
Gaza: Kinder leiden unter den katastrophalen Folgen des Krieges
Hilfe für die Kinder in Gaza
UNICEF hilft vor Ort. Unterstützen Sie die Kinder in Gaza mit Ihrer Spende. Danke!
Aktuelle Situation in Gaza: Regen und Überschwemmungen verschärfen Not der Kinder
Die Waffenruhe in Gaza hat neue Hoffnung für die Kinder und ihre Familien gebracht. Doch nach zwei Jahren Krieg ist die humanitäre Lage katastrophal: Die Grundversorgung ist weitestgehend zusammengebrochen, es mangelt an Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung. Tausende Familien haben alles verloren.
In den letzten Tagen haben heftige Regenfälle zu Überschwemmungen geführt. Provisorische Zeltlager stehen unter Wasser. Für Kinder, die bereits ein geschwächtes Immunsystem haben und mangelernährt sind, können diese Bedingungen lebensgefährlich werden. "In der Nacht, als der Wind stark wurde und es anfing zu regnen, stürzte das Zelt über mir und meinen Kindern zusammen. Wasser strömte herein. Meine Tochter Sidra hat nur zwei Kleidungsstücke, beide sind durchnässt", erzählt Maysaa, die Sie oben auf dem Bild sehen.
Die UNICEF-Teams haben die Hilfe seit Beginn der Waffenruhe verstärkt und erreichen die Kinder mit Spezialnahrung, Wasser und warmer Kleidung. Die Kinder sind nach Monaten der Gewalt traumatisiert und am Ende ihrer Kräfte. Bitte unterstützen Sie unsere Hilfe in Gaza, damit die Kinder ausreichend versorgt werden können.

Bild 1 von 7 | Alle Kinder in Gaza brauchen Hilfe. Wir müssen sie nun in ausreichendem Maß mit Hilfe versorgen.
© UNICEF/UNI849945/Nateel
Bild 2 von 7 | 80 Prozent des Gazastreifens sind bei den Angriffen zerstört worden. Durch den Krieg mussten die meisten Menschen in Gaza ihre Heimat verlassen und fliehen.
© UNICEF/UNI849947/Nateel
Bild 3 von 7 | Seit Beginn der Waffenruhe kehren die Menschen nun zu Tausenden in den Norden Gazas zurück. Viele Familien stehen vor dem Nichts: Ihre Häuser sind zerstört, ihr Hab und Gut ist unter den Trümmern begraben.
© UNICEF/UNI876931/Nateel
Bild 4 von 7 | Lange Zeit wurden nur wenig Hilfsgüter in den Gazastreifen gelassen. Viele Kinder hungern. So wie Mazen, dieser achtjährige Junge, der stark an Gewicht verloren hat. Von UNICEF bekam er Anfang Juni nahrhafte Erdnusspaste, um zu überleben.
© UNICEF/UNI810009/Nateel
Bild 5 von 7 | Hunderttausende Kinder im Gazastreifen leiden unter den Folgen des Hungers. Wir als Hilfsorganisation sorgen derzeit verstärkt für lebensrettende Spezialnahrung, wie therapeutische Milch.
© UNICEF/UNI851450/El Baba
Bild 6 von 7 | Mehr als 60.000 Kinder wurden während des Kriegs verletzt oder getötet. Der acht Monate alte Fares (siehe Foto) ist eins von ihnen: Eine Bombe traf eine Flüchtlingsunterkunft und verletzte ihn schwer.
© UNICEF/UNI799061/El Baba
Bild 7 von 7 | Der dreijährige Hasan liegt im Nasser-Krankenhaus im Süden des Gazastreifens. Nur noch wenige Krankenhäuser sind in Betrieb. Hasan ist geschwächt und zu dünn für sein Alter. Das Atmen fällt ihm schwer, deshalb bekommt er zur Unterstützung über einen kleinen Schlauch in die Nase lebenswichtigen Sauerstoff.
© UNICEF/UNI812781/Eleyan
So unterstützen Sie mit einer Spende Kinder im Gazastreifen
- 84 €Jetzt 84 € spenden.z. B. für 30.000 Wasserreinigungstabletten für je 5 Liter sauberes Wasser
- 176 €Jetzt 176 € spenden.z. B. für 600 Päckchen Erdnusspaste, um mangelernährte Kinder zu versorgen
- 260 €Jetzt 260 € spenden.z. B. für 2.000 Impfstoffe gegen Polio
So helfen wir den Kindern in Gaza
Die Not der Kinder in Gaza ist nach zwei Jahren Gewalt, Flucht und Hunger gewaltig. Trotz großer Herausforderungen haben wir in den letzten Monaten unermüdlich Hilfe für die Kinder geleistet. Seit der Waffenruhe haben wir diese Hilfe verstärkt, um noch mehr Kinder zu erreichen.
Unsere Priorität ist es, die Ausweitung von Hunger und Mangelernährung zu verhindern und mangelernährte Kinder mit der benötigten Spezialnahrung zu erreichen. Vor dem anstehenden Winter statten wir Kinder mit warmer Kleidung und Decken aus.
Darüber hinaus beinhalten unsere Hilfslieferungen Wassertanks, Medikamente, Hygieneartikel und Zelte. Auch bereiten wir Hilfe für Tausende verletzte Kinder vor, darunter Rollstühle und Krücken, die bisher nicht geliefert werden durften.
Ernährung: Lebensrettende Spezialnahrung für Kinder ist Teil unserer humanitären Hilfe im Gazastreifen. Wir untersuchen Kinder auf Mangelernährung und sorgen für ihre Behandlung.
Gesundheit: UNICEF sorgt in Gaza zum Beispiel für Gesundheitspakete, Medikamente, Impfstoffe, Babyartikel und medizinisches Verbrauchsmaterial.
Wasser und Hygiene: Sauberes Wasser ist überlebenswichtig. Wir bringen so viel Trinkwasser wie möglich in Flaschen und auch in Tanklastern zu den Kindern.
Impfkampagnen: Wir impfen unter schwierigsten Bedingungen Kinder, um sie vor lebensgefährlichen Infektionskrankheiten zu schützen – zum Beispiel vor Polio (Kinderlähmung).
Kinderschutz: Kinder und Jugendliche können in Notunterkünften an UNICEF-Spielangeboten teilnehmen oder mit UNICEF-Mitarbeitenden über ihre Erlebnisse sprechen.
Spielmaterialien: Kinder in Notunterkünften erreicht UNICEF mit Angeboten, um ihnen so ein wenig Ablenkung und ein Stück Normalität inmitten der Gewalt zu geben.
Der Zugang für humanitäre Hilfe in den Gazastreifen war lange Zeit stark eingeschränkt. Um die Kinder und ihre Familien mit ausreichender Hilfe zu erreichen, müssen nun alle Grenzübergänge in den Gazastreifen für humanitäre Hilfslieferungen geöffnet werden.
Die Herausforderungen für unsere Teams vor Ort bleiben groß. Unsere Kolleginnen und Kollegen tun jeden Tag alles, um lebenswichtige Hilfe zu den Kindern zu bringen. Sehen Sie im Video, wie wir den Kindern im Gazastreifen ganz konkret helfen:
Hintergrundinfos: Häufige Fragen und Antworten zum Krieg in Gaza
Trotz großer Herausforderungen waren wir in den vergangenen Monaten kontinuierlich im Gazastreifen im Einsatz. Wir erreichen die Kinder und ihre Familien mit lebensrettender Hilfe, zum Beispiel mit Trinkwasser, Hygieneartikeln und Spezialnahrung für mangelernährte Kinder.
Unsere Arbeit geht über die reine Verteilung von Hilfsgütern hinaus: So können wir mit Unterstützung unserer Spender*innen mangelernährte Kinder behandeln und psychosoziale Hilfe für Kinder leisten. Unsere Teams reparieren auch Wasserleitungen und -pumpen, damit Familien sauberes Wasser haben. In provisorischen Lernzentren ermöglichen wir Kindern, zu lernen.
Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist verheerend. Die Kinder sind nach den vielen Monaten des Krieges am Ende ihrer Kräfte. Derzeit brauchen die Kinder besonders dringend Hilfsgüter wie sauberes Wasser, therapeutische Zusatznahrung gegen den Hunger und Medikamente.
Krankheiten breiten sich in den Notunterkünften rasend schnell aus. Kranke und verletzte Kinder können medizinisch nicht mehr behandelt werden, denn es gibt fast keine funktionierenden Krankenhäuser mehr, und die medizinische Versorgung ist weitgehend zusammengebrochen.
Schon seit vielen Jahren setzt sich UNICEF in Gaza für eine bessere Grundversorgung der Kinder ein, insbesondere in den Bereichen Ernährung, Wasser und sanitärer Versorgung, Bildung sowie Kinderschutz.
Obwohl unser Einsatz in Gaza sehr schwierig ist, sind unsere UNICEF-Kolleg*innen vor Ort und leisten lebensrettende Hilfe für die Kinder. Wir liefern beispielsweise sauberes Trinkwasser, untersuchen und behandeln mangelernährte Kinder und unterstützen sie mit psychosozialer Hilfe. Darüber hinaus unterstützen wir Familien mit Bargeldhilfen und führen Kinder wieder mit ihren Familien zusammen, wenn sie bei Angriffen oder auf der Flucht getrennt worden waren.
Mehr Informationen zur UNICEF-Hilfe im Blogartikel "So hilft UNICEF den Kindern in Gaza"
Wir tun täglich alles, um die Kinder in Gaza mit lebensrettender Hilfe zu erreichen. Die monatelang stark eingeschränkten Hilfslieferungen haben die katastrophale humanitäre Lage verschärft. Trotz größtenteils zerstörter Infrastruktur und schwieriger Umstände gelang es uns kontinuierlich, Kinder und ihre Familien mit Hilfsgütern zu erreichen. Dazu haben wir Lastwagen mit Hilfsgütern nach Gaza gebracht, darunter Babynahrung, Milch und hochkalorische Engergiekekse. Seit dem Beginn der Waffenruhe im Oktober konnten wir unsere Hilfe ausweiten. Unsere Nothilfe geht über die reine Verteilung von Hilfsgütern hinaus, indem wir zum Beispiel die Wasserversorgung aufrechterhalten oder Kinder mit psychosozialer Unterstützung erreichen.
Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen haben wir jahrzehntelange Erfahrung in der humanitären Arbeit im Gazastreifen. Wir wissen, wie Hilfslieferungen effizient kontrolliert, abgefertigt, ausgeladen und geliefert werden können.
UNICEF verurteilt die furchtbaren Angriffe auf Israel und die Folgen für Kinder und Familien seit dem 7. Oktober 2023 und ist sehr besorgt über die Auswirkungen der Gewalt auf Kinder. Endlich sind die noch lebenden Geiseln zurück bei ihren Familien. Doch der Schmerz des 7. Oktober hält an, für die Familien der Kinder, die ihr Leben verloren haben, für die Kinder und für alle Geiseln, die aus ihren Familien gerissen wurden, und für diejenigen, die mit dem Trauma ihrer Erfahrungen leben müssen. Jedes Kind muss vor Gewalt geschützt sein.
In Israel ist UNICEF seit 2009 als eines von weltweit 32 UNICEF-Nationalkomitees aktiv. Das israelische Nationalkomitee wirbt um Unterstützung für die UNICEF-Arbeit weltweit und setzt sich für die Förderung und Sensibilisierung für Kinderrechte ein.
Mit Programmarbeit ist UNICEF in Israel aktuell nicht aktiv. Länder mit höherem Einkommen – wie Israel – sind in der Regel selbst in der Lage, die Kinder im Land angemessen zu versorgen. Aus diesem Grund gibt es keinen UNICEF-Spendenaufruf für die Kinder, die in Israel leben. UNICEF ist allerdings mit den zuständigen Stellen in Israel laufend im Gespräch.
Warum UNICEF?
Sie fragen sich, warum Sie für UNICEF spenden sollten? Ganz einfach:
Ihre Spende verändert Kinderleben. Unsere Teams helfen den Kindern vor Ort. Und Sie von zuhause aus.
- Sie spenden – und wir impfen Aichata in Mali als Baby gegen Malaria, damit sie besser vor der tödlichen Krankheit geschützt ist.
- Sie spenden – und wir geben dem 18-monatigen Nasratullah in Afghanistan therapeutische Nahrung, damit er wieder Energie hat zum Spielen.
- Sie spenden – und wir bohren in Tansania ein Wasserloch im Dorf von Tausi, damit die Elfjährige nicht mehr stundenlang unterwegs ist zum Wasserholen und wieder zur Schule gehen kann.
UNICEF wurde 1946 als Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gegründet. Seitdem setzen wir uns in über 190 Ländern für die Kinderrechte und für Kinder in Not ein. Jedes Kind ist uns gleich wichtig – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Besonders kümmern wir uns um die ärmsten und am meisten benachteiligten Kinder: Kinder in Krisenregionen, entlegenen Dörfern oder auf der Flucht.
Wir arbeiten mit Regierungen und lokalen Organisationen zusammen, um gemeinsam das Beste für die Kinder zu erreichen und ihnen direkt während einer Krise, aber auch langfristig zu helfen. Unsere Partner vertrauen uns, weil wir seit Jahrzehnten weltweit als Hilfsorganisation für Kinder anerkannt sind.
Wir sind Profis in Sachen Logistik und geübt darin, Kindern bei Krisen und Katastrophen schnell zu helfen. Das ist wichtig, denn für Kinder in Not zählt jede Minute. Innerhalb von 72 Stunden bringen wir unsere Hilfsgüter in jeden Winkel der Erde.
Wie wir das machen? Wir haben ein riesiges Warenlager in Kopenhagen – das größte humanitäre Lager weltweit. Hier verpacken wir unsere Hilfsgüter und verschicken sie dorthin, wo Kinder sie bereits dringend erwarten. Dazu kommen fünf weitere große UNICEF-Warenlager sowie hunderte kleinere Regionallager auf den verschiedenen Kontinenten. Weit über Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Beschaffung und Lieferung von UNICEF-Hilfsgütern, um Kinder und Familien für eine gesündere, sicherere und hoffnungsvollere Zukunft zu rüsten: Von Spezialnahrung und Impfstoffen bis hin zu Erste-Hilfe-Sets und Schulrucksäcken – die UNICEF-Logistik-Experten sorgen dafür, dass die wertvolle Fracht heil am richtigen Ort ankommt, egal ob per Flugzeug, Lastwagen, Schiff oder manchmal auch per Motorrad oder Lastesel.
In unserem jährlichen Geschäftsbericht erfahren Sie, wie viel Geld UNICEF Deutschland eingenommen hat, in welche Länder wir die Spendengelder überwiesen haben und wie sie den Kindern vor Ort in dem Jahr konkret geholfen haben. Sie können sich im Geschäftsbericht auch darüber informieren, wie hoch die interne Kostenquote bei UNICEF Deutschland ist und wie viel wir zum Beispiel für Personal und Spendenwerbung ausgeben.
Das DZI-Spendensiegel bestätigt seit Jahren unsere verantwortungsvolle Verwaltung der Spendengelder. UNICEF Deutschland lässt sich regelmäßig prüfen, um höchste Transparenz und Seriosität zu gewährleisten. Mit dem DZI-Spendensiegel gehören wir seit vielen Jahren zu den besonders vertrauenswürdigen Spendenorganisationen.
Allein kann man wenig bewirken, gemeinsam aber viel. Mit Ihrer Spende werden Sie Teil einer großen UNICEF-Gemeinschaft. 2024 unterstützten über 300.000 Menschen in Deutschland unsere Programme mit einer Dauerspende – zum Beispiel für Ernährung, Gesundheit, Bildung und Kinderschutz.
Dazu kommen Hunderttausende Einzelspenderinnen und -spender, Tausende Ehrenamtliche, zahlreiche Unternehmen sowie viele Prominente, die sich für UNICEF engagieren. Gemeinsam können wir die Welt für Kinder verändern.

UNICEF: Seit Jahrzehnten sind wir für Kinder im Einsatz, weltweit und in über 190 Ländern.
© UNICEF/UNI610093/Dejongh- UNICEF-Dauerspende: Kindern regelmäßig helfenMit Ihren regelmäßigen Spenden können wir langfristige Hilfsprojekte planen und sofort auf Krisen reagieren. Ihre Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe dringend gebraucht wird.
- Unterstützen Sie UNICEF – auch ohne GeldspendeSie können uns auch ohne Geldspende unterstützen: zum Beispiel mit einem Ehrenamt oder Newsletter-Abo, indem Sie an Umfragen teilnehmen oder Inhalte in sozialen Medien teilen.