheres“ Wasser.

Nicht immer ist ein Mangel an Wasser das Problem. Aber was nützt es den Menschen, wenn es zwar Wasser in der Nähe gibt, aber der Fluss oder das Wasserloch voller Krankheitserreger steckt? Oder wenn Arsen im Trinkwasser enthalten ist, wie zum Beispiel in Bangladesch.

Das nachhaltige Entwicklungsziel 6.1 der UN lautet daher, dass bis zum Jahr 2030 der „allgemeine und gerechte Zugang zu einwandfreiem und bezahlbarem Trinkwasser für alle“ erreicht werden soll. „Sicheres“ Wasser bedeutet also: Es soll für die Menschen in der Nähe ihres Zuhauses zugänglich, bei Bedarf verfügbar und frei von Verunreinigungen sein.

Drei Viertel aller Menschen weltweit haben sicheres Wasser (Stand: 2025) – aber 2,2 Milliarden eben noch nicht. Das betrifft auch unzählige Kinder. Schon heute lebt jedes dritte Kind weltweit in Regionen mit hoher oder sehr hoher Wasserknappheit.

Fakt 3: Wassermangel und fehlende Hygiene machen Menschen krank.

Für uns ist es selbstverständlich, dass jederzeit sauberes Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Aber gerade in ärmeren Regionen der Erde sind Menschen auf Wasser aus Flüssen, Wasserlöchern oder alten Brunnensystemen angewiesen. Ist dieses Wasser mit Bakterien oder anderen Krankheitserregern belastet, etwa als Folge von Überschwemmungen, werden viele Menschen krank.

Ein anderes Problem ist mangelnde Hygiene. Gründliches Händewaschen mit Seife ist einer der einfachsten Wege, um Krankheiten zu verhindern. Aber für Milliarden von Menschen weltweit ist regelmäßige Händewaschen nicht selbstverständlich:

  • Zwei Milliarden Menschen haben keine Möglichkeit, sich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen.

  • 653 Millionen Menschen haben überhaupt keine Möglichkeit zum Händewaschen.

  • Rund 3,5 Milliarden Menschen verfügen zu Hause nicht über sichere sanitäre Anlagen wie eine Toilette mit Wasserspülung.

Teilweise wissen die Menschen auch nicht, wie wichtig gute Hygiene ist, um gesund zu bleiben. Infektionskrankheiten wie Cholera, Masern, Ebola und Mpox breiten sich daher schneller aus und töten Tausende Menschen.

Hygieniker desinfiziert Mädchenhände im Afya Sake CTC, Nord-Kivu, DR Kongo.

Demokratische Republik Kongo im Januar 2024: Ein junges Mädchen desinfiziert ihre Hände – sie kommt aus einem von UNICEF eingerichteten Cholera-Behandlungszentrum.

© UNICEF/UNI510471/Benekire

Fakt 4: Die weltweite Wasserknappheit bedeutet mehr Nachteile für Mädchen und Frauen.

Jeder Schritt, den ein Mädchen laufen muss, um Wasser zu holen, führt es weg vom Spielen, Lernen und aus einer sicheren Umgebung. Wasserknappheit und fehlende Sanitäranlagen rauben Mädchen ihr Potenzial und bedrohen ihre gesunde Entwicklung.

Cecilia Sharp, UNICEF Director of WASH and CEED

Weltweite Zahlen belegen, dass Mädchen mehr im Haushalt arbeiten müssen als Jungen im gleichen Alter. Dazu gehört in vielen Ländern auch, Wasser zu holen. In sieben von zehn Haushalten ohne Wasseranschluss sind Frauen und Mädchen für das Wasserholen zuständig. Das ist das Ergebnis eines Berichts, der 2023 von UNICEF und WHO vorgelegt wurde.

Das bedeutet auch: Wenn Mädchen weite Wege gehen müssen, um Wasser zu holen, können sie in dieser Zeit nicht lernen, spielen, sich mit Freunden treffen – eben Dinge, die Kinder gerne tun und ihnen helfen, sich gut zu entwickeln.

Noorbala (6) holt mit Großmutter und Esel Wasser in Kan Rozi Khel, Afghanistan.

Afghanistan, 2023: Die 6-jährige Noorbala mit ihrer Großmutter auf dem Weg zu einem Bach. Noorbala läuft jeden Tag zwei Stunden durch die Sommerhitze, um Wasser zu holen.

© UNICEF/UNI399213/Bidel

Fakt 5: Fehlende Toiletten tragen zur weltweiten Wasserkrise bei.

Für uns in Deutschland ist es nur schwer vorstellbar, aber weit mehr als 400 Millionen Menschen auf der Welt haben keine Toilette. Sie verrichten ihre Notdurft am Straßenrand, auf Feldern oder im Gebüsch.

Die Fäkalien in der Umwelt können dazu führen, dass Wasserquellen verunreinigt werden, die die Menschen für ihren täglichen Bedarf nutzen. Auf diese Weise können sich Krankheiten wie Cholera ausbreiten, die insbesondere das Leben der Kinder bedrohen.

Der Kampf gegen die Wasserkrise bedeutet also auch, mehr Menschen weltweit Zugang zu sanitären Anlagen zu ermöglichen. UNICEF unterstützt beispielsweise in ländlichen Dorfgemeinschaften den Bau von Latrinen und den Ausbau von Wassersystemen. Vor Ort schulen wir sogenannte "Wasserkomitees", die die Trinkwasserqualität prüfen und andere Dorfbewohner über einfache Hygienepraktiken oder die Gefahr von Krankheiten aufklären.

Wasserknappheit weltweit: Ein Mädchen und zwei Frauen zeigen einen Feldtest für Trinkwasser.

Die fünfzehnjährige Vandana testet mit einem Feldtest-Set die Wasserqualität in ihrem Heimatdorf Kotri in Rajasthan. Gemeinsam mit anderen Frauen wurde sie speziell geschult, um den Betrieb und die Sicherheit des lokalen Wasserversorgungssystems regelmäßig zu prüfen.

© UNICEF/UNI952942/Misra

Fakt 6: Kinder sind durch Wasserknappheit und mangelnde Hygiene besonders gefährdet.

Der Mangel an sauberem Wasser und fehlende Sanitärversorgung können für Kinder lebensbedrohlich sein. Täglich sterben weltweit mehr als 1.000 Kinder an Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen, die sich durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verbreiten. Verunreinigtes Wasser zählt in vielen Ländern zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren.

Gründliches Händewaschen mit Seife ist einer der einfachsten Wege, um Krankheiten zu verhindern. Aber für Milliarden von Menschen weltweit ist regelmäßige Händewaschen nicht selbstverständlich. Zum Teil, weil sie kein sauberes Wasser oder einen Ort haben, um sich zu waschen. Zum Teil aber auch, weil sie nicht wissen, wie wichtig gute Hygiene wichtig ist, um gesund zu bleiben.

Wasserknappheit weltweit: Ein Mädchen wäscht die Hände an einem Wasserkanister vor einer Latrine.

Neima wäscht ihre Hände nach dem Besuch der gemeindeeigenen Latrine in der Region Amhara in Äthiopien. Die einfache Vorrichtung trägt dazu bei, die grundlegende Hygiene zu verbessern und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.

© UNICEF/UNI956291/Tesfaye

Fakt 7: Wasserknappheit und mangelnde Hygiene gefährden sichere Geburten.

In vielen Regionen der Welt haben Menschen kein Krankenhaus oder auch nur eine grundlegende medizinische Versorgung in ihrer Nähe. Und auch wenn es Gesundheitseinrichtungen gibt, fehlt es dort häufig an einfachen Hygienemöglichkeiten wie Wasser und Seife oder Desinfektionsmitteln für die Hände.

Viele Frauen bringen ihre Kinder daher allein zu Hause zur Welt – mit großen Risiken. Denn Hygiene ist rund um die Geburt lebenswichtig. Wird beispielsweise die Nabelschnur mit einem nicht sterilen Gegenstand durchtrennt, kann das Baby Gefahr laufen, sich mit einer lebensbedrohlichen Krankheit wie Tetanus zu infizieren. Sicheres Wasser und eine Hygieneversorgung können in ärmeren Ländern und in Krisenregionen entscheidend dazu beitragen, die Sterblichkeit von Müttern und Neugeborenen zu senken.

Wasserknappheit weltweit: Eine junge Schwangere beim Ultraschall mit einem Gesundheitshelfer.

Tamir Telak wird im Gesundheitszentrum Shumsheha nahe Lalibella in Äthiopien untersucht. Dank der neu gebauten Einrichtung kann sie ihr Kind sicher zur Welt bringen und bekommt medizinische Hilfe, falls nötig.

© UNICEF/UNI940619/Tesfaye

Fakt 8: Wassermangel gefährdet Schulbildung und Zukunftschancen.

In Ländern, in denen Wasserknappheit herrscht, sind viele Kinder täglich mehrere Stunden zu Fuß unterwegs, um Wasser für ihre Familien zu holen. Das ist Zeit, die ihnen fehlt, um zur Schule zu gehen oder Hausaufgaben zu machen. Aysha aus Äthiopien ist nur ein Beispiel von vielen Kindern mit einem ähnlichen Schicksal:

Auch in Schulen gibt es oft kein sicheres Wasser und keine Möglichkeit, um sich die Hände zu waschen oder um auf die Toilette zu gehen.

  • Fast jede dritte Schule weltweit hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einfachen Sanitäranlagen (Stand: 2023).

  • Mehr als 288 Millionen Kinder haben überhaupt keinen Zugang zu irgendeiner Wasserquelle nahe ihrer Schule.

  • Mädchen bleiben während ihrer Menstruation häufig zu Hause, wenn es in der Schule keine Möglichkeit zur Hygiene gibt.

Kinder brauchen eine saubere und sichere Umgebung zum Lernen – darum ist der Zugang zu Trinkwasser und Sanitäreinrichtungen entscheidend für ihre Bildung und ihre Zukunft.

Fakt 9: Konflikte und Krisen verschlimmern die Wasserknappheit für Kinder weltweit.

Neben Dürren und Überschwemmungen tragen auch bewaffnete Konflikte und Flüchtlingskrisen zur globalen Wasserkrise bei. Ein Beispiel ist der Sudan: Seit im April 2023 Kämpfe zwischen Regierungstruppen und paramilitärischen Milizen ausgebrochen sind, mussten Millionen Menschen vor Gewalt und Zerstörung fliehen – darunter fünf Millionen Kinder. Auf der Flucht oder in den zahlreichen Flüchtlingscamps haben sie keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser. Viele Brunnen und Wasseraufbereitungsanlagen wurden während der Kämpfe zerstört.

Wasserknappheit in der Krise: Eine Gruppe von Kindern in einem Flüchtlingscamp im Tschad trägt Wassereimer.

Februar 2024: Diese Kinder mussten aus ihrer Heimat Sudan in den angrenzenden Tschad fliehen. Im Camp gibt es wenig Wasser – an einem von UNICEF errichteten Bohrloch konnten sie zumindest die Kanister füllen.

© UNICEF/UNI514949/Le Du

Die Wasserknappheit ist nicht nur in Afrika ein Problem: Auch im Krieg in der Ukraine wurde kritische Infrastruktur zerstört, darunter Wassersysteme. Viele Menschen im Land waren von der Wasserversorgung abgeschnitten - mit allen Folgen für Gesundheit und Hygiene.

Fakt 10: Der Klimawandel verstärkt die globale Wasserkrise.

Der Klimawandel wirkt sich besonders stark auf Niederschläge aus:

  • Ausbleibender Regen und Hitze verschärfen die Wasserknappheit und die Konkurrenz um begrenzte Wasserressourcen.

  • Starkregen und Wirbelstürme zerstören Siedlungen und Infrastruktur und schneiden Menschen von der Wasserversorgung ab.

Als Folge dieser Entwicklungen werden immer mehr Menschen gezwungen sein, in andere Gebiete zu ziehen – oft mit Auswirkungen für ihr Einkommen, ihre Gesundheit und ihre Bildung.

Der 2021 von UNICEF erstellte Klima-Risiko-Index für Kinder zeigt, dass schon jetzt eine Milliarde Kinder – fast die Hälfte aller Kinder auf der Welt – durch die Auswirkungen des Klimawandels extrem stark gefährdet sind. Das gilt vor allem für Länder, die mehreren klima- und umweltbedingten Gefahren und Belastungen ausgesetzt sind und in denen die Grundversorgung in Bereichen wie Wasser und Sanitär, Gesundheit oder Bildung unzureichend ist.

Wasserknappheit weltweit: Eine Frau und ihr Baby stehen im Wasser vor ihrem zerstörten Haus.

Wirbelstürme und Starkregen werden durch den Klimawandel häufiger und heftiger. Sie verwüsten ganze Siedlungen – wie hier in Toamasina an der Südostküste von Mosambik, wo Jaqueline mit ihrem Baby vor den Trümmern ihres Hauses steht.

© UNICEF/UNI949432/Andriantsoarana

Wir müssen mehr gegen die Wasserkrise tun

Die 10 Fakten zur Wasserknappheit zeigen: Wir sind noch weit davon entfernt, das sechste UN-Ziel „Wasser und Sanitärversorgung für alle“ zu erreichen. Es gibt noch viel zu tun:

  • Mehr Kinder und ihre Familien benötigen Zugang zu sicherem Wasser, z. B. durch den Bau und die Renovierung von Brunnen und Wassersystemen oder durch Wasserlieferungen als Notfallmaßnahme.

  • Innovative Technologien können helfen, den Wassermangel in betroffenen Ländern zu reduzieren, etwa durch Wasseraufbereitungsanlagen oder solarbetriebene Wasserpumpen.

  • Sanitäre Einrichtungen zum Händewaschen und um auf die Toilette zu gehen, müssen für mehr Menschen verfügbar sein – in ihrem Zuhause und in den Schulen.

  • Menschen müssen über grundlegende Hygieneregeln und mögliche Gefahren im Wasser informiert sein, um sich vor Krankheiten zu schützen.

  • Wir müssen alles daran setzen, den Klimawandel aufzuhalten, um die zerstörerischen Folgen für Menschen und Umwelt zu begrenzen.

UNICEF arbeitet bereits auf höchster politischer Ebene, um diese Ziele zu erreichen. Wir fordern Regierungen dazu auf, ihre Verpflichtungen für eine bessere Wasser- und Hygieneversorgung einzuhalten und daran zu arbeiten, die Auswirkungen des Klimawandels für die Weltbevölkerung einzudämmen. Denn Kinder haben das Recht, in einer gesunden und intakten Umwelt aufzuwachsen.

Außerdem sollte die Zusammenarbeit von Regierungen und nationalen Statistikämtern im Sinne einer Wasserstrategie gestärkt werden, um die Erhebung, Analyse und Verbreitung von Daten zu verbessern.

Helfen Sie mit, die Wasserknappheit zu beenden

Sauberes Wasser ist essentiell für die Gesundheit und Entwicklung von Kindern. UNICEF setzt sich dafür ein, dass kein Kind Durst leiden muss oder sich mit wasserbedingten Krankheiten infiziert. Helfen Sie mit, um Kindern eine bessere Zukunft zu schenken!

Spenden Sie gegen die Wasserkrise

Wasser ist ein Menschenrecht. Helfen Sie UNICEF, dieses Recht für alle Kinder zu verwirklichen!

Unsere UNICEF-Kolleg*innen überall auf der Welt werden auch weiterhin daran arbeiten, die Wasserversorgung für die am meisten benachteiligten Familien und Kinder sicherzustellen.

UNICEF unterstützt in über 100 Ländern mit langfristigen Programmen die Wasser- und Sanitärversorgung. 35 Millionen Menschen jährlich erhalten auf diese Weise gesicherten Zugang zu Trinkwasser.

Autor*in UNICEF Redaktion

Diesen Artikel hat das Team der UNICEF-Redaktion für Sie recherchiert und verfasst.