Bildung für Mädchen

BANGLADESCH: KINDERARBEITERIN SHARMINA BERICHTET

BILDUNG ALS PERSPEKTIVE FÜR MÄDCHEN IN BANGLADESCH

„Einmal wollten Männer mich kaufen!“, erinnert sich die dreizehnjährige Sharmina zurück. Fünf Jahre lang schlug sich das Mädchen alleine auf den Straßen von Dhaka, Bangladesch, durch - ständig auf der Hut vor Gewalt und Missbrauch. Ihr Essen suchte sie sich oftmals aus dem Müll zusammen.

Mädchen Straßenkinder

Sharmina (links) zeigt den Verschlag, in dem sie früher gelebt hat.
© Silke Fock-Kutsch

Sharmina hatte es nie leicht. Sie lief von zu Hause weg, weil ihr drogensüchtiger Vater sie täglich verprügelte. Ihre Mutter hat sie nie kennen gelernt. „Ich habe gestohlen, im Hafen schwere Lasten getragen, gebettelt, auf der Straße geschlafen“, beschreibt sie ihr Überleben.

Ein Stück Geborgenheit im Kinderzentrum

Heute kann Sharmina wieder Kind sein, statt täglich ums Überleben zu kämpfen. In einem Kinderzentrum in Dhaka hat sie endlich einen sicheren Schlafplatz gefunden. Sie geht nun sogar in die zweite Klasse – und ist dort eine der besten Schülerinnen. UNICEF fördert Anlaufstellen und provisorische Schulen in vielen großen Städten Bangladeschs.

„Ich habe das Gefühl, alles ist möglich. Hier kann ich lernen, spielen, tanzen und singen“, sagt Sharmina.
Das entwurzelte Straßenmädchen fand eine soziale Großfamilie mit neun Erzieherinnen und rund 60 anderen Mädchen. Wenn sie groß ist, möchte sie Lehrerin werden.

Helfen Sie mit, Mädchen stark zu machen!

Ihre Spende hilft Mädchen wie Sharmina zu lernen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Möchten auch Sie Mädchen stark machen? Dann helfen Sie jetzt mit einer Spende – vielen Dank!

2.000 Bleistifte
Schulhefte für 300 Mädchen
monatliche Kosten für zwei einfache Lernzentren mit rund 50 Kindern

UNICEF-PROJEKTE IN BANGLADESCH