Rettung in höchster Not: Pierre ist lebensbedrohlich mangelernährt

ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK: HUNGER UND GEWALT BEDROHEN DIE KINDER

Zehntausende Kinder in Lebensgefahr

Er ist völlig ausgemergelt und erschöpft, als er in höchster Not ins Krankenhaus kommt: Der dreijährige Pierre (Foto oben) ist lebensbedrohlich mangelernährt. Wie ihm geht es Zehntausenden anderen Kindern in der Zentralafrikanischen Republik. Sie alle haben nicht genug zu essen. Ihr Leben steht auf der Kippe. Sie brauchen jetzt unsere Hilfe!

Kinder auf der Flucht

1,5 Millionen Kinder im Land brauchen mittlerweile dringend humanitäre Hilfe. Seit 2013 herrscht in der Zentralafrikanischen Republik ein blutiger Bürgerkrieg zwischen verschiedenen Rebellengruppen. Die Situation für Kinder wird immer dramatischer: Kämpfe, Überfälle und Entführungen sind an der Tagesordnung. Immer wieder verletzen und töten die Rebellen auch Kinder und Frauen. Auch Schulen und Gesundheitseinrichtungen werden angegriffen.

Ein mangelernährtes Kind in einem Kinder-Krankenhaus in Bangui.

© UNICEF/UN0239465/Gilbertson VII Photo

Noch dazu werden Tausende Kinder in der Zentralafrikanischen Republik als Kindersoldaten missbraucht. Um einen sicheren Ort zu finden, haben mehr als eine Million Menschen ihr Zuhause verlassen. Jedes vierte Kind ist auf der Flucht. Die meisten von ihnen sind Flüchtlinge im eigenen Land, aber Hunderttausende sind auch in Nachbarländer geflohen.

Ernährungskrise spitzt sich zu 

Die Hungerkrise in der Zentralafrikanischen Republik verschärft sich immer mehr. In den besonders betroffenen Regionen des Landes droht eine Hungersnot. Zehntausende Kinder sind schwerst mangelernährt. Die Mädchen und Jungen im Land brauchen dringend unsere Hilfe, um nicht an Hunger zu sterben.

Tausende Familien können ihre Felder nicht mehr bewirtschaften, weil sie ihr Zuhause verlassen mussten. Sie haben ihre komplette Lebensgrundlage verloren. Jetzt haben sie nicht genug Geld, um ausreichend Lebensmittel zu kaufen.

200 Dosen Impfstoff gegen Polio
1 Hygiene-Paket u.a. mit Wasserreinigungstabletten
180 Päckchen Spezialmilch für mangelernährte Kinder

Gewalt gegen Kinder und Frauen

Es ist schwer vorstellbar, wie Kinder in der Zentralafrikanischen Republik überhaupt leben können. Seit dem Beginn des Bürgerkriegs versinkt das Land zunehmend in Gewalt. Bewaffnete Gruppen kontrollieren große Teile des Landes. Sie kämpfen brutal gegeneinander und überfallen auch Zivilisten. Oft werden Frauen und Kinder angegriffen und getötet. Die Situation für die Kinder im Land ist katastrophal.

Esther ist akut mangelernährt und liegt im Krankenhaus.

© UNICEF/UN0239473/Gilbertson VII Photo

Trinkwasser und Gesundheitsversorgung fehlen

Die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik haben nicht genug Trinkwasser und Nahrung. Viele Kinder sind lebensbedrohlich unterernährt (mangelernährt). In weiten Teilen des Landes gibt es noch nicht einmal eine minimale Gesundheitsversorgung. Ein großer Teil der Mädchen und Jungen ist traumatisiert von der brutalen Gewalt, die sie umgibt. Nur wenige von ihnen lernen Lesen und Schreiben.

Hohe Kindersterblichkeit – niedrige Lebenserwartung

Die Menschen der Zentralafrikanischen Republik leben in größter Armut und haben eine extrem niedrige Lebenserwartung. Viele Mädchen und Jungen überleben die ersten Monate nicht. Die Kinder sind durch Krankheiten wie Malaria und HIV sehr gefährdet.

UNICEF IN DER ZENTRALAFRIKANISCHEN REPUBLIK

Immer wieder werden in der Zentralafrikanischen Republik auch Hilfsorganisationen angegriffen. Trotz der extrem schwierigen Bedingungen arbeitet UNICEF unerschütterlich weiter. Wir setzen alles daran, das Leben der Kinder zu verbessern.

Das haben wir schon für die Kinder erreicht – einige Beispiele: 

Spezialnahrung gegen Mangelernährung: UNICEF versorgt unterernährte Kinder mit einer speziellen proteinhaltigen Nahrung. Damit kommen die Mädchen und Jungen schnell wieder zu Kräften.

Impfungen und medizinische Hilfe: UNICEF impft die Kinder und leistet medizinische Hilfe, beispielsweise bei Krankheiten wie Malaria und Polio.

Hilfsgüter: UNICEF stellte für Zehntausende Haushalte Hilfsgüter wie Moskitonetze, Decken, Kochutensilien und Hygienesets bereit. Dazu liefert UNICEF auch sauberes Trinkwasser und kümmert sich um einfache sanitäre Anlagen in den Flüchtlingscamps.

Spielzonen für Kinder: In den Camps baut UNICEF kinderfreundliche Zonen auf. Dort können die Kinder spielen, aber auch in Ruhe für die Schule lernen.

Kinderschutz: Mehrere Tausend Kindersoldaten wurden mit der Unterstützung von UNICEF aus bewaffneten Gruppen befreit. UNICEF hilft ihnen, wieder zurückzufinden in ein normales Leben. Sie können endlich wieder eine Schule besuchen und mit UNICEF-Mitarbeitern über ihre schlimmen Erlebnisse sprechen.

Bildung: Allein im Jahr 2017 hat UNICEF für über 50.000 Kinder improvisierte Schulräume eingerichtet. UNICEF stellt auch das Lernmaterial zur Verfügung, damit die Kinder Lesen und Schreiben lernen.

Helfen Sie gegen den Hunger!

Bitte spenden Sie jetzt, damit wir weiterhin für die Kinder der Zentralafrikanischen Republik da sein können. Mit Ihrer Spende haben die Kinder eine Chance auf ein gesundes und sicheres Leben!

Der akut mangelernährte Pierre wird gewogen.
Pierre wiegt jetzt deutlich mehr als noch vor wenigen Wochen.

Dasselbe Kind – aber so ein wunderbarer Unterschied!
Links der lebensgefährlich mangelernährte Pierre, als er im Krankenhaus aufgenommen wurde. Er wog zu dem Zeitpunkt nur noch neun Kilo und war zu schwach, um selbst zu essen. Rechts, nur einen Monat später, der strahlende Pierre bei einem Kontroll-Termin. Sein breites Lächeln zeigt deutlich, dass es ihm jetzt viel besser geht und er wieder Kraft hat.

© UNICEF/Le Du

Möchten Sie mit Ihrer Spende dafür sorgen, dass noch mehr Kinder wie Pierre vor dem Verhungern gerettet werden?

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