Ein Mädchen in Jordanien schaut auf ein Tablet.

UNICEF-Innovationen: Ideen, die Kinderleben verbessern

Schlaue Lösungen für Mädchen und Jungen weltweit

Bildung per Tablet, Solar-Fahrräder, Digital Drums, Geburtenregistrierung per SMS – klingt seltsam? UNICEF-Innovationen können ganz unterschiedlich aussehen. Aber sie verfolgen immer ein Ziel: Hilfe für Kinder weltweit, möglichst leicht umsetzbar und kostengünstig. In Laboren rund um den Globus werden sie ertüftelt und umgesetzt.

Warum sind Innovationen für uns bei UNICEF so wichtig? Weil wir unsere Arbeit nur mit Innovationen zukunftssicher machen können. Und weil wir immer Lösungen suchen, auch da, wo es auf den ersten Blick keine zu geben scheint. Nicht aufgeben und Herausforderungen mit Kreativität und Entschlossenheit begegnen – das ist übrigens auch eine große Stärke von Kindern!

Innovationen für Kinder: Wie geht das eigentlich?

High-tech Roboter und teure Systeme stehen bei UNICEF nicht im Fokus. Es geht um um einfache Lösungen, zum Beispiel gegen Hunger, mangelnde Schulbildung und medizinische Versorgung. Wie können wir Kinder in Entwicklungsländern schneller erreichen, Babys registrieren, Mütter versorgen? Und wie geht Nothilfe noch effektiver aber nicht kostenintensiver?

Das ist die Gratwanderung, die unsere Erfinder und kreativen Köpfe jeden Tag machen müssen. Denn UNICEF-Erfindungen müssen weltweit funktionieren, bei jedem Klima, Budget und für jedes Kind.

UNICEF Innovationen: Erica Kochi und Christopher Fabien
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Mit ihnen begann alles: Erica Kochi und Christopher Fabien haben die UNICEF-Innovations-Abteilung 2007 gegründet. 

© UNICEF
UNICEF-Innovationen: Drohne transportiert Blutproben
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Und so kann das dann aussehen: Am 3D-Drucker gefertigt, ist diese Drohne multifunktional für Kinder im Einsatz: Sie transportiert Blutproben, kann Bilder und Ton aufnehmen und ist jederzeit online und via Funk abrufbar.

© UNICEF
UNICEF Innovationen: Tablet-PCs mit Lernprogrammen
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Da guckst du: Transportable Tablet-PCs mit installierten Lernprogrammen ermöglichen jederzeit an jedem Ort Grundbildung wie Rechnen, Schreiben und Lesen – auch ohne Schulgebäude und Lehrer. Aufladen kann man sie über Solarzellen, die im UNICEF-Set enthalten sind. Lernerfolge werden über UNICEF-geschulte Helfer überprüft – auch das eine Innovation!

© UNICEF Sudan
Mali: Eine Gesundheitshelferin untersucht ein Baby auf Lungenentzündung © UNICEF/Asselin
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1, 2, 3... eine Gesundheitshelferin in Mali zählt mit einem Timer von UNICEF und WHO die Atemzüge des acht Monate alten Gimbala Keita. So hat sie festgestellt, dass das Kind an einer Lungenentzündung leidet. Lungenentzündung ist die häufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren. Wird sie jedoch rechtzeitig erkannt und behandelt, dann werden die Kinder in den meisten Fällen wieder gesund.

© UNICEF/Asselin
UNICEF Innovationen: Powercycle in Burundi
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Strampeln für Energie: In Burundi wird Strom Wirklichkeit, der über ein Solar-Fahrrad generiert wird. Strom kann so via Sonne und Körperkraft gewonnen werden und hilft Familien abends zum Beispiel bei der Hausarbeit oder beim Lesen.

© UNICEF/Kristina Müller
UNICEF Innnovationen: Programm RapidSMS im Einsatz
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Über RapidSMS nutzen Gesundheitshelfer einfache Mobiltelefone zur Kommunikation und Daten-Sammlung. Sie können so zum Beispiel Informationen über den Ernährungszustand von Kindern in entlegenen Regionen zusammentragen und ihnen dann besser helfen.

© UNICEF/UKLA2013-03809/Shah
UNICEF-Innovationen: Kinder am Solarcomputern in Uganda
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Solarenergie macht auch die „Digital Drum“ in Uganda möglich. Hier können sich Schüler informieren und erhalten Hilfe über intelligente Infoprogramme zu vielen verschieden Themen. Und jeden Tag kommen neue innovative Ideen hinzu!

© UNICEF/UGDA2011-00103/Tylle

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