Kenia: Das UNICEF-Maßband zeigt die Mangelernährung

KENIA: MANGELERNÄHRUNG BRINGT KINDER IN LEBENSGEFAHR

UNICEF HILFT IN ARMENVIERTELN UND FLÜCHTLINGSLAGERN

Achtung, rot! Dieser Zentimeter-Bereich steht bei den UNICEF-Maßbändern für eine dringende Warnung. Er zeigt an, dass ein Kind akut mangelernährt ist. Denn dann sind die Kinderarme so dünn, dass sie weniger als elf Zentimeter Umfang haben – das ist in jedem Alter viel zu wenig.

Die fünfjährige Cheruto wog nur zwölf Kilogramm und hatte die zerbrechlich wirkenden Gliedmaßen eines Babys – roter Bereich. Ihre Mutter brachte sie zur Untersuchung in die Kinyach-Krankenstation. UNICEF stattet diese kleine Einrichtung aus und schult die Mitarbeiter. Dort bekam das schwer mangelernährte Mädchen mehrere Päckchen nahrhafter Erdnusspaste mit nach Hause, die ihre Mutter ihr täglich geben musste. Die Paste versorgte Cheruto mit Kalorien, aber auch mit Vitaminen und Mineralien. Schon nach wenigen Wochen ging es ihr viel besser, mittlerweile wiegt sie fast 18 Kilogramm.

Kenia: Spenden Sie für mangelernährte Kinder!

© UNICEF/Kenia/2017/UN056309/Oloo

Hilfe für Flüchtlingskinder in Kenia

Kenia gehört zu den Ländern, in denen Mangelernährung gerade Kleinkinder besonders bedroht. Es kommt häufig zu anhaltenden Dürreperioden mit der Gefahr von Missernten. Viele Menschen leben in Armenvierteln. Kenia ist außerdem Heimat für Hunderttausende Flüchtlinge zum Beispiel aus dem krisengeschüttelten Somalia oder aus Äthiopien – die Hälfte von ihnen Kinder. Oftmals sind diese Familien schon bei ihrer Ankunft stark geschwächt.

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Mangelernährung erkennen und rechtzeitig behandeln

Mit Spendengeldern aus Deutschland konnte UNICEF viele mangelernährte Kinder in Kenia behandeln und Mangelernährung vorbeugen:

  • Mangelernährung behandeln: UNICEF hat sich gezielt in den großen Flüchtlingslagern Dadaab und Kakuma sowie in den Armenvierteln von Nairobi und Kisumu gegen Mangelernährung eingesetzt. UNICEF versorgte mangelernährte Kinder mit nahrhafter Erdnusspaste und Nährstoffpulver. So konnten 250.000 gefährdete Kinder wieder zu Kräften kommen.
  • Vorbeugen: UNICEF bildete Eltern darin aus, ihre Kinder auch mit wenigen Zutaten besser zu ernähren. Schwangere Frauen erhielten von UNICEF Nährstoffe wie Eisen und Folsäure – damit ihre Babys den besten Start ins Leben bekamen. Lokale Gesundheitshelfer wurden ausgebildet, um in den Projektregionen frühzeitig Mangelernährung zu erkennen und zu behandeln.

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