AMAHORO – FÜR UNICEF NACH BURUNDI

18. März 2013 von Kristina Müller 0 Kommentare

Köln – Habe ich auch wirklich nichts vergessen? Ich gehe noch mal die wichtigsten Dinge durch: Pass, Visum, Tickets, Moskitonetz… ja. Die notwendigen Impfungen sind gemacht, und der Koffer ist gepackt. Es kann losgehen! Das Ziel meiner Reise ist Bujumbura, die Hauptstadt von Burundi. In den kommenden Wochen unterstütze ich dort die Kollegen im UNICEF-Länderbüro bei ihrer Arbeit.

Burundi UNICEF

© UNICEF/Kristina Müller

Von Köln nach Bujumbura sind es fast 10.000 Kilometer. Immer Richtung Süden. Spaßeshalber habe ich Google Maps nach dem Weg gefragt. Ich bekam den warnenden Hinweis, dass auf der Reise Mautgebühren anfallen, Fährstrecken eingeplant sind, das Durchqueren mehrerer Länder nötig ist und viele gesperrte Straßen zu meistern sind. Meine Route aber sieht nur eine Zwischenlandung in Äthiopien vor und morgen Nachmittag schon werde ich sagen können: „Amahoro Burundi – Guten Tag Burundi“.

Eines der ärmsten Länder der Welt

Amahoro ist Kirundi und heißt wörtlich übersetzt „Frieden“. Burundi hat allerdings alles andere als eine friedliche Vergangenheit. Erst vor einigen Jahren endete ein langer Bürgerkrieg. Unter seinen Folgen leidet das kleine ostafrikanische Land noch immer.

Burundi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt: 80% der Bevölkerung muss mit weniger als einem US-Dollar am Tag auskommen. Die Gesundheitsversorgung ist schlecht. Viele Kinder sind chronisch mangelernährt. Jedes fünfte Kind erlebt seinen fünften Geburtstag nicht. Und eine wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen in den Städten arbeiten und leben auf der Straße.

Bald mehr aus Burundi

Was mich in Burundi erwartet und wie UNICEF den Kindern und ihren Familien dort hilft, können Sie in meinen nächsten Beiträgen lesen.

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