Hunger in Kenia: Ein Kleinkind auf dem Schoß seiner Mutter wird mit Erdnusspaste gefüttert.

Hunger in Kenia: Kinder leiden unter den Folgen der Dürre

Das Wichtigste in Kürze

  • Wiederkehrende Dürren, gefolgt von heftigem Regen und Überschwemmungen, haben die Hungerkrise in Kenia verschärft.
  • Hunderttausende Kinder sind mangelernährt, haben nicht ausreichend sauberes Wasser und sind gefährlichen Infektionskrankheiten wie Polio und Cholera nahezu schutzlos ausgesetzt.
  • UNICEF ist seit Jahren in Kenia vor Ort, um mangelernährte Kinder und ihre Familien mit Spezialnahrung, Trinkwasser und Impfstoffen zu versorgen.

Aktuelle Situation in Kenia: Hunger und Extremwetter bringen Kinder in Gefahr

Im Flüchtlingscamp Kakuma bekommt die kleine Analia (oben im Bild) nahrhafte Erdnusspaste von ihrer Mutter. Das Mädchen ist mangelernährt, genau wie Hunderttausende andere Mädchen und Jungen in Kenia. Das Land im Osten Afrikas leidet seit Jahren unter Extremwetter: Wiederkehrende Dürren, starke Regenfälle und Überschwemmungen haben Teile des Landes verwüstet, Vieh und Ackerbauflächen gingen verloren.

Nach der schlimmsten Dürre seit 40 Jahren kam 2023 kam endlich der Regen – in so großen Mengen, dass der ausgedörrte Boden das Wasser nicht aufnehmen konnte. Schwere Überschwemmungen zerstörten Dörfer und Ackerflächen und zwangen Hunderttausende Familien zur Flucht. Während sie sich noch von den Folgen des Extremwetters erholten, ist während der Regenzeit 2025 erneut zu wenig Regen gefallen. Die aktuelle Dürre droht sich zu verschärfen – und mit ihr der Hunger. Unzählige Kinder haben nicht genug zu essen.

Die Wasserknappheit ist eine zusätzliche Herausforderung für die Familien. Viele Wasserstellen sind ausgetrocknet, andere wurden durch die Überschwemmungen zerstört. Wenn Kinder verschmutztes Wasser trinken, können sie Infektionskrankheiten wie Cholera, Polio und Mpox bekommen. Ohne Impfungen und medizinische Versorgung ist ihr Leben in Gefahr.

Unsere Mitarbeiter*innen sind in Kenia vor Ort, um zu helfen. Sie versorgen die mangelernährten Kinder mit therapeutischer Spezialnahrung, Impfungen und dringend benötigten Medikamenten gegen gefährliche Infektionskrankheiten.

So unterstützen Sie mit einer Spende Kinder in Kenia

So helfen wir Kindern in Kenia gegen den Hunger

Hunderttausende Kinder in Kenia sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Schnelles und entschlossenes Handeln ist lebenswichtig für sie. Unsere UNICEF-Helfer*innen sind vor Ort, um den mangelernährten Kindern zu helfen. Wir arbeiten mit der Regierung und verschiedenen Partnern vor Ort zusammen, um möglichst viele Kinder und ihre Familien zu erreichen. Angesichts der sich wieder verschärfenden Dürresituation verstärken wir unsere Hilfe zurzeit (Stand Februar 2026). Die Kinder in Kenia brauchen jetzt Hilfe, um zu überleben.

Direkte Hilfe für mangelernährte Kinder in Kenia

  • Mangelernährte Kinder in Kenia erhalten von uns Erdnusspaste, Spezialmilch und weitere therapeutische Nahrung gegen den Hunger, um schnell wieder zu Kräften zu kommen.

  • Wir unterstützen den Bau von Brunnen, um Familien in Kenia mit sauberem Wasser zu versorgen. Auch Wasserkanister, Seife und anderen Hygieneartikel verteilen wir.

  • Wir stellen die medizinische Versorgung der ärmsten und am stärksten gefährdeten Kinder in Kenia sicher. Unsere mobilen Gesundheitsteams erreichen auch Kinder in abgelegenen Regionen des Landes.

Spenden Sie jetzt und helfen Sie den Kindern in Kenia

Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir mangelernährte Kinder in Kenia mit dem Nötigsten versorgen können. Vielen Dank!

Hintergrundinfos: Häufige Fragen und Antworten zur Hungerkrise in Kenia

Warum UNICEF?

Sie fragen sich, warum Sie für UNICEF spenden sollten? Ganz einfach:

Hungersnot verhindern: Ein Kleinkind mit Zucchini in der Hand bei einem UNICEF-Helfer auf dem Arm

UNICEF: Seit Jahrzehnten sind wir für Kinder im Einsatz, weltweit in über 190 Ländern. 

© UNICEF/UNI610093/Dejongh

Jede Spende hilft Kindern gegen den Hunger

Rund ums Thema
Möchten Sie mehr tun?