© UNICEF/UNI501864/ alBabaKinder in Gaza: Ein Kind steht neben einem Zelt der Hilfsorganisation UNICEF
Kinder weltweit

So hilft UNICEF den Kindern in Gaza

Über 100 Tage nach dem Angriff auf Israel und dem Beginn der Bombardierungen ist die humanitäre Lage der Kinder in Gaza katastrophal. Es fehlt am Nötigsten: Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente für verletzte Kinder. UNICEF ist weiter vor Ort. Doch welche Hilfe ist aktuell überhaupt möglich? Welche Herausforderungen gibt es? Und kommt die Hilfe bei den Kindern an?


von Laura Sandgathe

Für die Kinder in Gaza ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Vom Himmel fallen Bomben, Feuer, Zerstörung. In dem Wasser, das sie trinken, lauern lebensgefährliche Krankheiten. Lebensmittel gibt es nahezu keine mehr, jeder vierte Haushalt in Gaza leidet Hunger. 335.000 Kinder sind von so schwerer Mangelernährung bedroht, dass diese für sie akute Lebensgefahr bedeutet.

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Wie ist es, jetzt in Gaza ein Kind zu sein?

Die Kinder können nichts für den Krieg. Sie brauchen und haben ein Recht auf humanitäre Hilfe. Wir von UNICEF sind weiter im Gazastreifen vor Ort und tun alles, um die Kinder mit lebenswichtiger Hilfe zu erreichen.

Viele Menschen fragen uns: Welche Hilfe ist aktuell im Gazastreifen überhaupt möglich? Und kommt sie bei den Kindern an? Hier geben wir einen Überblick, welche Unterstützung UNICEF derzeit leisten kann und vor welchen Herausforderungen wir stehen.

UNICEF-Hilfe für Kinder in Gaza: Aktuelle Lage

UNCEF versorgt Kinder in Gaza mit Trinkwasser

Kinder in Gaza: Wasserkanister stehen aufgereiht vor einer Ausgabe für Trinkwasser

Wasserkanister stehen aufgereiht vor einer Ausgabe für Trinkwasser.

© UNICEF/UNI501963/ alBaba

Die Wasserkanister stehen in einer langen Schlange ordentlich aufgereiht. Die Menschen in der Notunterkunft haben sie abgestellt, während sie auf eine Trinkwasser-Lieferung warten.

Aktuell gibt es kaum sauberes Wasser im Gazastreifen. Normalerweise wird es aus den Nachbarländern eingeführt und dann verkauft. Zudem gibt es Anlagen, die das Salzwasser aus dem Mittelmeer zu Trinkwasser aufbereiten. Doch derzeit kommen kaum Handelswaren – also Güter, die auf dem freien Markt verkauft werden – in den Gazastreifen. Dies betrifft auch lebenswichtige Güter wie Trinkwasser. Die Entsalzungsanlagen sind teils zerstört oder können nicht mehr betrieben werden, unter anderem weil viele Mitarbeitende vor den Bomben fliehen mussten.

Die Kinder und Familien sind deshalb darauf angewiesen, dass Trinkwasser als humanitäres Hilfsgut in den Gazastreifen gebracht wird. Wir von UNICEF liefern Wasserflaschen und unterstützen den Transport von Wasser per Lkw in die Notunterkünfte. Zudem liefert UNICEF Treibstoff für Brunnenpumpen und die verbliebenen Entsalzungsanlagen, um die Wasserversorgung zu stützen. Wir liefern auch Ersatzteile, um beschädigte Anlagen und Leitungen zu reparieren. Doch diese wichtigen Reparaturen können nur durchgeführt werden, wenn es keine Angriffe gibt.

Kinder in Gaza: Ein Mädchen trägt Kanister unterm Arm, die sie mit Trinkwasser füllen möchte

Taline (11) holt Trinkwasser für ihre Familie. Dafür stellt sie sich jeden Tag für mindestens drei Stunde in einer Schlange an, erzählt sie.

© UNICEF/UNI501903/El Baba

Bis zum 20. Dezember 2023 hat UNICEF mehr als 1,3 Millionen Menschen mit sicherem Trinkwasser versorgt. Darüber hinaus hat UNICEF mehr als 45.000 Wasserkanister bereitgestellt. Gleichzeitig fordern wir die Wiederaufnahme des Handels. Die Menschen müssen schnell wieder die Möglichkeit haben, zum Beispiel Nahrungsmittel und Trinkwasser auf dem Markt zu erwerben.

Schutz vor Krankheiten: UNICEF liefert Hygieneartikel nach Gaza

Um die Kinder vor Krankheiten wie Durchfall zu schützen, ist sauberes Trinkwasser essentiell. Hygiene ist ebenfalls entscheidend. Deshalb versorgen wir Familien mit Seife und von uns zusammengestellten Hygienesets. Die Sets enthalten unter anderem Duschgel und Zahnpasta sowie zum Beispiel Windeln, Periodenprodukte und Waschmittel.

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"Ich möchte, dass kein Kind stirbt"

Bis zum 20. Dezember 2023 hat UNICEF 130.000 Hygienesets sowie Seife bereitgestellt. Rund 189.000 Menschen wurden mit Hygieneartikeln und mehr als 400.000 Menschen mit Hygiene- und Sanitärdiensten, beispielsweise mobilen Toiletten, erreicht.

UNICEF erreicht Kinder in Gaza mit wichtigen Routine-Impfungen

Durch Krieg und Flucht sind in Gaza mehr als 16.000 Kinder in Gefahr, wichtige Impfungen zu verpassen. Krankheiten wie Masern und Polio könnten sich ausbreiten.

Wir von UNICEF sind im Einsatz, um die Kinder trotz des Krieges vor diesen vermeidbaren Krankheiten zu schützen. Wir haben über 960.000 Impfdosen geliefert, darunter Impfstoffe gegen Masern, Lungenentzündung und Polio. Diese Impfdosen sind im Dezember 2023 im Gazastreifen angekommen.

Nun geht es darum, die gelieferten Impfstoffe zu nutzen und die Kinder zu impfen. In der Bilderstrecke sehen Sie Samaheer, eine Krankenschwester, die für die Impfkampagne arbeitet. "Aktuell impfen wir Babys, die erst eine Woche alt sind, gegen Hepatitis B", erzählt sie. "Jeden Tag erreichen wir zwischen 200 und 250 Kinder mit Impfungen. Das ist eine gute, wichtige Zahl angesichts der sehr herausfordernden Bedingungen."

Kinder in Gaza: UNICEF führt Impfungen durch

Bild 1 von 2 | Samaheer (links) impft in einer Klinik in Rafah ein Neugeborenes gegen Hepatitis B.

© UNICEF/UNI503998/ alBaba
Kinder in Gaza: UNICEF-Helfer nehmen Hilfslieferungen mit Impfstoffen entgegen

Bild 2 von 2 | Hier sehen Sie einige der Kisten, die zwischen dem 25. und 29. Dezember im Gazastreifen angekommen sind. Darin: Impfdosen, die Kindern das Leben retten können.

© UNICEF/UNI497797/El Baba

Kampf gegen Hunger und Mangelernährung: UNICEF versorgt Kinder in Gaza mit therapeutischer Zusatznahrung

Kinder in Gaza: Ein Junge wartet an einer Essenausgabe und hält eine leere Schale in den Händen

Ahmad (5) steht bei einer öffentlichen Essenausgabe an.

© UNICEF/UNI495577/ZAGOUT

Ahmad, den Sie oben auf dem Foto sehen, ist fünf Jahre alt. Geduldig wartet er in der Menge bei einer öffentlichen Essenausgabe in Rafah im Süden des Gazastreifens. Sein kleiner Bruder ist bei ihm, er ist nicht mit auf dem Foto. "Wir warten, bis wir dran sind", sagt Ahmad. "Ich hoffe, wir bekommen etwas zu essen, wir haben beide Hunger."

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Hungersnot, Ernährungskrise, Mangelernährung – Was ist das?

Kein Fünfjähriger sollte sich die Sorgen machen müssen, die Ahmad sich macht. Je länger der Krieg und die humanitäre Notlage andauern, desto mehr Menschen im Gazastreifen haben nicht genug zu essen. Der jüngste IPC-Bericht (Integrated Food Security and Nutrition Phase Classification) kommt zu dem Ergebnis, dass die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens – rund 2,2 Millionen Menschen – akuten Hunger auf Krisenniveau oder schlimmer leidet.

UNICEF liefert therapeutische Zusatznahrung für mangelernährte Kinder sowie Vitamine, Mineralien gegen Eisenmangel und proteinhaltige Kekse, um die Ernährung von Kindern und schwangeren sowie stillenden Frauen zu unterstützen.

Wenn die UNICEF-Lkw mit den Hilfsgütern in den Gazastreifen gelangen, kommt diese Hilfe bei den Kindern an. Doch derzeit wird zu wenig humanitäre Hilfe nach Gaza hineingelassen. Viele Lkw stehen noch voll bepackt an der Grenze. "Die Menschen im Gazastreifen laufen Gefahr, nur wenige Kilometer von Lastwagen mit Nahrungsmitteln entfernt zu verhungern", sagte Cindy McCain, Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms WFP, laut einer gemeinsamen Erklärung von WFP, WHO und UNICEF.

UNICEF bringt lebenswichtige Hilfsgüter zu den Kindern – unter schwierigen Bedingungen

Trinkwasser, Hygieneartikel und Spezialnahrung gegen Mangelernährung: Diese drei gehören sicher zu den wichtigsten Hilfsgütern, die wir mit Lastwagen in den Gazastreifen bringen. Seit dem 21. Oktober 2023 waren es bereits mehr als 300 Lkw-Ladungen.

Kinder in Gaza: Ein Lkw mit Hilfsgütern von UNICEF fährt durch den Gazastreifen

Das UNICEF-Team ist rund um die Uhr im Einsatz, um Hilfsgüter zu den Kindern zu bringen. Lkw transportieren sie durch den Gazastreifen.

© UNICEF/UNI482817/

Doch bei der Lieferung und Verteilung der Hilfsgüter stehen unsere Kolleg*innen vor Ort immer wieder vor Herausforderungen. Derzeit ist es insbesondere schwierig, die Lkw, die im Süden bei Rafah die Grenze zu Gaza passieren, sicher bis zu den verbliebenen Familien im Norden des Gazastreifen zu bringen.

Meine Kollegin Tess Ingram, die den Gazastreifen im Januar besucht hat, nennt drei zentrale Herausforderungen: die Sicherheit, die Logistik und die oben bereits erwähnten Beschränkungen für kommerzielle Güter. Im folgenden Video erklärt sie mehr dazu:

UNICEF verteilt warme und regensichere Kleidung an Kinder in Gaza

In Deutschland gab es Mitte Januar einen Wintereinbruch: Temperaturen unter 0 Grad, Eis, verschneite Straßen und Parks.

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Lungenentzündung bei Kindern: Alles, was Sie wissen müssen

So kalt wird es im Gazastreifen in der Regel nicht. Dort ist derzeit eher der Regen ein Problem. 1,9 Millionen Menschen sind innerhalb Gazas geflüchtet. Viele haben nur die Kleidung mitgenommen, die sie am Leib trugen. Damit die Kinder in der regenreichen Zeit trockene Kleidung haben und nicht krank werden, verteilt UNICEF Kleidung, vor allem Jacken und Schuhe. Diese werden dringend benötigt. Bereits Ende Dezember wurden 160.000 Fälle von Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und Lungenentzündung gemeldet.

Mohammed (10), Yasmina (6), Ahmed (10), Hamoud (9), Suha (3) und Obaida (1, von links nach rechts), die Sie unten auf dem Foto sehen, sind nun besser vor dem nasskalten Wetter geschützt: Ihre Mütter sind mit ihnen in das Frauen-Zentrum in Rafah im Süden Gazas gekommen, und jedes Kind hat eine warme Jacke von UNICEF erhalten. In den vergangenen Tagen hat UNICEF gemeinsam mit Partnern warme Kleidung an Hunderte Kinder in Rafah verteilt.

Kinder in Gaza: Kinder haben von UNICEF warme Jacken erhalten

Diese Sechs werden jetzt nicht mehr frieren: Sie haben von UNICEF warme Jacken bekommen.

© UNICEF/UNI502762/Ingram

UNICEF liefert Medikamente und medizinische Ausrüstung und unterstützt Krankenhäuser und Ärzt*innen

Im Nasser Krankenhaus in Chan Yunis tragen UNICEF-Helfende Kartons mit Hilfsgütern. Die Lieferung mit Medikamenten, Verbandsmaterial und medizinischen Geräten ist gerade angekommen.

Kinder in Gaza: Ein UNICEF-Helfer trägt einen Karton mit Hilfsgütern in einem Krankenhaus

Im Nasser Krankenhaus in Chan Yunis ist soeben eine Lieferung mit Hilfsgütern angekommen. Nun wird sie sortiert und verteilt.

© UNICEF/UNI501831/El Baba

Die Hilfsgüter werden dringend gebraucht von Kindern wie Razan. Sie sehen die Elfjährige auf dem Foto unten. Razan wohnte mit ihren Angehörigen in Gaza-Stadt. Die Familie wollte gerade zur Flucht aufbrechen, als ihr Nachbarhaus bombardiert wurde. Dabei verlor Razan ihre gesamte Familie: ihre Eltern und drei Brüder.

Razan überlebte, doch ihr Bein wurde schwer verletzt. Doch in Gaza-Stadt gab es zu dem Zeitpunkt nicht die nötigen Medikamente, um es zu retten. Ihr Bein musste amputiert werden. "Es gab eine Explosion, und ich wachte im Krankenhaus auf", erzählt Razan. "Meine Familie war tot, und ich hatte mein Bein verloren."

Kinder in Gaza: Razan hat ihr Bein nach einer Explosion verloren

Razan (11) musste das Bein amputiert werden. Es gab nicht die nötige medizinische Versorgung, um es zu retten.

© UNICEF/UNI501908/El Baba

Wir von UNICEF fordern von allen Beteiligten in diesem Krieg die Sicherung der medizinischen Versorgung, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern und die Versorgung von Kranken und Verwundeten zu gewährleisten.

In der Woche vom 4. bis 10. Januar 2024 konnte UNICEF medizinische Hilfsgüter liefern, die laut Plan die Bedarfe von 120.000 Menschen für drei Monate stillen können. Es handelt sich um dringend benötigte Medikamente und medizinische Ausrüstung für Gesundheitsstationen und Krankenhäuser, darunter Hilfsgüter für Neugeborene, Ausrüstung für Hebammen und Medikamente gegen Durchfallerkrankungen.

UNICEF hilft den Kindern in Gaza, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten

Was die Kinder in Gaza derzeit erleben, können wir uns kaum vorstellen. Es ist furchtbar. Sie haben Angst vor Bomben und Feuer, erleben, wie ihre Eltern, Geschwister und Freund*innen sterben und werden selbst verletzt. Sie leben in notdürftigen, überfüllten Unterkünften, es gibt kaum etwas zu essen, kaum Wasser, zu wenige Toiletten und Duschen. Der Krieg und die Folgen im Gazastreifen können für die Kinder traumatisierend sein.

Wir von UNICEF organisieren gemeinsam mit unseren Partnern Spiel- und Sportaktivitäten in Notunterkünften. Dieses Angebot ersetzt keine Therapie; und einige Kinder bräuchten nachhaltige psychologische Betreuung. Doch dies ist in der aktuellen Kriegssituation kaum machbar. Deshalb bieten wir den Kindern zumindest einige unbeschwerte, spielerische Momente, etwas Ablenkung und Normalität inmitten der Gewalt.

Beim Spielen können die Kinder ihre schrecklichen Erlebnisse verarbeiten und für eine Weile einfach Kind sein. | © UNICEF/El Baba

Allein in der letzten Dezemberwoche konnte UNICEF gemeinsam mit seinen Partnern rund 41.000 Kinder erreichen. Durch psychosoziale Hilfsangebote wurden im gleichen Zeitraum mehr als 45.000 Kinder und mehr als 10.200 Eltern erreicht. Auch Aufklärung über die Gefahren von Minen findet statt.

UNICEF unterstützt Familien in Gaza mit Bargeldhilfen

Mahmoud und seine Frau Eman leben in einem Camp für Geflüchtete in Rafah im Süden des Gazastreifens. Das Paar hat sechs Kinder: Die sechs Jahre alten Zwillinge Salah und Ameer (vorne links), den zehn Jahre alten Mohammed (hinten), Yamen (anderthalb, im Arm der Mutter), Dalia (9, zweite von rechts) und Maria (4, ganz rechts).

Kinder in Gaza: Eine Familie lebt nach der Flucht in Zelten

Die Familie sucht Schutz in einem Flüchtlingscamp. Sie werden von UNICEF mit Bargeldhilfen unterstützt.

© UNICEF/UNI504112/ alBaba

Zusammen sind sie aus ihrem Zuhause geflohen, haben im Süden Schutz gesucht vor den Bomben. "Immer, wenn ich laute Explosionen höre, laufe ich zu meiner Mama und muss weinen", sagt der sechs Jahre alte Salah.

Die Familie ist eine von denen, die UNICEF mit Bargeldhilfen unterstützt. Zuletzt haben wir von UNICEF unser Programm zur Auszahlung von Bargeldhilfen ausgeweitet. Familien können sich registrieren und nach einer Überprüfung wird ihnen eine bestimmte Menge Geld ausgezählt. Damit können sie sich flexibel und wo immer möglich mit dem versorgen, was sie in ihrer schwierigen Situation am dringendsten brauchen.

"Wir haben von dem Geld Milch, Windeln, Medikamente für ein krankes Kind und Mehl zum Brotbacken gekauft", sagt Eman.

Kinder in Gaza Hunger: Eine Mutter gibt ihren Kindern etwas Fladenbrot

Eman gibt jedem ihrer Kinder etwas Brot. Das Mehl dafür hat sie von dem Geld gekauft, das sie von UNICEF als Bargeldhilfe erhalten haben.

© UNICEF/UNI504105/ alBaba
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Cash Transfers in Afghanistan und weltweit: Warum Bargeld auch ein Hilfsgut ist

Mit den Bargeldhilfen können die Familien selbst entscheiden, was sie von dem Geld kaufen. Problematisch sind auch hier die Beschränkungen bei der Einfuhr von Handelswaren des täglichen Bedarfs. Wir von UNICEF fordern, dass mehr Waren in den Gazastreifen gelassen werden, damit sich die Menschen mit dem versorgen können, was sie brauchen.

Möchten Sie die UNICEF-Hilfe für Kinder unterstützen?

Die Beispiele und Geschichten zeigen: Humanitäre Hilfe für Kinder in Gaza ist möglich, trotz der Herausforderungen. Es ist UNICEF bislang immer gelungen, Hilfsgüter wie Medikamente, Trinkwasser und Impfstoffe zu den Kindern zu bringen. Zudem können wir mit Spiel- und Sportangeboten psychosoziale Hilfe leisten. Diese Hilfe kommt bei den Kindern an und ist enorm wichtig.

Wenn Sie unseren Einsatz für die Kinder in Gaza unterstützen möchten, können Sie dies hier tun. Jeder Beitrag macht einen Unterschied. Vielen Dank! Aktuell setzen wir Ihre Spende zum Beispiel für diese Hilfsgüter ein:

InfoLeistet UNICEF in Israel Hilfe?


UNICEF ist erschüttert über die furchtbaren Angriffe auf Israel und die Folgen für Kinder und Familien. Jedes Kind muss vor Gewalt geschützt sein. UNICEF fordert, dass uneingeschränkt alle Kinder, die noch in Gaza als Geiseln gehalten werden, unverzüglich freikommen und zu ihren Angehörigen zurückkehren.

In Israel ist UNICEF seit 2009 als eines von weltweit 33 UNICEF-Nationalkomitees aktiv. Das israelische Nationalkomitee wirbt um Unterstützung für die UNICEF-Arbeit weltweit und setzt sich für die Förderung und Sensibilisierung für Kinderrechte ein.

Mit Programmarbeit ist UNICEF in Israel aktuell nicht aktiv. Länder mit höherem Einkommen – wie Israel – sind in der Regel selbst in der Lage, die Kinder im Land angemessen zu versorgen. UNICEF-Hilfe in einem Land erfolgt jeweils auf Einladung und in Absprache mit der jeweiligen Regierung. Sollte UNICEF um Unterstützung gebeten werden, stehen wir selbstverständlich bereit.

UNICEF-Redakteurin Laura Sandgathe
Autor*in Laura Sandgathe

Laura Sandgathe ist Online-Redakteurin und Chefin vom Dienst. Sie bloggt über die UNICEF-Arbeit weltweit - über Kinder, Helfer*innen und die Projekte, in denen sie einander treffen.